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Fitbit Logo (Quelle Fitbit)
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Fitbits Einkaufsbummel geht weiter – Außerdem neue Updates angekündigt

Fitbit steht weiterhin in den Wearables-Schlagzeilen. Nachdem der US-amerikanische Connected Health Spezialist neulich die Software-Sparte des Smartwatch-Hersteller Pebble übernommen hat, übernimmt er jetzt den britischen Smartwatch-Hersteller Vector, wie Vector auf seiner Homepage bekannt gibt.

Während bei Pebble die Lichter langsam, aber sicher gänzlich ausgehen, teilt Vector mit, dass Verkauf und Support der Vector-Smartwatches weiterlaufen sollen. Eines der Highlights von Vector Smartwatches ist die vom Hersteller beworbene Akku-Laufzeit von 30 Tagen.

Wir sind auf ein hoffentlich cooles Wearable gespannt, das Fitbit mit seinen eigenen Fitness-Fähigkeiten, Pebbles Smartwatch-KnowHow und Vectors Akku-Eigenschaften auf den Markt bringt.

Fitbit kündigt umfangreiche Software-Updates an

Die anstehenden Fitbit Software-Updates versprechen unter anderem neue interaktive Features, stärkere Personalisierung und intelligenteres Training. Damit sollen das Nutzungserlebnis sowie die Motivation gestärkt werden und den Nutzern noch umfangreichere Erkenntnisse ihres Trainingstandes vermittelt werden.

Die Features beinhalten einen neuen Community-Bereich, maßgeschneiderte Erkenntnisse basierend auf der neuen Persönliche Ziele Funktion in der App sowie personalisierte Trainings in der neuen Fitstar Personal Trainer App.

„Um den Lebensstil wirklich nachhaltig zu verändern, muss Gesundheit Spaß machen, mitreißen und an Bedeutung gewinnen. Wir sind seit fast zehn Jahren an der Spitze der Gesundheits- und Fitnessbranche, weil wir fortwährend innovative Produkte, Software und Angebote entwickeln, die aufeinander aufbauen und eine Fitnesserfahrung bieten, die unsere Kunden lieben und nicht missen wollen. Unsere neuesten Updates liefern dem Nutzer noch mehr Möglichkeiten, mit seinem sozialen Netzwerk zu interagieren und bieten eine intelligentere, maßgeschneiderte Erfahrung. Dadurch sind Fitbit Geräte viel mehr als nur geliebte Fitnesstracker, sie werden zu einem wesentlichen Bestandteil des Lebens“,

erklärt Fitbit Mitbegründer und CEO James Park.

Updates an der Community-Funktion

Um diese Motivation durch soziale Kontakte weiter zu verbessern, hat Fitbit Updates an der Community-Funktion der App vorgenommen:

  • Feed ist ein neues Feature, mit dessen Hilfe Erfolge, Fotos, Trainingsverläufe und vieles mehr mit Freunden oder Gruppen geteilt werden können. Beiträge von Fitness- und Gesundheitsexperten inspirieren das eigene Training, und Workouts von Trainern in der eigenen Umgebung können leichter gefunden werden.
  • Freunde verbindet den Nutzer mit Freunden, Familienmitgliedern und Gleichgesinnten aus der ganzen Welt, um sich mit diesen auszutauschen, sich gegenseitig anzufeuern und sich mit ihnen zu messen.
  • Gruppen bringt Gleichgesinnte zusammen, die ihre Ziele gemeinsam verfolgen und erreichen wollen. Es gibt mehr als 20 Gruppen, unterteilt in Schwerpunkte wie Fitness, Ernährung, Wellness oder Gewichtsabnahme.

Die verbesserte Community wird zunächst im März 2017 in den USA online gehen, weitere Länder folgen im Laufe des Jahres.

