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Garmin Vivosmart
Garmin Vivosmart (Quelle: Garmin)

Fitness-Armband Test 2014 – Vergleich und Ratgeber

Welches Fitness-Armband soll ich nur nehmen?

Im Fitness-Armband Test, Vergleich und Ratgeber helfen wir Ihnen bei der Auswahl eines guten Fitness-Armbands. Das ist gar nicht so einfach, da inzwischen eine unübersichtliche Anzahl an Puls-Armbändern, Fitness-Armbändern, Activity-Tracker und Fitness-Tracker verfügbar ist. Die Grenze zwischen diesen Geräteklassen wird immer transparenter, da die neueren Geräte immer mehr Funktionen in sich vereinen. Insofern verwenden wir hier den allgemeinen Begriff Fitness-Armband und geben bei Bedarf konkretere Hinweise zur Geräteklasse, soweit erforderlich. Da sich diese Seite mit modernem Fitness beschäftigt, konzentriert sich dieser Artikel insbesondere auf Fitness- und Puls-Armbänder, die sich in das digitale Equipment wie Smartphone/Tablet oder Fitness-Apps sowie weiteren kompatiblen Sensoren (zum Beispiel Brustgurte mit Bluetooth Smart oder Laufsensoren) des Nutzers einbinden lassen.

Hinweis: diese Ratgeber-Reihe ist nach Erscheinungsjahr der Geräte gegliedert. Modelle anderer Jahre finden Sie hier:

Fitness-Armbänder Übersicht nach Jahren

U.a. werden vorgestellt: Fitbit Charge, Jawbone UP3, Jawbone UP24, Sony SmartBand, Sony SmartBand SWR30, Polar Loop 2, Garmin Vivofit 2, Garmin Vivosmart.

Doch welche Hersteller bieten ein Fitness-Armband an? Was kann es, für wen ist es geeignet? Was muss beachtet werden? Welche Neuheiten hat die IFA 2014 in diesem Bereich gebracht? In diesem Artikel finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten sowie einen Überblick und Vergleich der in diesem Gebiet führenden Geräte. Die Übersichtstabellen listen die Kern-Eigenschaften auf und zeigen Kaufmöglichkeit und Preise zum Zeitpunkt des Artikelaufrufs. Im Detail werden betrachtet:

  • Fitbit Flex
  • Fitbit Charge
  • Jawbone UP3
  • Jawbone UP24
  • Sony SmartBand SWR10
  • Sony SmartBand SWR30
  • Polar Loop
  • Garmin Vivofit
  • Garmin Vivosmart

TIPPs zu Bestsellern, Geschenkideen, aktuellen Cyber-Deals

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Fitness-Tracker Bestseller

Die Fitness-Tracker Bestseller-Liste auf Amazon.de kann oft dabei helfen, sich Ideen für ein passendes Gerät zu holen. Vertreten sind auch bekannte und beliebte Hersteller wie Fitbit, Garmin, Polar oder TomTom.
WAREHOUSE DEALS

Ein Blick in die günstigen Warehouse-Deals (retournierte/geöffnete Ware) lohnt sich sehr oft. Denn so kommt man zu deutlich besseren Preisen an sein Wunsch-Tracker. Auch hier sind i.d.R. Geräte der großen und beliebten Hersteller wie Fitbit, Garmin, Polar oder TomTom meistens dabei.
Täglich auserwählte Wearable- & Fitness-Tracker-Deals auf unserer neuen Deals-Seite. Sparen Sie bares Geld!

Schnelleinstieg und Entscheidungshilfe beim Fitness-Armband

Dieser Schnelleinstieg liefert Ihnen einen ersten Überblick über die vorgestellten Geräte. Er unterstützt Sie bei Bedarf ein Gerät (oder mehrere, die man dann näher betrachten kann) auszuwählen oder stupst Sie einfach schon mal in die richtige Richtung. Nähere Informationen zu einem Kandidaten finden Sie dann im entsprechenden Artikelabschnitt, in dem auch aktuelle Preise des Gerätes (falls verfügbar) zum Zeitpunkt des Abrufs dieser Seite abgelesen werden kann.

Alternativ können Sie unsere große und filterbare Vergleichstabelle für alle hier vorgestellten Geräte anlaufen. Mit Hilfe der Tabelle können die Geräte direkt miteinander verglichen, aktuelle Preise (falls verfügbar) zum Zeitpunkt des Abrufs dieser Seite und viele weitere Details abgelesen werden. Gleich zur Vergleichstabelle springen.

Fitness-Armband soll…

  • einfach nur die Schritte zählen
  • auch Aktivitäten erfassen (vollwärtiger Activity-Tracker)
  • zusätzlich einen Herzfrequenz-Brustgurt oder Radsensor einbinden können
  • den Puls auch ohne Brustgurt ermitteln können

Wenn Sie ein Fitness-Armband suchen, das im Kern einfach nur Ihre Schritte zählen kann und eine gute App mitbringt, empfehlen wir folgende Geräte näher in Betracht zu ziehen:

  • Fitbit Flex
    • zählt Schritte, Strecke, verbrannte Kalorien und Minuten mit Aktivität
    • Erstellen von Zielen (Schritte, Kalorien oder Strecke)
    • schmal und angenehm zu tragen
    • Weckfunktion durch Vibrationsalarm
    • LED-Anzeige zeigt an, wie nahe man einem Ziel gekommen ist

Wenn Sie ein Fitness-Armband suchen, das einen Activity-Tracker (Schrittzähler, Distanzen, Schlafaktivitäten analysieren, Weckfunktion, Tagesziele und so weiter) mitbringt, empfehlen wir folgende Geräte näher in Betracht zu ziehen:

