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Polar Loop
Polar Loop

Pulsarmband Test, Vergleich und Ratgeber

Dieser Beitrag ist veraltet und wird nicht mehr aktualisiert! Der Nachfolgeartikel ist unser Fitness-Armband Test, Vergleich und Ratgeber.

Welches Pulsarmband ist das Richtige?

Im Pulsarmband Test, Vergleich und Ratgeber helfen wir Ihnen bei der Auswahl eines guten Pulsarmbands, wenn Sie als Sporteinsteiger Ihre sportliche Belastung erfassen und bewerten möchten. Das ist garnicht so einfach, da inzwischen eine unübersichtliche Anzahl an Geräten verfügbar ist. Und da sich diese Seite mit modernem Fitness beschäftigt, konzentriert sich dieser Artikel insbesondere auf Pulsarmbänder und Fitnessarmbänder, die sich in das digitale Equipment wie Smartphone/Tablet oder Fitness-Apps sowie weiteren kompatiblen Sensoren (zum Beispiel Brustgurte mit Bluetooth Smart oder Laufsensoren) des Nutzers einbinden lassen. Pulsarmbänder und Pulsuhren, die anstatt eines Brustgurts mit einem Fingersensor arbeiten werden in diesem Beitrag bewusst ausgelassen, da sie für Sportler mit vielen Einschränkungen (zum Beispiel in der Bewegungsfreiheit) verbunden sind. Wer gezielt eine Pulsuhr mit Fingersensor sucht, kann zum Beispiel diese Übersichtsseite bei Amazon* zum Stöbern besuchen.

Die meisten Pulsarmbänder und Fitnessarmbänder arbeiten mit einem Brustgurt zusammen, dessen Sender die Herz-Signale auf das Display sendet. Diese Technik hat sich bewährt und ist sehr präzise. Die Brustgurte tragen sich mittlerweile sehr bequem, weil die Materialien der Gurte im Laufe der Jahre stetig verbessert wurden. Es gibt aber auch immer mehr Hersteller, die den Puls mittels In-Ear-Kopfhörer im Ohr ermitteln können (zum Beispiel LG Lifeband Touch oder der bald erhältliche The Dash). Einige Hersteller kommen ganz ohne Zusatzgeräte aus. Der Puls wird direkt am Handgelenk mittels optoelektrischer Sensoren ermittelt. Das Ermitteln der Herzfrequenz mittels optoelektrischer Sensoren ist bei den inzwischen verfügbaren Geräten ähnlich präzise. Lesen Sie dazu unseren Ratgeber-Artikel zu Pulsuhren und Pulsarmbänder ohne Zusatzgeräte.

Pulsuhren mit Brustgurt haben die Form einer klassischen Armbanduhr, Pulsarmbänder haben die Form stylischer Armbänder, die in der Regel mit einem Display ausgestattet sind. Mit Hilfe der Übertragungsprotokolle Bluetooth Smart und/oder ANT+ können diese Geräte mit weiteren Funktionen erweitert werden, darunter die Pulsmessung mittels eines Brustgurts. Die Geräte können dann die aktuelle Herzfrequenz und Herzfrequenzzone des Trägers anzeigen und geben damit Aufschluss über die sportliche Belastung. Neben der Möglichkeit die Herzfrequenz zu ermitteln hat ein modernes Pulsarmband auch nützliche Zusatzfunktionen wie zum Beispiel GPS-Unterstützung, diverse Stoppuhrfunktionen oder einen integrierten Schrittzähler, der die ungefähre Distanz der absolvierten Strecke ermitteln kann und vieles mehr.

Mit Hilfe von Fitness-Apps, die entweder der Hersteller selbst stellt oder von Drittanbietern kommen kann, sind den modernen Geräten kaum Grenzen gesetzt. Von der Langzeitanalyse der erfassten Werte über Echtzeit-Online-Wettbewerben mit anderen Nutzern bis zu Fitness-Ratschlägen durch die Apps ist alles drin. Bei der gebotenen Software ist allerdings bezüglich ihrer reibungslosen Funktionalität noch etwas Vorsicht geboten, da diese wegen ihrer Neuartigkeit bei vielen Herstellern noch in einer Art Entwicklungs-Phase ist und deshalb mit Fehlern zu rechnen ist. Man sollte regelmäßig nach Updates der Software Ausschau halten.

