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Misfit Ray Test
Misfit Ray Test
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Test Misfit Ray – Modisches Fitness-Armband mit langer Akkulaufzeit

Im Misfit Ray Test stellen wir Euch dieses Mal einen modisches Fitness-Armband vor. Der Misfit Ray wurde auf der CES 2016 präsentiert und kommt nun in den Handel. Werfen wir einen Blick auf das Gerät, das im Grunde ein einfacher Activity-Tracker ist und mit einigen Überraschungen aufwarten kann.

Kurz nachdem die Luxus-Marke TAG Heuer 2015 ihre erste Smartwatch vorstellte, kaufte der Uhrenhersteller Fossil Ende 2015 den Fitness-Tracker-Spezialisten Misfit, um die Technologie beispielsweise in seinen Uhren zu integrieren. Im Juni 2016 kündigt Misfit nun an, sein Händlernetzwerk auf dem europäischen Markt und im Mittleren Osten deutlich auszuweiten. Die Expansion kennzeichnet die Wachstumsinteressen und den Investitionswillen der Fossil Gruppe in das globale Markenwachstum.

Misfit-Produkte sollen jetzt auch großflächig innerhalb Europas erhältlich sein, so auch der minimalistisch gehaltene Misfit Ray.

Misfit Ray Schnelleinstieg (tl;dr)

Nachfolgend ein schneller Überblick der wichtigsten Eigenschaften desActivity-Trackers Misfit Ray für diejenigen, die es eilig haben.

Misfit Ray Review

  • Gerätetyp: Fitness-Armband/Activity-Tracker mit Smartphone-Benachrichtigungen.
  • Sportarten: 24×7 Aktivitätserfassung sowie einfaches Tracken von verschiedenen Aktivitäten wie Laufen.
  • 24×7 Activity-Tracker: vollautomatische Schlafanalyse, Schritte, Kalorien, Distanz, Tagesziele.
  • Smartphone-Benachrichtigungen: eingehende Anrufe, Kalendereinträge, SMS.
  • Optik/Alltagstauglichkeit: Das Fitness-Armband kann je nach Bedarf unauffällig oder modisch auffällig getragen werden, ist sehr leicht und komfortabel.
  • Sensoren, Schnittstellen: Bluetooth Smart, Beschleunigungs-Sensor.
  • Synchronisation: drahtlos via Bluetooth Smart.
  • Akkulaufzeit: bis zu 6 Monate.
  • Display: Mehrfarbige LED.
  • Bedienung: Tippgesten und via App.
  • Software:
    • Misfit App für Android und iOS.
    • Online Fitnessplattform für den Browser (my.misfit.com)
  • Alarme: Vibration und visuell über die LED.
  • Wasserdichtigkeit: Bis 50 Meter. Kann also während des Duschens und beim Schwimmen getragen werden.
  • Vibrationsmotor: Ja, für Alarme, Smartphone-Benachrichtigungen und Bewegungs-Erinnerungen.

Misfit Ray Kaufen, Preise, Erfahrungsberichte, Ausprobiermöglichkeit:

Der UVP-Preis beträgt EUR 99,- €.

Was steckt drin – Das Unboxing und Haptik

Der Misfit Ray ist ein Minimalist und das spiegelt sich auch bei der Produktverpackung und ihrem Inhalt wieder. Viel ist da nicht drin:

Neben dem Ray sind eine Schnellstartanleitung sowie drei Knopfzellen (Typ 393) beigelegt:

Misfit Ray Unboxing
Misfit Ray Unboxing

Die Knopfzellen werden in den Ray gelegt, indem zuerst das Armband von der eigentlichen Activity-Tracker Einheit abgeschraubt wird. Das geht ziemlich einfach:

Misfit Ray Test
Misfit Ray Test

Nach dem Einlegen der Knopfzellen kann der Ray mit der App (Android und iOS) gekoppelt wird. Auch das klappt (unter Android 6) in unserem Misfit Ray Test auf Anhieb. Nachfolgend noch Bilder vom gut sichernden Verschluss, der flexibel an die Handgelenkgröße angepasst werden kann.

Hat man den Ray einmal angelegt, ist der Verschluss nicht so einfach zu öffnen wie er sich schließen lässt. Da man ihn durch seine hervorragenden Akkulaufzeit von etwa 6 Monaten selten vom Handgelenk nimmt und ihn sicher nicht unbemerkt verlieren möchte, geht das aus unserer Sicht in Ordnung so.