  • Jawbone UP3
    • 24×7 Activity- und Herzfrequenz-Tracking: Gelaufene Schritte, zurückgelegte Distanz, Schlafaktivitäten, verbrannte Kalorien. Ein Vibrationsmotor und eine intelligente Weckfunktion sind auch vorhanden
    • Mit Hilfe der Bioelektrischen Impedanzanalyse können eine ganze Reihe an Gesundheitsdaten ermittelt werden, darunter Herzfrequenz, galvanische Hautreaktion und mehr
    • Das Fitness-Armband erkennt im Laufe der Zeit anhand spezifischer Bewegungsmuster die aktuelle Sportart wie Laufen, Schwimmen, Cross-Training, Bergsteigen, Cardio Workouts und mehr
    • drei farbige LEDs: orange für Aktivitäten, blau für Schlafaktivitäten sowie weiß für Benachrichtigungen
  • Jawbone UP24
    • erfasst tägliches Training, Schritte, Entfernung, verbrauchte Kalorien sowie aktive und inaktive Phasen
    • überwacht Schlafdauer, Einschlafzeit und Wachmomente automatisch und analysiert Schlafphasen
    • Social-Media-fähig: mit Freunden verbinden, gemeinsam an Fitnesszielen arbeiten, sich mit ihnen messen
    • Bewertungen/Preise/Ausprobieren auf Amazon.de: Jawbone UP24
  • Polar Loop
    • zählt Schritte, Kalorien und überwacht den Schlaf
    • Herzfrequenz-Brustgurt mittels Bluetooth Smart
    • gute Smartphone-App sowie Fitness-Plattform für den Webbrowser
    • Bewertungen/Preise/Ausprobieren auf Amazon.de: Polar Loop
  • Garmin Vivofit
    • zählt Schritte und überwacht den Schlaf
    • Herzfrequenz-Brustgurt mittels ANT+
    • Bluetooth Smart zur Anbindung ans Smartphone
    • sehr lange Akkulaufzeit von über einem Jahr
    • gute Smartphone-App sowie Fitness-Plattform für den Webbrowser
    • mit dem Apple HealthKit kompatibel
    • Bewertungen/Preise/Ausprobieren auf Amazon.de: Garmin Vivofit
  • Garmin Vivosmart
    • OLED Touchdisplay
    • Anzeige von Schritten, Tagesziel, Kalorienverbrauch, Distanz, Datum und Uhrzeit
    • hohe Smartphone-Interaktionsmöglichkeiten: Zeigt verschiedenste Smartphone-Benachrichtigungen an und kann den Musikplayer des Telefons steuern
    • Herzfrequenz-Brustgurt sowie Rad-Geschwindigkeits-Sensor mittels ANT+
    • gute Smartphone-App sowie Fitness-Plattform für den Webbrowser
    • mit dem Apple HealthKit kompatibel
    • Steuerung der Action-Kamera Garmin Virb und Virb Elite
  • Fitbit Charge
    • OLED Display
    • Schritte, Tagesziel, Kalorienverbrauch, Distanz, Datum und Uhrzeit
    • Caller ID: Benachrichtigungen über Anrufe auf dem Smartphone
    • automatische Schlaferkennung
    • Akkulaufzeit von etwa 7 Tagen
    • großer Speicher, der Bewegungsdaten bis zu sieben Tage ablegen kann (kein Smartphone notwendig)
    • gute Smartphone-App sowie Fitness-Plattform für den Webbrowser
  • Sony SmartBand SWR30
    • E-Paper-Display (keine Reflektionen)
    • Schlafanalyse
    • Spracheingabe und -ausgabe (beispielsweise für Freisprechen, Steuerung, Nachrichten vorlesen, Audioaufnahmen)
    • gute Smartphone Integration
    • Benachrichtigungen des Smartphones (Anrufe, SMS, Mail und mehr)
    • Akkulaufzeit etwa 3 Tage
    • wasserdicht

Wenn Sie ein Fitness-Armband suchen, das nicht nur einen Activity-Tracker (Schrittzähler, Distanzen, Schlafaktivitäten analysieren, Weckfunktion, Tagesziele und so weiter) ist, sondern zusätzlich Sensoren wie Herzfrequenz-Brustgurt oder Radsensoren einbinden kann, empfehlen wir folgende Geräte näher in Betracht zu ziehen:

  • Polar Loop
    • zählt Schritte und überwacht den Schlaf
    • Herzfrequenz-Brustgurt mittels Bluetooth Smart
    • gute Smartphone-App sowie Fitness-Plattform für den Webbrowser
    • Bewertungen/Preise/Ausprobieren auf Amazon.de: Polar Loop
  • Garmin Vivofit
    • zählt Schritte und überwacht den Schlaf
    • Herzfrequenz-Brustgurt mittels ANT+ oder Bluetooth Smart
    • sehr lange Akkulaufzeit von über einem Jahr
    • gute Smartphone-App sowie Fitness-Plattform für den Webbrowser
    • mit dem Apple HealthKit kompatibel
    • Bewertungen/Preise/Ausprobieren auf Amazon.de: Garmin Vivofit
  • Garmin Vivosmart
    • OLED Touchdisplay
    • Anzeige von Schritten, Tagesziel, Kalorienverbrauch, Distanz, Datum und Uhrzeit
    • hohe Smartphone-Interaktionsmöglichkeiten: Zeigt verschiedenste Smartphone-Benachrichtigungen an und kann den Musikplayer des Telefons steuern
    • Herzfrequenz-Brustgurt sowie Rad-Geschwindigkeits-Sensor mittels ANT+
    • gute Smartphone-App sowie Fitness-Plattform für den Webbrowser
    • mit dem Apple HealthKit kompatibel
    • Steuerung der Action-Kamera Garmin Virb und Virb Elite

Wenn das Fitness-Armband den Puls mittels optoelektrischem Sensor ohne störenden Brustgurt ermitteln können soll, empfehlen wir Ihnen unseren

Vom günstigen Fitness-Armband Einsteigermodell bis zur Multi-Sport GPS-Uhr! Beispielsweise Adidas Fit Smart, Adidas Smart Run, Epson PS-100, Epson PS-500, Epson SF-810, MIO Link, MIO ALPHA, Scosche RHYTHM+, TomTom Runner/Multi-Sport Cardio und mehr.