Wenn Sie denken, dass Sie einen Brustgurt bei Ihren Aktivitäten als störend empfinden können Sie sich unseren Ratgeber und Vergleich zu Pulsuhren und Pulsarmbändern ohne Brustgurt oder Fingersensor zu Herzen nehmen!

Zielgruppe und Voraussetzungen

Anfängern, die sich bewegen, aber nicht gleich überanstrengen wollen und sollen, bietet die Messung des Pulses eine optimale Überwachungsmöglichkeit über die sportliche Belastung. Daraus lässt sich die Herzfrequenz ableiten, die dann neben der Herzfrequenzzone als Messergebnis auf dem Display des Geräts oder der Fitness-App erscheint. Das Messergbnis kann der Träger dafür nutzen sich langsam an seine körperlichen Grenzen ranzutasten, zu optimieren und sich sportlich weiterzuentwickeln ohne die Gesundheit zu stark zu belasten. Wer es zum Beispiel beim Laufen übertreibt, sieht das auf dem Display des Geräts oder dem Smartphone oder sonstigen gekoppelten Geräten und kann die Trainingsintensität verringern oder steigern. Durch diese Unterstützung kann ein Anfänger sich und seinen Körper langsam kennenlernen.

Idealerweise ist man bereits mindestens im Besitz eines aktuellen Smartphones/Tablets, das Bluetooth Smart Ready unterstützt (Hinweise dazu: unser Artikel über Bluetooth v4) und zusätzlich von Geräten mit ANT+ Unterstützung. Denn nur so kommt man in den vollen Genuß aller Funktionen moderner Pulsarmbänder.

Was sollte bei der Auswahl des Pulsarmbands geachtet werden?

Folgende Eigenschaften sollte ein Pulsarmband idealerweise in der Gesamtsumme aufweisen:

  • Unterstützung bei der Auswahl und Analyse der Herzfrequenzzonen: Eine gutes Pulsarmband/Fitnessarmband hilft, die optimale Herzfrequenzzone und somit die Trainingsintensität auszuwählen.
  • akustische, visuelle oder Vibrations-Hinweise bei Wechsel der Herzfrequenzzonen: Das Pulsarmband sollte dem Träger Hinweise bezüglich der aktuellen Herzfrequenzzone geben, so dass die Aktivität gezielt durch Steigerung oder Verringerung gesteuert werden kann.
  • Einfache und logische Menüführung und Bedienung
  • Gut ablesbares und kontrastreiches Display: im Idealfall kann das Display auch im Dunkeln abgelesen werden.
  • Bluetooth Smart (idealerweise noch zusätzlich ANT+): ermöglicht das Einbinden von Apps und weiteren Fitness-Sensoren.
  • Unterstützung von Drittanbieter-Apps: Da draußen gibt es tolle Fitness-Apps. Man sollte nicht auf die Hersteller-Apps angewiesen sein, wenn diese zum Beispiel noch nicht ausgereift sind.

Die besten Pulsarmbänder – Unsere Empfehlung

Gemessen an den oben aufgezählten Eigenschaften können wir folgende Produkte für Einsteiger empfehlen:

Polar Loop

Das Pulsarmband Polar Loop konnten wir uns auf der FIBO 2014 (Fitnessmesse in Köln) genauer anschauen. Der vielseitige Aktivitäts-Tracker des Herstellers der genialen Smartwatch Polar V800 (ausführlicher Testbericht Polar V800) konnte uns überzeugen.

Anwendungsszenarien Polar Loop

  • Kontinuierliche Erfassung der Pulsfrequenz mittels Brustgurt in vielen Szenarien (Laufen, Radfahren, Inlineskaten und vieles mehr)
  • Einbindung von Bluetooth Smart-fähigen Pulsmessern sowie Fitness-Apps und Smartphones/Tablets