Die eigentliche Einheit des Ray hat einen Durchmesser von 12 mm und eine Länge von 38 mm. Nach dem Anlegen hat man schnell vergessen, dass der Ray auf dem Handgelenk ist, denn er wiegt inklusive Armband und den 3 Knopfzellen lediglich sagenhafte 8 Gramm und ist somit der leichteste Tracker, denn fitnessmodern.de je in den Fingern hatte.

Das zylindrische Gehäuse aus Aluminium unterscheidet sich schon rein optisch von vielen anderen Activity-Trackern und Fitness-Armbändern. Er kann als individuelles Accessoire am Handgelenk oder beispielsweise auch als Halskette getragen werden. So möchte Misfit mit dem Ray auch Uhren, Armbänder und edlen Schmuck ergänzen.

Bilder-Quelle: Misfit

Und als Halskette könnte der Misfit Ray so aussehen:

Misfit Ray Halskette
Misfit Ray Halskette

Bilder-Quelle: Misfit

Trägt man ohnehin viel Schmuck, fällt der Ray kaum auf:

Misfit Ray
Misfit Ray

Bilder-Quelle: Misfit

So sieht der von der Seite aus:

Test Misfit Ray
Test Misfit Ray

Der Ray zeichnet die alltägliche Aktivität und den Schlaf mit einem 3-Achsen-Beschleunigungssensor auf und enthält, wie auch der Misfit 2 Shine, einen Vibrationsmotor, der das Benutzer-Feedback ermöglicht. In Kombination mit einer Multicolor-LED bietet der Ray einen stillen Alarm, informiert über eingehende Anrufe oder Textnachrichten und meldet sich bei Inaktivität.

Wie andere Wearables von Misfit muss der Ray nie aufgeladen werden, da die drei Knopfzellenbatterien einfach gegen andere ausgetauscht werden. Seine Batterielaufzeit beträgt bis zu 6 Monaten. Außerdem ist der Ray wasserdicht bis 50 Meter.

Misfit Ray Test – Activity-Tracker: Genau und einfach

Hinter der minimalistischen Form des Trackers verbirgt sich leistungsfähige Technik. Vergleichbar ist der Misfit Ray mit dem Fitbit Alta Fitness-Armband (unser Fitbit Alta Test) oder auch mit Garmins Vivofit 3 (unser Vivofit 3 Test), die ebenfalls die Grundfunktionalitäten aktueller Activity-Tracker abdecken, wobei der Fitbit Alta akkumäßig nicht mithalten kann.

Während der Misfit Ray getragen wird, werden verschiedene Aktitvitätsdaten aufgezeichnet:

  • Schlafaktivitäten (vollautomatisch)
  • Schritte
  • Kalorien
  • Distanz

Die Genauigkeit der vom Misfit Ray erfassten Daten kann als gut bezeichnet werden. Er ist in etwa genau so gut wie die meisten anderen Activity-Tracker auf dem Markt. Bei einem Spaziergang erfasst der Schrittzähler beispielsweise nach 500 Schritten 518.

Allgemeine Hinweise zu Activity-Trackern (herstellerübergreifend)

Allgemeine Hinweise zu Activity-Trackern (herstellerübergreifend)

Was die Genauigkeit von Schritten oder verbrannten Kalorien eines Activity-Trackers im Allgemeinen betrifft: Wer sich mit dem Thema schon auseinander gesetzt hat, hat sicher schnell gemerkt, dass es den perfekten Tracker noch nicht wirklich gibt. Man muss wissen, dass ein Activity-Tracker, unabhängig vom Hersteller, beispielsweise auch die Arm-Bewegungen beim Zähneputzen als Schritte interpretieren kann. Fährt man hingegen Fahrrad, werden vermutlich bei den meisten Herstellern so gut wie keine Schritte gezählt, da die Arm- und Körperbewegung ausbleibt. Wichtig ist, dass ein Activity-Tracker motivieren soll. Und das funktioniert am besten mit Tageszielen. Man legt beispielsweise 10.000 Schritte (allgemein empfohlene Anzahl an Tagesschritten) fest. Hat man sein Ziel in etwa erreicht, dann weiß man, dass man sich ausreichend bewegt hat oder eben nicht.

Die Misfit App verfügt über ein Punktesystem, das Schritte, verbrannte Kalorien und zurückgelegte Distanzen berücksichtigt. Die Punkte werden von der App unter anderem für das Vorschlagen von Aktivitäten verwendet, die zur täglichen Zielerreichung beitragen können. So kann die App beispielsweise 30 Minuten Laufen, eine Stunde Schwimmen oder 2 Stunden Spazieren vorschlagen.

