Startseite » Test » Radsport & Radcomputer » Garmin Edge 1030 mit direkter Kommunikation unter den Fahrern
Garmin Edge 1030 (Bild: Garmin)
Garmin Edge 1030 (Bild: Garmin)

Garmin Edge 1030 mit direkter Kommunikation unter den Fahrern

Mit dem Garmin Edge 1030 präsentiert der Hersteller aus der Schweiz zur Eurobike 2017 in Friedrichshafen seinen neuen Radcomputer. Neben neuen Funktionen und Sicherheitsfeatures, spendiert Garmin dem Edge 1030 ein größeres Touchdisplay sowie ein besonders ausdauernden Akku.

Garmin Edge 1030 im Überblick

Die Highlights des Edge 1030 in der Übersicht:

  • Trendline-Popularity-Routing auf Basis von Millionen aufgezeichneter Fahrraddaten
  • Verlängerte Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden + optionaler externer Akku-Pack
  • Connected Features – Smart Notifications, Fahrer-zu-Fahrer Nachrichten, Live & GroupTrack, Unfallbenachrichtigung
  • Detaillierte Performance Analyse: VO2max, Stress Score, Erholungsratgeber, FTP, Zeiten in HF-Bereichen
  • Connect IQ – Individualisierungsmöglichkeiten und vorinstallierte Strava und TrainingPeaks App
  • Optimierte Strava-Live-Segment Darstellung
  • Vorinstallierte Garmin Europa Fahrradkarten
  • BLE und ANT+ Sensor kompatibel wie z.B. Varia Fahrradsicherheitsprodukte oder Vector Wattmesspedal

Fahrer zu Fahrer Nachrichten

Einmal unterwegs, kann das Smartphone getrost im Rucksack bleiben, denn der Edge 1030 bietet die Möglichkeit, vorformulierte Nachrichten direkt auf andere Geräte der Serie zu übertragen, oder sogar auf Anrufe und Textnachrichten zu reagieren.

Im Falle eines platten Reifens oder einer Verspätung kann die zuvor einmal angelegte Nachricht sofort verschickt werden. Dank GroupTrack- und LiveTrack-Funktion kann die Position des Fahrers in Echtzeit verfolgt werden. Sollte es zu einem Sturz kommen, wird durch die automatische Unfallerkennung ein Notfallkontakt kontaktiert und über den aktuellen Standort informiert.

Highlight: Trendline-Popularity-Routing

Ähnlich wie es Suunto mit seinen Heatmeaps vormacht – beispielsweise in unserem Suunto Spartan Test zu sehen – stellt Garmin nun eine ähnliche Funktion direkt auf dem Display des Edge 1030 vor. Die als Trendline-Popularity-Routing-Funktion bezeichnete Funktion sammelt die Daten aus mit Garmin Radcomputern zurückgelegte Nutzer-Kilometer und stellt die besten Straßen und den beliebtesten Strecken auf dem Edge 1030 zur Verfügung.

Wer seine Touren lieber selbst entwirft, kommt ebenfalls in den Genuss einer neuen und verbesserten Planung. Bei der Routenerstellung auf Strava können diese neuerdings auch drahtlos per App direkt übertragen werden.

Folgendes Herstellervideo stellt einige Features des Edge 1030 kurz vor:

Quelle: Garmin

Kompatibilität

Die optimierte Strava-Live-Segment Darstellung bietet noch mehr Möglichkeiten auf dem Weg zur neuen Bestzeit. Zudem hilft die vorinstallierte TrainingPeaks App bei der Verbesserung der eigenen Performance, denn ab sofort lassen sich Trainingspläne noch einfacher auf den Edge 1030 übertragen. Eine ausführliche und übersichtliche Performance Analyse von Parametern wie Trainingsbelastung, VO2max oder Laktatschwellenwert runden das Trainingsangebot in Verbindung mit optionalen Sensoren ab. Das integrierte WLAN und Bluetooth ermöglichen einen direkten Up-und Download von Daten auf Garmin Connect.

Mit einer verbesserten Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden können auch längere Strecken in Angriff genommen werden. Wem selbst das nicht reicht, für den gibt es einen externen Akku, der in die neue Edge Halterung integriert werden kann. Dadurch sollen Laufzeiten von etwa 40 Stunden möglich sein.

Das 3,5-Zoll große, hochauflösende Touchdisplay funktioniert auch bei Nässe und lässt sich mit Handschuhen bedienen. Natürlich funktioniert der Edge 1030 auch als zentrale Schaltzentrale auf dem Fahrrad und lässt sich mit weiteren Garmin Geräten wie dem Varia Radar, Garmin Vector oder der Fahrradbeleuchtung per ANT+ verbinden. Neu ist die Kopplungsmöglichkeit von BLE Sensoren

Garmin Edge 1030: Preis, Verfügbarkeit

Der Edge 1030 ist ab September 2017 für sowohl als Einzelgerät (599 Euro UVP), als auch im Bundle mit Trittfrequenz-sowie Geschwindigkeitssensor und Herzfrequenz-Brustgurt (679,99 Euro UVP) im Handel erhältlich erhältlich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Auch möglich: Abo ohne Kommentar (auch wenn Du hier nicht kommentierst, kannst Du Dich auf dem Laufenden halten)