Personalisiertes Training in der Fitstar App

Die auf den entsprechenden Fitbit Trackern (wie etwa die aus unserem Testbericht bekannte Fitbit Blaze) verfügbare Fitstar-App, soll ebenfalls ein Upgrade erfahren, das mehr auf die individuelle Bedürfnisse des Nutzers abzielt. Indem etwa die Übungsanleitungen mehr personalisiert werden. Die Details:

  • Personalisierte, lernfähige Trainings-Videos, die von jedem, egal ob zuhause oder unterwegs, absolviert werden können. Die Trainings werden auf das individuelle Fitness-Level abgestimmt und entwickeln sich mit dem Nutzer weiter.
  • Angepasste Workouts, die auf Basis der täglichen Aktivitätsdaten oder anhand der bald erhältlichen „Guidance“ Funktion ausgewählt werden. Wurde am Vortag zum Beispiel ein 10 km Lauf absolviert, so wird am nächsten Tag ein Training empfohlen, welches die zuvor belastete Muskelregion schont und sich auf eine andere konzentriert.
  • Der Nutzer kann zwischen den beiden neuen zertifizierten Personal Trainern Adrian und Lea wählen.
  • Ein eigener Trainings-Soundtrack kann erstellt werden. Im Fitstar Radio kann der Nutzer aus einem großen Musik-Repertoire von Pop bis Hip Hop wählen.
  • Ein neues Design verleiht der App ein frisches und inspirierendes Erscheinungsbild, welches auf allen Endgeräten, von Smartphones bis zum High-Res TV, angezeigt wird.

Das Update der Fitstar Personal Trainer App ist bereits für Android- und iOS-Geräte verfügbar.

Persönliche Ziele Feature

Die Fitbit App soll bezüglich der Tagesziele noch intelligenter werden. So soll sie durch die Analyse der aufgezeichneten Aktivitäten dabei helfen, realistischere und erreichbare Ziele zu setzen. In einem schrittweisen Prozess werden die zu erreichenden Gesundheits-und Fitnessziele definiert, z.B. in den Bereichen Schritte, Schlaf, Ernährung oder Gewicht.

Anhand von Fragen wird zudem ermittelt, welche Motivation diesen Zielen zugrunde liegt. Basierend auf den Zielen und den bisher gesammelten Fitbit Daten erhält der Nutzer individuelle Empfehlungen, wie diese zu erreichen sind. Möchte ein Nutzer beispielsweise fitter werden und seine Daten zeigen, dass er durchschnittlich 9.200 Schritte pro Tag läuft, empfiehlt Fitbit ein höheres Ziel von 10.000 Schritten pro Tag.

Personalisierte Ziele können im Januar 2017 gesetzt werden.

Softwareupdate für die Fitbit Blaze

Zwei neue Tools, über die bisher nur die Fitbit Charge 2 (unser Review) verfügte, verstärken jetzt auch den Funktionsumfang der Fitbit Blaze. Unterstützt durch die kontinuierliche Herzfrequenzmessung am Handgelenk mithilfe die PurePulse-Technologie ermittelt nun auch die Fitbit Blaze das persönliche Cardio Fitness Level des Nutzers und führt durch entspannende Atemübungen. Zusätzlich sorgen drei neue Ziffernblätter für mehr Individualisierungsmöglichkeiten.

  • Die Cardio Fitness Level Funktion: Hiermit kann der Nutzer automatisch feststellen, wie sein individuelles Cardio Fitness Level aussieht. Als Basis dafür dient der geschätzte VO2 Max, der mithilfe des jeweiligen Nutzerprofils, seiner Herzfrequenz sowie Daten zu seinen Übungen ermittelt wird. Der Nutzer kann so sehen, wie sich sein Fitness Level im Vergleich zu Nutzern gleichen Alters und Geschlechts darstellt und erhält zudem Hinweise zur Leistungsverbesserung.
  • Angeleitete, individuelle Atemübungen helfen Körper und Geist, zur Ruhe zur kommen. Die zwei- oder fünfminütigen Übungen werden angepasst an die individuelle, ideale Atemfrequenz.

Das Fitbit Blaze Update folgt im Februar 2017.

Ein Kommentar

  1. Gustavo Woltmann

    Fitbit scheint es ja gut zu gehen. Doch das Armband ist natürlich auch ein durchschlagender Erfolg. Kenne viele, die das Armband benutzen. Bin gespannt, was Fitbit noch so alles im „Ärmel“ hat!

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