Vernetzungsmöglichkeiten eröffnen neue Möglichkeiten

Die in diesem Fitness-Armband Test vorgestellen Armbänder kommen oft stylisch und  schick daher. Für die Verbindung in die Außenwelt kommen die Übertragungsprotokolle Bluetooth Smart und/oder ANT+ zum Einsatz, die dafür sorgen, dass die Geräte mit weiteren Funktionen erweitert werden können. Darunter fällt auch die Möglichkeit die Geräte zwecks Herzfrequenzerfassung mit einem HR-Brustgurt zu koppeln. Die Geräte können dann die aktuelle Herzfrequenz und Herzfrequenzzone des Trägers anzeigen und geben damit Aufschluss über die sportliche Belastung. Das Messergebnis kann der Träger dafür nutzen sich langsam an seine körperlichen Grenzen ranzutasten, zu optimieren und sich sportlich weiterzuentwickeln ohne die Gesundheit zu stark zu belasten. Wer es zum Beispiel beim Laufen übertreibt, sieht das auf dem Display des Geräts oder dem Smartphone oder sonstigen gekoppelten Geräten und kann die Trainingsintensität verringern oder steigern. Durch diese Unterstützung kann auch ein Anfänger sich und seinen Körper langsam kennenlernen. Viele der hier vorgestellten Geräte können mit einem Brustgurt gekoppelt werden, dessen Sender die Herz-Signale auf das Display sendet. Diese Herzfrequenz-Brustgurte liefern sehr präzise Herzfrequenzdaten und bieten mittlerweile einen bequemen Tragekomfort, weil die Materialien der Gurte im Laufe der Jahre stetig verbessert wurden.

Es gibt inzwischen aber auch einige Hersteller, die den Puls ohne Brustgurt ermitteln können. Der Puls wird direkt am Handgelenk mittels optoelektrischer Sensoren ermittelt. Das Ermitteln der Herzfrequenz mittels optoelektrischer Sensoren ist bei den mittlerweile verfügbaren Geräten ähnlich präzise. Lesen Sie dazu unseren Ratgeber-Artikel zu Fitness-Armband und Pulsuhr ohne Brustgurt. Dort werden unter anderem die Fitness-Tracker und Fitness-Armbänder Adidas Fit Smart, Adidas Smart Run, Epson PS-100, Epson PS-500, Epson SF-810, MIO Link, MIO ALPHA, Scosche RHYTHM+, TomTom Runner/Multi-Sport Cardio vorgestellt.

Neben der Möglichkeit mit Hilfe eines Brustgurts die Herzfrequenz zu ermitteln, hat ein modernes Fitness-Armband weitere nützliche Zusatzaufgaben, wie zum Beispiel Schlafaktivitäten zu erfassen und den Träger in einer geeigneten Phase zu wecken. Einige Geräte unterstützen auch den GPS-Empfang sowie diverse Stoppuhr-Funktionen. Einen integrierten Schrittzähler, der auch die ungefähre zurückgelegte Distanz ermitteln kann, besitzen alle Armbänder Außerdem ist oft auch ein Inaktivitäts-Sensor integriert, der den Träger nach längerem Nichts-tun darauf hinweist sich mal wieder etwas zu bewegen.

Brücke zum Fitness-Armband: Smartphones und Fitness-Apps

Idealerweise ist man bereits im Besitz eines aktuellen Smartphones/Tablets, das Bluetooth Smart Ready unterstützt (Hinweise dazu: unser Artikel über Bluetooth v4). Denn nur mit einem geeignetem Smartphone sowie einer Fitness-App oder einem Webservice kommt man in den vollen Genuss aller Funktionen der modernen Fitness-Armbänder, Activity-Tracker und Puls-Armbänder. Mit Hilfe von Fitness-Apps, die entweder der Hersteller selbst stellt oder von Drittanbietern kommen können, sind den modernen Geräten kaum Grenzen gesetzt. Ein Fitness-Armband kann durch Apps um viele Funktionen erweitert werden. So ist beispielsweise eine Langzeitanalyse der erfassten Fitness-Werte möglich, die Aufschluss über die Entwicklung des Fitness-Zustands geben kann. Manche Hersteller bieten auch die Möglichkeit in Echtzeit an Online-Wettbewerben mit oder gegen andere Nutzer teilzunehmen. Die meisten Apps können auf der Grundlage der erfassten Werte auch Fitness-Ratschläge und vieles mehr unterbreiten.

Fitness-armbänder und Activity-Tracker

Polar Loop

Fitness-Armband Polar Loop
Polar Loop Armband

Im Fitness-Armband Test möchten wir als erstes den Activity-Tracker Polar Loop vorstellen, den wir uns bereits auf der Fitnessmesse in Köln (FIBO 2014) genauer anschauen konnten. Das vielseitige Fitness-Armband des Herstellers der genialen Multi-Sport GPS-Uhr Polar V800 (ausführlicher Testbericht Polar V800) hat uns gefallen.

Zur initialen Konfiguration sowie zur Übertragung von Softwareupdates wird das kleine Tool FlowSync eingesetzt, das lokal auf dem Computer installiert wird.

Die Bedienung erfolgt mittels einer Taste und ist dadurch sehr einfach. Die Taste ist rechts vom Display untergebracht und schaltet zwischen den Ansichten. Eine LED-Anzeige zeigt die Uhrzeit, Kalorien, Schritte und das tägliche Aktivitätsziel an. Außerdem sind Hinweise in Balkenform und Tipps in Textform zu sehen, die anzeigen, wie viel zum Erreichen des täglichen Ziels fehlt und wie das Aktivitätsziel (beispielsweise mehr Laufen/mehr Joggen) erreicht werden kann. Die auf dem LED-Display angezeigten Werte sind sehr gut ablesbar, auch im Dunkeln, da LED-Leuchten eingesetzt werden.

