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Pulsarmband Mio Link
Mio Link (Quelle: Mio)

MIO LINK – Pulsarmband mit optoelektrischem Sensor

Die MIO LINK ist ein Pulsarmband mit optischer Pulsmesser-Technologie in elegantem Design aus weichem Silikonband. Der Hersteller MIO setzt mit der LINK nach der Pulsuhr ALPHA ein weiteres Ausrufezeichen in der brustgurt- und fingersensorfreien Pulsmessung. Dafür kommt wieder der von MIO bekannte integrierte optoelektrische Sensor zum Einsatz. Mit der kostenlosen Mio GO Fitness-App und zwei Größenvarianten möchte das  App-fähige Fitness-Armband die Herzen von Sportlern erobern.

Mio LINK mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten im Fitness-Tracker Umfeld

Garmin Vivofit
Garmin Vivofit*

Die MIO LINK zeichnet sich darüber hinaus auch dadurch aus, dass er die erfassten EKG-genauen (99% Genauigkeit) Herzfrequenzdaten sogar im Sprint (bis zu 22km/h) kontinuierlich und gleichzeitig über Bluetooth Smart (Bluetooth Low Energy) oder ANT+ an Fitness-Apps und mit entsprechender Schnittstelle ausgestattete Sportgeräte übertragen kann. Dadurch ist es beispielsweise möglich erfasste Werte an ein Fahrradtacho sowie parallel an eine Smartphone-App zu übermitteln. Ein Display zum Ablesen der erfassten Daten auf der LINK selbst ist nicht vorhanden. Die aktuelle Pulszone wird durch dreifarbige LED-Leuchten angezeigt oder durch ein akustisches Signal vermittelt, wobei auf dem Mio LINK fünf individuelle Pulszonen  einstellbar sind. Wer lieber ein Display haben möchte kann zusätzlich zum Beispiel den Activity-Tracker Garmin Vivofit (siehe Bild rechsts) mit der Mio LINK koppeln, der die erfassten Messwerte auf seinem Display anzeigt.

Wir haben Pulsuhren und Pulsarmbänder mit optoelektrischer Messtechnologie in diesem Beitrag miteinander verglichen. Sie finden dort Pulsuhren ohne Brustgurt oder Fingersensor und Pulsarmbänder inklusive großer Vergleichstabelle optoelektrischer Pulsuhren. Verglichen werden beispielsweise MIO Link, MIO ALPHA, Scosche RHYTHM+, TomTom Runner/Multi-Sport Cardio, Adidas Smart Run.
MIO Alpha silber*

Pulsarmband erbt Technologie des großen Bruders

Das US-amerikanische Start-Up MIO hat bereits durch seine über die Kickstarter-Plattform finanzierte Sportuhr ALPHA auf sich aufmerksam gemacht, die jedoch aufgrund des hohen Preises, seiner Größe und der fehlenden ANT+-Unterstützung von Interessenten kritisch aufgenommen wurde.  Auf der Ispo 2013 wurde die ALPHA zum „Produkt des Jahres“ in der Kategorie Performance gekürt, da sie die erste Sportuhr ist, die mittels LED sowie einem optoelektrischen Sensor den Puls misst und die Herzfrequenz anzeigt. Ein Brustgurt oder ein Fingersensor entfallen dadurch.

Im Vergleich zur ALPHA ist die MIO LINK nun in etwa halb so groß, unterstützt ANT+ und Bluetooth Smart und kostet mit rund 100 € auch nur noch halb so viel. Dafür unterstützt er aber auch nur noch ausschließlich das Messen des Pulses sowie das Übertragen der Daten an geeignete Apps (zum Beispiel Runtastic) oder andere kompatible Geräte (zum Beispiel Garmin-Geräte). Weitere Activity-Tracker-Funktionen wie das Schrittzählen sind nicht eingebaut. Der Nachteil der ALPHA, dass beim Tragen einer Sportjacke kein schneller Blick auf das Display möglich ist, weil die Uhr immer direkt auf der Haut anliegen muss und somit die ALPHA unter dem Ärmel versteckt ist, entfällt. Die LINK hat kein Display auf dem man die Herzfrequenz ablesen könnte, so dass man ihn ohne Nachteile auf der Haut tragen kann. Die berechneten Werte werden immer an ein externes Gerät oder eine App übermittelt.

Um sich eine Übersicht über den Link zu machen anbei ein Video:

Quelle: Mio Global

Das Gerät wird über die mitgelieferte USB-Ladestation mit magnetischer Halterung aufgeladen. Die Laufzeit des Lithium-Polymers-Akkus beträgt ca. 7 Stunden im aktiven Modus, im Standby-Modus kann das Gerät über mehrere Wochen auf seinen Einsatz warten.

MIO als Vorreiter der optoelektrischen Pulsmessung im mobilen Sportumfeld

Das Herzstück des Pulsarmbands LINK bilden die von der ALPHA bekannten zwei grünen LEDs sowie ein optoelektrischer Sensor, die auf dem Rücken des Armbands angebracht sind. Die LEDs strahlen – ähnlich wie bei Bragis In-Ear Kopfhörer „The Dash“ – auf die Haut und die zwischen den LEDs sitzende optoelektrische Linse erkennt den Blutfluss in den Kapillaren und die verschiedenen Helligkeiten unter der Haut anhand des Blutvolumens und dadurch das Pulsieren des Blutes. Das für den Nutzer sichtbare Ergebnis ist dann die berechnete Herzfrequenz, die auf einer App oder auf einem geeigneten Gerät in BPM (Beats per Minute/Schläge pro Minute) angezeigt wird. Dabei kann der Puls auch bei hohen Laufgeschwindigkeiten (bis zu 22 km/h) erfasst werden.

Das Messen des Pulses mit Hilfe der LEDs und dem optoelektrischen Sensor gilt als sehr zuverlässig. Die Technologie ist eigentlich bereits aus der Medizin bekannt. MIO konnte in Zusammenarbeit mit Philips diese Technologie in eine Sportuhr transferieren und hat exklusive Patentrechte. MIO lizenziert diese Technologie auch an andere Unternehmen. So nutzen zum Beispiel auch die Adidas MiCoach Smart Run und der TomTom Runner/Multisport Cardio sowie weitere Hersteller die MIO-Technologie. In folgendem Pulsarmband-Test finden Sie jede Menge weiterer Fitness- und Activity-Tracker, die MIOs Technologie einsetzen: Pulsarmband-Test.

MIO LINK Kurzübersicht

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Die Mio ALPHA wird im folgenden Video ganz gut vorgestellt:

Quelle: Mio Global

Wie das Koppeln des Link und der Alpha mit Fitness-Apps prinzipiell funktioniert wird im folgenden Video gezeigt:

Quelle: Mio Global

MIO LINK Pulsarmband Verfügbarkeit und Kaufmöglichkeit

  • Markteinführung: 18. Mai 2014
  • Preis (UVP): 99.95 €

Das Gerät kann bei Amazon gekauft werden. Die Farbauswahl kann auf der Amazon-Seite vorgenommen werden.

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Weiterführende Informationen

Folgende unserer Artikel liefern Ihnen weitere informative Inhalte und Vergleichmöglichkeiten über die Pulsarmbänder/Pulsuhren MIO Link, Scosche RHYTHM+, MIO Alpha, TomTom Runner / Multisport Cardio, Adidas miCoach Smart Run, Adidas Fit Smart:

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