Der Ray erkennt automatisch einige Aktivitäten und Rekorde, beispielsweise Spazieren oder Laufen und trägt diese in die App ein. In der App hat man die Möglichkeit nähere Angaben zur Aktivitäten zu machen:

Die Genauigkeit des Schlaftrackers ist ebenfalls gut. Der Misfit Ray erkennt ziemlich genau Einschlaf- und Aufwach-Zeiten und hält diese sowie Wachphasen, leichten und erholsamen Schlaf fest:

Wenn man ihn nachts nicht trägt, wird auch nichts aufgezeichnet wie man am Knicks auf dem rechten Screenshot erkennen kann.

Ray Benachrichtigungen: Alarme und Smartphone

Über den integrierten Vibrationsalarm kann der Misfit Ray mit seinem Nutzer kommunizieren. Der Alarm wird in folgenden Fällen aktiv:

  • Weckalarm
  • Smartphone-Benachrichtigungen (Anrufe, Textnachrichten)
  • Bewegungserinnerungen: Zeit-sich-wieder-zu-bewegen Alarme

Über die Misfit App können die Alarme und Benachrichtigungs-Features komfortabel eingerichtet werden:

Im Misfit Ray Test leistet sich unser Testgerät keine Schnitzer. Bei gekoppeltem Smartphone wird man bei eingehenden Benachrichtigungen zuverlässig über den Vibrationsalarm, als auch über die dann blinkende LED informiert. Einzig der Vibrationsalarm könnte etwas stärker sein. Bei der Größe des Ray ist ein stärkerer Vibrationsmotor sicherlich schwer realisierbar.

Misfit Ray Preis, Kaufen und Verfügbarkeit

Ray kann elegant oder sportlich sein, auffällig oder dezent und ist demnächst beispielsweie in Rose Gold und Carbon Black zu einem UVP-Preis ab 99,- € erhältlich:

Misfit Ray Test – Fazit

Der Misfit Ray Test und Erfahrungsbericht hat Euch hoffentlich das minimalistische Fitness-Armband näher gebracht. Uns hat inbesondere das schöne und kompakte Design, seine Leichtigkeit, Akkulaufzeit und Genauigkeit gefallen. Auch, dass man den Misfit Ray nie an ein Ladegerät hängen muss, finden wir sehr gut. Sind die Batterien nach 6 Monaten leer, werden einfach neue eingesetzt. Optisch lässt sich der Ray mittels vielfältigen Armbändern den eigenen Wünschen anpassen, das Preis-Leistungsverhältnis ist ok und wasserdicht ist er auch.

Schade ist, dass der Misfit Ray kein Display hat, sondern lediglich eine LED, um mit dem Nutzer zu kommunizieren. Andererseits wäre jedoch die lange Akkulaufzeit mit einem Display nur schwer realisierbar.

Wer einen simples, kaum spürbares, wasserdichtes Fitness-Armband mit sehr langer Akkulaufzeit sucht, mit dem man sich nach dem Einrichten nicht mehr viel auseinander setzen braucht, macht mit dem Ray nichts falsch.

Kompatibel mit

  • Android 4.3 (Jelly Bean) oder höher
  • iOS mit iPhone 4S (oder höher) sowie iOS 7.0 (oder höher)
Shop-Empfehlung: shopping_am_logo_75x22 (Ausprobiermöglichkeit, weitere Erfahrungsberichte)
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4 Kommentare

  1. Schaut nach einem richtig guten Fitnessband aus und vor allem gefällt mir der faire Preis. Habe auf diesem Blog zum ersten Mal davon gelesen. Sieht schick aus und hat alle Funktionen, die ich benötige. Werde mir noch den einen oder anderen Test dazu durchlesen und dann sicherlich bald meine Kaufentscheidung treffen. Danke für die Übersicht 🙂

  2. Ich habe eine Frage zu dem angezeigten Kalorienverbrauch; der ist viel zu hoch im Vergleich zur zurückgelegten Distanz.
    Was mache ich falsch?
    Renate

  3. Schärer Ernst

    Das Fitness Armband besticht sowohl im Design wie in der Funktionalität.
    Aber der Energieverbrauch ist zu hoch. Nach 4-6 Monaten müssen 3 neue 393er Batterien zum Preis von je Euro 5.00 (Total 15.00 Euro) eingesetzt werden. Bei dem günstigen Anschaffungspreis sind die Energiekosten zu hoch. Gibt es hier eine Batteriealternative bzw. setze ich die richtigen Batterien ein?

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