Der Loop unterstützt Bluetooth Smart und kann somit auch mit Herzfrequenz-Brustgurte gekoppelt werden. In Verbindung mit einem Bluetooth Smart-fähigen Herzfrequenz-Brustgurt (beispielsweise Polar H6 oder H7) lässt sich ein besseres Gesamtbild der Fitness ermitteln. Denn dann kann der Loop auch aussagekräftige und genauere Messwerte von Sportaktivitäten wie dem Laufen sammeln und zusammen mit den Werten des Activity-Trackers ein gutes Fitness Gesamtbild ermitteln. Das Koppeln ist ziemlich einfach. Nach dem Anlegen des Brustgurts wird der Loop in die Nähe des Sensors geführt. Ein Tippen auf die One-Touch-Taste koppelt die Geräte miteinander. Auf diese Weise erhält man auch Informationen über die aktuelle Herzfrequenzzone: Das Display zeigt an, ob man gerade Fett verbrennt (Zone 2) oder seine Fitness verbessert (Zone 3).

Mit Hilfe seines 3D-Beschleunigungssensors erfasst das Fitness-Armband jede Bewegung des Handgelenks. Der Polar Loop ermittelt Schritte, verbrannte Kalorien, Sprünge und Läufe und auch ob man sitzt, liegt oder steht. Der Sensor erfasst Aktivitäten auch beim Schwimmen, er ist bis 20 Meter wasserdicht. Der Polar Loop kann auch die Schlafqualität erfassen.

Um sich Trainingsergebnisse und -nutzen auch unterwegs näher anzusehen stellt Polar die kostenlose Polar Flow App zur Verfügung. Diese ist inzwischen in einem ausgereiften Stadium. Sie ist für Android und iOS – soweit das Smartphone die Voraussetzungen erfüllt – verfügbar und bietet die Möglichkeit zur Auswertung und Analyse aller erfassten Aktivitäten. Nach Eingabe der individuellen Körperparameter wie beispielsweise Geschlecht, Körpergröße und Gewicht und Kopplung mit dem Loop ist die App einsatzbereit. Die Flow App zeigt beispielsweise an, wie lange man in der Fettverbrennungs- und Fitness-Zone trainiert und informiert, wie sich das Training auf den Körper auswirkt. Bei Einsatz eines HR-Brustgurts zeigt die App die Herzfrequenz-Kurve mit maximaler und durchschnittlicher Herzfrequenz an.

Die Flow App synchronisiert sich mit dem Polar Flow Sync Webservice, der einen Web-Browser bedient wird. Dieser ist ähnlich informativ und funktionsreich wie die Flow App. Neben der Anzeige und Auswertung aller vom Loop erfassten Daten, stellt der der Flow Webservice zahlreiche weitere Funktionen bereit. Einmal eingeloggt, sieht man beispielsweise auf der Willkommens-Seite eine Weltkarte sowie auf der rechten Seite Profile und aktuelle Aktivitäten von anderen Polar Nutzern, die diese für die Öffentlichkeit freigeschaltet haben. Man hat die Möglichkeit sich die Profile und Aktivitäten dieser Nutzer anzuschauen und auch den Nutzer über einen Button zu kontaktieren. Ein „Folgen“ ist ebenfalls möglich. Damit kann man gezielt die Aktivitäten eines Nutzers verfolgen.

Der Speicher des Loops kann zwölf Tage Aktivitätsdaten aufnehmen, die Akkulaufzeit liegt bei etwa fünf Tagen Dauernutzung. Leider wurde dem Polar Loop kein Vibrationsalarm spendiert. Man sollte beachten, dass das Armband etwas größer ausfallen könnte, dieses kann bei Bedarf mit Hilfe einer mitgelieferten Schablone oder durch einen Service Partner dann angepasst werden.

Polar Loop Anwendungsszenarien

  • 24×7 Aktivitätserfassung
  • Schlafqualität ermitteln
  • Verfolgen von Fitness- und Tages-Zielen
  • Erfassung der Herzfrequenz mittels Herzfrequenzsensoren in vielen Szenarien (Laufen, Radfahren, Inlineskaten und vieles mehr)
  • Einsatz von Fitness-Apps zur erweiterten Datenanalyse erfasster Werte

Folgendes Video zum Fitness-Armband veranschaulicht seine Möglichkeiten, die der Flow App und des Flow Webservices:

Quelle: Polar

Polar Loop Kaufen / Preis

Polar Loop Erfahrungsberichte, Bewertungen, Kaufen*, Ausprobieren, Zusammenfassung

Polar Loop Erfahrungsberichte, Bewertungen, Kaufen*, Ausprobieren, Zusammenfassung

  • Feedback über tägliche, wöchentliche und monatliche Aktivität
  • Zeigt 24×7 Tagesaktivität, verbrannte Kalorien, getätigte Schritte und Uhrzeit
  • Polar Flow Web-Service und Flow App (iOS und Android)
  • Kompatibel mit Polar H6 und H7 Bluetooth Smart Herzfrequenz-Sensoren
  • Wasserdicht
  • Erfasst Aktivitäten auch beim Schwimmen (ohne HR-Messung)
  • Aufzeichnung Schlafqualität
Amazon.de

Garmin Vivofit

Garmin bietet auch ein Modell mit mehr Funktionen an: Das Garmin Vivosmart (nächster Abschnitt). Dort ist auch zu finden: Vivofit vs Vivosmart.

In unserem Fitness-Armband Test gehört das Garmin Vivofit zu den wenigen Fitness-Armbändern, das gleichzeitig Bluetooth Smart und ANT+ unterstützt. Es kann Brustgurte anderer Hersteller via ANT+ einbinden. Bluetooth Smart wird zur Kopplung ans Smartphone sowie zur drahtlosen Synchronisation eingesetzt. Statt eines HR-Brustgurts kann aber auch ein optoelektrisches Puls-Armband (Beispielsweise Mio Link) eingesetzt werden, das zusätzlich am Handgelenk getragen wird. Der Brustgurt entfällt somit komplett. Wird ein kompatibler HR-Brustgurt mit dem Vivofit gekoppelt, zeigt es die Herzfrequenz sowie die Herzfrequenz-Zone an. Das Vivofit erreicht dank eines sparsamen E-Ink-Displays eine herausragende Batterielaufzeit von mehr als 1 Jahr. Ist die Batterie leer wird einfach eine neue CR1632-Knopfzelle eingesetzt.

Wie die meisten anderen Activity-Tracker wird auch der Vivofit über eine einfache Ein-Tasten-Bedienung gesteuert. Das Display ist gut ablesbar, selbst bei direkter Sonneneinstrahlung. Bei Dunkelheit wird es allerdings schwieriger, das Display hat keine Hintergrundbeleuchtung. Auf dem Display wird angezeigt, wie viele Schritte man gegangen ist, welche Distanz man zurückgelegt hat, wie hoch der Kalorienverbrauch ist sowie Datum und Uhrzeit. Merkt das Vivofit, dass man sich mehr als eine Stunde nicht bewegt hat, beispielsweise weil man sitzt, zeigt das Gerät auf dem Display einen roten Inaktivitätsbalken an. Dieser nimmt alle 15 Minuten zu. Um den Balken zurückzusetzen, reicht es bereits ein paar Minuten herum zu gehen.

Garmin Vivosmart Connect
Garmin Connect

Garmin stellt zur Datenauswertung und Veranschaulichung den kostenlosen Webservice Garmin Connect zur Verfügung. Um sich Aktivitätsergebnisse und -nutzen auch unterwegs näher ansehen steht die kostenlose Garmin Connect App bereit. Sie ist für Android und iOS – soweit das Smartphone die Voraussetzungen erfüllt – verfügbar und bietet die Möglichkeit zur Auswertung und Analyse der vom Fitness-Armband erfassten Aktivitäten. Nach Eingabe der individuellen Körperparameter wie beispielsweise Geschlecht, Körpergröße und Gewicht und Kopplung mit dem Vivofit ist die App einsatzbereit. Der Webservice und die App erlauben es die Daten zu analysieren, Trainings zu planen und sogar an Online-Challenges teilzunehmen und virtuelle Auszeichnungen zu erhalten. Das kann für etwas Motivation sorgen.

Garmins Connect Mobile App unterstützt seit dem Oktober Update die Integration in das HealthKit von Apple. Kompatibel sind Garmin Produkte mit „Activity Tracker“ Funktionalität somit auch das Vivofit. Mehr Infos in unserem Artikel zu Garmins Fitness-Plattform Connect.

Das Vivofit kann vor dem Schlafengehen in den Schlafmodus geschaltet werden. Die Taste des Armbands wird so lange festgehalten, bis der Schlafmodus angezeigt wird. Das Gerät zeichnet dann Schlafstunden sowie Zeiten der Bewegung und des ruhigen Schlafs auf. Die Daten kann man sich dann auf Garmin Connect anzeigen lassen.

Individuelle Tagesziele werden ebenfalls unterstützt. Diese unterscheiden sich jedoch im Vergleich zu anderen Activity-Trackern in der Form, dass das Vivofit die Tagesziele dynamisch für den Träger definiert. Auf Basis der zurückgelegten Schritte wird täglich ein anderes Trainingsziel definiert, das individuell auf den Träger abgestimmt ist. Erreicht man beispielsweise ein Trainingsziel an einem Tag, so wird für den nächsten Tag das Trainingsziel intensiviert, das heißt zum Beispiel, dass man mehr Schritte laufen muss, um es zu erreichen. Verfehlt man ein Trainingsziel, wird das nächste in seiner Intensität verringert.

Wie der Polar Loop, besitzt auch das Fitness-Armband Vivofit leider keine Vibrationsfunktion. Das Gerät ist wasserdicht (bis zu 50m) und in viele Farben erhältlich: schwarz, lila, grün, blau, grau. Ein erwähnenswertes Detail ist der mitgelieferte ANT+ USB-Stick, der für die Synchronisierung der Daten über den Computer eingesetzt werden kann. Dies ist dann hilfreich, wenn man kein Bluetooth Smart-fähiges Smartphone besitzt.

Anwendungsszenarien Garmin Vivofit

  • 24×7 Aktivitätserfassung
  • Schlafqualität ermitteln
  • Verfolgen von Fitness- und Tages-Zielen
  • Erfassung der Herzfrequenz mittels Herzfrequenzsensoren in vielen Szenarien (Laufen, Radfahren, Inlineskaten und vieles mehr)
  • Einsatz von Fitness-Apps zur erweiterten Datenanalyse erfasster Werte
  • Einbindung von Sensoren mit ANT+/Bluetooth Smart Unterstützung
  • an Online-Challenges mit anderen Vivofit-Benutzern teilnehmen oder einen eigenen Wettbewerb mit Freunden starten

Folgendes Video zeigt die Möglichkeiten des Fitness-Armband Vivofit:

Quelle: Garmin

Garmin Vivofit Kaufen / Preis

Garmin Vivofit Erfahrungsberichte, Bewertungen, Kaufen*, Ausprobieren, Zusammenfassung

Garmin Vivofit Erfahrungsberichte, Bewertungen, Kaufen*, Ausprobieren, Zusammenfassung

  • Anzeige von Schritten, Tagesziel, Kalorienverbrauch, Distanz, Datum und Uhrzeit
  • automatisch angepasste Ziele (Auto-goal)
  • Batterielaufdauer von über einem Jahr
  • Unterstützt iOS, Android, Windows und Mac OS (via Garmin Express)
  • Inaktivitätsindex
  • mit Brustgurt (optional): Herzfrequenz sowie Herzfrequenz-Zone
  • Drahtlose Verbindung ANT+ und Bluetooth Smart
Amazon.de

Garmin Vivosmart

Garmin Vivosmart
Garmin Vivosmart (Quelle: Garmin)

Im Garmin Vivosmart Test wird das Gerät ausführlich vorgestellt. Die nachfolgenden Abschnitte fassen kurz und knapp die wichtigsten Eigenschaften zusammen.

Das Garmin Vivosmart ist ein Activity-Tracker mit jede Menge Zusatzfunktionen. Im Vergleich zu seinem Vorgänger hat sich sehr viel getan. Das Armband mit ANT+ Unterstützung kann alles, was das Vivofit (siehe Abschnitt Garmin Vivofit) auch kann. Wie die meisten Activity-Tracker, zeigt auch das Vivosmart gelaufene Schritte, zurückgelegte Distanz, Tagesziele, verbrannte Kalorien sowie Uhrzeit an und kann mit Fitness-Apps verbunden werden.

Was es aber von anderen Fitness-Armbänder abhebt ist die hohe Smartphone-Integration für iOS- und Android-Smartphones. Das Vivosmart kann nämlich die Rolle einer Smart Watch übernehmen, da es eine bessere Interaktion mit dem Smartphone ermöglicht. Das Display und ein integrierter Vibrationsalarm informieren über konfigurierbare Smartphone-Benachrichtigungen wie ankommende Nachrichten und Anrufe. Es können aber auch Nachrichten von Apps angezeigt werden, die die vom Betriebssystem vorgegebenen Nachrichtenkanäle auf dem Smartphone nutzen. Dadurch ist es beispielsweise auch möglich Nachrichten von Sport-Apps abzufangen und sich die aktuellsten Sportergebnisse auf das Display des Vivosmart anzeigen zu lassen. Durch Wischgesten und Tippen können angezeigte Nachrichten genauer angeschaut werden. Neben der Möglichkeit Nachrichten darzustellen, kann auch der Musikplayer auf dem Smartphone gesteuert werden.

Das beleuchtete OLED-Touchdisplay kann über Tipp- und Wischgesten bedient werden. Es ist besser ablesbar als das E-Ink Display seines Vorgängers, führt aber dazu, dass das Armband dafür eine kürzere Akkulaufzeit hat. Diese beträgt im Schnitt ca. 7 Tage.

Neu ist auch, dass das Vivosmart Vibrationsalarme hat, die konfigurierbar sind. Sie können neben der Möglichkeit sich auf ankommende Nachrichten hinweisen zu lassen beispielsweise auch als Weckfunktion genutzt werden, so dass niemand anderes gestört wird.

Die ANT+ Schnittstelle ist weiterhin an Bord und erlaubt das Einbinden eines Herzfrequenz-Brustgurts. Doch beim Vivosmart hat Garmin noch die Option hinzugefügt auch ANT+ Rad-Geschwindigkeits-Sensoren einzubinden. Obwohl der Vivosmart einen integrierten Beschleunigungssensor hat, bietet Garmin diese Möglichkeit, damit der Nutzer bei Bedarf noch präzisere Werte ermitteln kann. Trittfrequenz-Sensoren werden nicht unterstützt.

Wie beim Vivofit ist mit Hilfe von Garmins Connect Mobile App seit dem Oktober Update die Integration in das HealthKit von Apple möglich. Kompatibel sind Garmin Produkte mit „Activity Tracker“ Funktionalität somit auch das Vivosmart. Mehr Infos in unserem Artikel zu Garmins Fitness-Plattform Connect.

In der Praxis sieht die Zusammenarbeit zwischen Garmins Connect Mobile App und Apples HealthKit wie folgt aus:

Besitzer einer Garmin Virb oder Virb Elite Action-Kamera können diese mit Hilfe des Garmin Vivosmart steuern. Nach Kopplung mit dem Armband, zeigt das Vivosmart zwei Symbole an, die zum einen die Aufnahme eines Fotos oder die Aufzeichnung eines Videos anstoßen können.

Garmin Vivofit vs Garmin Vivosmart

Garmin Vivofit vs Vivosmart

Garmin Vivofit vs Vivosmart

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Unsere Zusammenfassung des Vivosmart:

Garmin Vivosmart Erfahrungsberichte, Bewertungen, Kaufen*, Ausprobieren, Zusammenfassung

Garmin Vivosmart Erfahrungsberichte, Bewertungen, Kaufen*, Ausprobieren, Zusammenfassung

  • Schritte, Strecke, verbrannte Kalorien, Uhrzeit
  • konfigurierbarer Vibrationsalarm
  • Smart Watch-Fähigkeiten wie Benachrichtigungen (SMS, Anrufe, Termine und mehr)
  • Unterstützt iOS, Android
  • (dynamische) Tages-Ziele
  • Einbindung von Rad- und Herzfrequenz-Sensoren
  • Kabellose Synchronisierung
  • Garmin Connect: Sehr gute App und Online Fitness-Plattform
Amazon.de

Fitbit Flex

Das Fitbit Flex kann nicht viel, aber das was es kann, macht es gut, nämlich: Schritte zählen. Das Armband ist ein moderner Schrittzähler mit Bluetooth Smart Schnittstelle und zählt im Kern Schritte, zurückgelegte Strecken, verbrannte Kalorien, Minuten mit Aktivität und überwacht den Schlaf. Der Hersteller liefert die kostenlose Fitbit-App, die das Armband gegenüber anderen einfachen Schrittzählern aufwertet.

Die Hersteller-App sowie die Online-Dienste von Fitbit sind der eigentliche Dreh- und Angelpunkt des Armbands. Mit Hilfe der Software werden beispielsweise Ziele erstellt. So können Schritte, Kalorien oder Streckenziele definiert werden, die es täglich zu erreichen gilt. Nach der kabellosen Synchronisierung mit dem Gerät, kann dieses mit Hilfe der LED-Anzeige anzeigen, wie nahe man dem täglichen Ziel schon gekommen ist. Eine LED-Leuchte entspricht 20% des Ziels.

Neben der Schrittzähler-Funktion kann das Flex tägliche Aktivitäten und auch den Schlaf überwachen. Dies jedoch in limitierter Form, so dass wir den Flex nicht zu den vollwärtigen Activity-Trackern zählen. So kann es zum Beispiel die optimale Weckzeit nicht ermitteln und den Träger dadurch nicht zu einem günstigen Zeitpunkt wecken. Die Schlafphase muss dem Armband mitgeteilt werden, automatisch erkennt es diese nicht. Dafür wird das Armband 5 Mal angetippt und in den Schlafmodus versetzt.  Dann zeichnet der integrierte Schlaf-Tracker die Aktivitäten während eines Schlafs auf. Das bedeutet, dass es den Schlafrhythmus aufzeichnet. Mithilfe der Online-Tools kann dann der Zyklus zwischen Tiefschlaf und Halbwachphasen nachvollzogen werden. Der Vibrations-Alarm weckt den Träger bei Bedarf zu einer vorgegebenen Zeit mit sanften Vibrationen auf. Leider erkennt das Fitbit Flex die optimale Aufweckphase nicht automatisch.

Man sollte beachten, dass das Fitbit wirklich jede Bewegung aufzeichnet und diese als Schritt mitzählt. So werden in der Regel mehr Schritte angezeigt, als man eigentlich gelaufen ist. Die Arm-Bewegungen an der Computertastatur können genauso wie ruckartige Bewegungen dazu führen, dass mehr Schritte hinzukommen. Auch stellen Vibrationen am Arm das Fitbit vor Problemen, denn diese missinterpretiert es schon mal als Tippen. Dies führt manchmal dazu, dass das Armband in den Schlafmodus (5x Tippen) übergeht.

Folgendes Hersteller-Video stellt das Armband näher vor:

Quelle: Fitbit

Fitbit Flex Erfahrungsberichte, Bewertungen, Kaufen*, Ausprobieren, Zusammenfassung

Fitbit Flex Erfahrungsberichte, Bewertungen, Kaufen*, Ausprobieren, Zusammenfassung

  • Schritte, Strecke, verbrannte Kalorien und Minuten mit Aktivität
  • Weckfunktion mit stummen Alarm
  • Schmal, bequem und einfach zu tragen
  • Unterstützt iOS, Android
  • LED-Lämpchen zeigen Erreichung des Tageszieles an
Amazon.de

Der Hersteller Fitbit bietet noch weitere Schrittzähler mit unterschiedlichen Merkmalen an. Die (Vergleichs-) Tabelle ist unter Fitbit Charge zu finden.

Fitbit Charge

Fitbit Charge
Fitbit Charge (Quelle: Fitbit)

Der Activity-Tracker Fitbit Charge ist seit Dezember 2014 im Handel erhältlich. Eine HR-Variante, die einen integrierten optischen Pulssensor mitbringt, ist seit Februar 2015 auch im Handel erhältlich (Unser Fitbit Charge HR Test). Der Pulssensor ist auch der einzige Unterschied zwischen diesen Modell-Varianten. Einen integrierten optischen Pulssensor besitzt übrigens auch der große Bruder Fitbit Surge (unser Fitbit Surge Review), der ein ausgewachsener Fitness-Tracker mit Multisport-fähigkeiten ist und im ersten Quartal 2015 verfügbar sein soll.

Der Fitbit Charge lässt sich gut mit den hier vorgestellten Geräte vergleichen, vor allem mit dem Fitbit Flex (siehe weiter oben). Er zählt Schritte, ermittelt die zurückgelegte Strecke, verbrannte Kalorien, gelaufene Treppen/Etagen. Er bringt jedoch einige entscheidende Funktionen mehr mit.

Dazu gehört, dass der Charge wie die neueren Geräte auf dem Markt eine Caller ID-Funktion unterstützt, die dafür sorgt, dass eingehende Anrufe des Smartphones auf dem Armband angezeigt werden. Das OLED-Display zeigt neben der Caller-ID auch Tagesstatistiken, Uhrzeit sowie den Trainingsmodus.

Als weiteres Schmankerl bringt er eine automatische Schlaferkennung mit, so dass das manuelle Versetzen in einen Schlafmodus entfällt. Mit einer Akkulaufzeit von etwa 7 Tagen ermöglicht der Fitbit Charge definierte Ziele zu erreichen, ohne all zu oft zum Ladegerät greifen zu müssen. Fitbit-typisch werden die Daten kabellos mit dem Smartphone oder Computer synchronisiert und stehen dann in Form ansprechender Grafiken für weitere Auswertungs-Möglichkeiten zur Verfügung.

Das ständige mitführen des Smartphone ist übrigens nicht erforderlich, denn das Fitness-Armband hat einen eigenen Speicher an Bord, der die Bewegungsdaten bis zu sieben Tage detailliert speichert.

Das Armband des Charge besteht aus einem Elastomer, das von vielen Sportuhren-Herstellern verwendet wird. Der Verschluss besteht aus Edelstahl. Zum Lieferumfang gehören neben dem Armband ein Ladekabel sowie ein Dongle zur kabellosen Synchronisierung mit dem Computer.

Das Fitbit Charge ist in den Größen S (für Handgelenke mit 140 – 170 mm Umfang) und L (für Handgelenke mit 160 – 200 mm Umfang) in den Farben Schwarz, Schiefergrau, Blau und Burgunderrot beispielsweise bei Amazon.de erhältlich.

Vergleich der Fitbit Activity-Tracker (2014):

Vergleich Fitbit Modelle

Vergleich Fitbit Modelle

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Fitbit Charge Erfahrungsberichte, Bewertungen, Kaufen*, Ausprobieren, Zusammenfassung

Fitbit Charge Erfahrungsberichte, Bewertungen, Kaufen*, Ausprobieren, Zusammenfassung

  • Schritte, Strecke, verbrannte Kalorien, aktive Minuten, Tagesziele
  • Schlaf (Stunden, Wachzeiten, Schlafeffizienz)
  • Automatische Schlaferkennung
  • Stummer Alarm
  • Zählen von Treppen/Etagen
  • Anrufer-ID (Caller-ID)
  • Unterstützt iOS, Android
  • LED-Lämpchen zeigen Erreichung des Tageszieles an
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Jawbone UP3

Jawbones UP3 ist ein außergewöhnlicher Activity-Tracker, der mit Sensoren für die Bio-Impedanzanalyse daher kommt. In unserem Jawbone Up3-Review stellen wir das Armband in aller Ausführlichkeit vor.

Jawbone UP3 auf Amazon.de

Jawbone UP24

Der Jawbone Up24 ist ein vollwertiger Activity-Tracker im schicken Design. Der größte Unterschied zum Vorgänger-Modell Jawbone Up ist beim Up24 die Bluetooth Smart Schnittstelle, so dass für die Synchronisierung das lästige Kabel wegfällt. Deshalb ist das Fitness-Armband Up24 – genauer: die Hersteller-App – für Android-Nutzer erst ab Android Version 4.3 und Bluetooth Smart Schnittstelle nutzbar, während das Jawbone Up auch mit Android 4.0 kompatibel ist. Apple iOS-Nutzer können das Armband mit einem iPhone 4s und neuer nutzen. Mit dem kürzlich veröffentlichten Software-Update (September 2014) konnte der Hersteller die Akkulaufzeit von 7 auf 14 Tage verdoppeln.

Das Armband besteht aus wasserabweisendem Latex, so dass es während des Duschens getragen werden kann. Ein Display hat es nicht, erfasste Aktivitäten werden in der Fitness-App abgelesen. Wie bei vielen Activity-Tracker ist auch beim Up24 die App die zentrale Anlaufstelle für alles rund um das Armband. Und die Jawbone App „UP“ ist gelungen. Die App macht einen übersichtlichen und aufgeräumten Eindruck. Tägliche Aktivitäten wie getätigte Schritte, zurückgelegte Distanz, Kalorien, Ruhezeiten und wie viel Prozent zum Erreichen des täglichen persönlichen Ziels fehlen können beispielsweise auf einen Blick abgelesen werden. Mit anderen Jawbone-Trägern kann man sich übrigens verbinden und ein Team bilden, um sich gegenseitig zu motivieren und Werte zu vergleichen. Welche Daten für andere im Team sichtbar sind, kann man selbst festlegen. Mittels QR-Code-Scanner können außerdem Nährwerte von Mahlzeiten an die App übermittelt werden.

Das Jawbone UP24 ist in den Farben Grün, Schwarz, Orange und Pink erhältlich. Möchte man ein lieber ein Display auf dem Fitness-Armband oder gar die Option auch einen Herzfrequenz-Brustgurt in den Aktivitäten einzubinden, greift man lieber zum Polar Loop, Garmin Vivofit oder dem neueren auf der IFA 2014 vogestellten Garmin Vivosmart.

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Sony SmartBand SWR10

Sony SmartBand SWR10
Sony SmartBand SWR10

Das Sony SmartBand SWR10 schauen wir uns nicht genauer an, denn in den nächsten Tagen ist das Nachfolgermodell SWR30 verfügbar (nächster Abschnitt). Wir erwähnen es hier der Vollständigkeit halber und weil das SmartBand SWR10 preislich interessant ist. Der Preis liegt aktuell bei etwa ab EUR 40,- (Stand: 22.10.2014).

Wer sich näher mit dem SWR10 beschäftigen möchte, dem sei folgender Amazon Link ans Herz gelegt. Dort gibt es aufgrund der langen Marktverfügbarkeit jede Menge Erfahrungsberichte:

Sony SmartBand Talk SWR30

Das Sony SmartBand Talk SWR30 sticht aus den in diesem Artikel vorgestellten Activity-Tracker etwas hervor. Als Besonderheit besitzt das Fitness-Armband mit spiegelfreiem E-Ink-Display ein Mikrofon und einen eingebauten Lautsprecher, die das Telefonieren ermöglichen. Bei einem eingehenden Anruf vibriert das SWR30. Anrufe lassen sich auch tätigen. Außerdem lassen sich unterwegs Audioaufnahmen und Sprach-Memos erstellen und zur Lifelog-App übermitteln sowie Sprachbefehle in sechs Sprachen tätigen. Das SmartBand Talk SWR30 vibriert auch, wenn eine Nachricht oder eine andere Benachrichtigung eingeht. Man kann die Benachrichtigung öffnen und den Sender und den Betreff sehen.

Sony Smartband SWR30
Sony Smartband SWR30 auf der FIBO 2015

Ansonsten erfasst der Aktivitäts-Tracker gelaufene Schritte, zurückgelegte Distanzen, Schlafaktivitäten und hilft bei der Erreichung von Tageszielen. Gesteuert wird das SWR30 vor allem über Tipp-Gesten, die zwischen verschiedenen Funktionen und Ansichten wechseln. Das SmartBand Talk ist übrigens nach IP68 wasserdicht.

Als App liefert Sony die gut bedienbare und übersichtliche Lifelog-App. Lifelog zeigt Informationen über Kommunikations-, Unterhaltungs- und physischen Aktivitäten an und hilft bei der Verfolgung von Fortschritten und gesetzten Zielen.

Sony SmartBand SWR30 Talk Erfahrungsberichte, Bewertungen, Kaufen*, Ausprobieren, Zusammenfassung

Sony SmartBand SWR30 Talk Erfahrungsberichte, Bewertungen, Kaufen*, Ausprobieren, Zusammenfassung

  • Schritte, Strecke, verbrannte Kalorien, Tagesziele
  • Schlaf (Stunden, Wachzeiten, Schlafeffizienz)
  • Automatische Schlaferkennung
  • Anrufe annehmen und führen
  • Smarphone Benachrichtigungen
  • Unterstützt Android
  • Wasserdicht nach IP68
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Vergleichstabellen und Produktkatalog Activity-Tracker, Fitness-Armbänder

Im Produktkatalog können die wichtigsten Fakten der in diesem Beitrag vorgestellten Geräte nachgeschaut und gegenübergestellt werden:

  • Fitbit Flex vs Jawbone UP24 Jawbone UP3 vs Fitbit Charge vs Polar Loop vs Garmin Vivofit vs Garmin Vivosmart vs Sony SmartBand SWR30
Zum Produktkatalog/Vergleich

Fazit und Aussicht

Wir hoffen, das Ihnen der Fitness-Armband Test und Ratgeber-Artikel gefallen hat. Wir erweitern diesen, falls wir weitere interessante Fitness-Armbänder entdecken. Fitness-Armbänder Tests aus dem Jahr 2015 folgen in einem separaten Artikel…

Hinweis: diese Ratgeber-Reihe ist nach Erscheinungsjahr der Geräte gegliedert. Modelle anderer Jahre finden Sie hier:

Fitness-Armbänder Übersicht nach Jahren

U.a. werden vorgestellt: Fitbit Charge, Jawbone UP3, Jawbone UP24, Sony SmartBand, Sony SmartBand SWR30, Polar Loop 2, Garmin Vivofit 2, Garmin Vivosmart.