Vor- und Nachteile Polar Loop

  • Unterstützt Bluetooth Smart und kann somit auch Brustgurte anderer Hersteller einbinden
  • Kompatibel mit Polar H6* und Polar H7* Bluetooth Smart Herzfrequenz-Sensoren und anderen kompatiblen Pulsmessern
  • Sehr einfach zu bedienen: ein-Knopf Kopplung mit dem Herzfrequenz-Sensor
  • Sehr gut ablesbares Display, auch im Dunkeln, da LED-Leuchten eingesetzt werden
  • Visuelle Kontrolle über die Herzfrequenzzonen 2 und 3: Display zeigt an, ob man gerade Fett verbrennt oder seine Fitness verbessert
  • Einbindung von Fitness-Apps, zum Beispiel Polar Flow App (in diesem Beitrag Features ansehen):
    • Bietet Auswertung/Analyse aller Aktivitäten
    • Eingabe der individuellen Körperparameter wie Körpergröße, Gewicht,…
    • Trainingsergebnisse und -nutzen auch unterwegs näher ansehen
    • Zeigt Herzfrequenz-Kurve mit maximaler und durchschnittlicher Herzfrequenz an
    • Zeigt an wie lange man in der Fettverbrennungs- und Fitness-Verbesserungszone trainiet
    • Informiert, wie sich das Training auf den Körper auswirkt
  • Erfasst Schritte, verbrannte Kalorien, Sprünge und Läufe und auch ob man sitzt, liegt oder steht
  • Erfasst Aktivitäten auch beim Schwimmen
  • Speicherkapazität für zwölf Tage Aktivitätsdaten
  • Gute Akkulaufzeit: fünf Tage Dauernutzung
  • Wasserdicht (bis 20m)
  • Kann auch die Schlafqualität erfassen

Armband könnte größer ausfallen und muß dann angepasst werden (mit Hilfe einer mitgelieferten Schablone oder durch einen Service Partner)

keine Vibrationsfunktion

Folgendes Video veranschaulicht die Möglichkeiten des Fitnessarmbands:

Quelle: Polar

Kaufoption

Polar LoopPolar Pulsmesser H6
(Bluetooth Smart)
Polar Pulsmesser H7
(Bluetooth Smart)
Preis, Erfahrungsberichte, Bewertungen, Ausprobieren, Kaufen*
Infos, Preise Polar Loop Übersichtsseite

Garmin Vivofit

Anwendungsszenarien Garmin Vivofit

  • Kontinuierliche Erfassung der Pulsfrequenz mittels Brustgurt in vielen Szenarien (Laufen, Radfahren, Inlineskaten und vieles mehr)
  • Einbindung von Bluetooth Smart-fähigen Pulsmessern sowie Fitness-Apps und Smartphones/Tablets
  • Einbindung von Geräten mit ANT+ Unterstützung
  • an Online-Challenges mit anderen Vivofit-Benutzern teilnehmen oder einen eigenen Wettbewerb mit Freunden starten

Vor- und Nachteile Garmin Vivofit

  • Unterstützt Bluetooth Smart und ANT+: kann somit auch Brustgurte anderer Hersteller einbinden
    • Hinweis: statt eines Brustgurts kann auch das optoelektrische Pulsarmband LINK des Herstellers MIO eingesetzt werden, dieses wird am Handgelenk getragen. Siehe unseren Beitrag zur MIO LINK
  • Zeigt mit kompatiblem Brustgurt die Herzfrequenz sowie die Herzfrequenz-Zone an
  • Einfache Ein-Knopf-Bedienung
  • gut ablesbares Display (selbst bei direkter Sonneneinstrahlung), außer in Dunkelheit
  • Einbindung von Fitness-Apps, zum Beispiel Garmin Connect:
    • Aufzeichnung und Analyse aller Aktivitäten bietet
    • Trainingsergebnisse und -nutzen auch unterwegs näher ansehen
    • bietet Auswertung/Analyse aller Aktivitäten
    • Eingabe der individuellen Körperparameter wie Körpergröße, Gewicht,…
    • zeigt Herzfrequenz-Kurve mit maximaler und durchschnittlicher Herzfrequenz an
  • Zeigt die Anzahl der Schritte und zurückgelegte Distanzen, verbrannte Kalorien an
  • Personalisierten Tagesziele
  • Sehr gute Akkulaufzeit von mehr als 1 Jahr (dank sparsamem E-Ink-Display ) (auswechselbare CR1632-Knopfzellen)
  • Wasserdicht (bis zu 50m)
  • Viele Farben verfügbar: schwarz, lila, grün, blau, grau

keine Vibrationsfunktion

im Dunkeln schwer ablesbares Display

Folgendes Video zeigt die Möglichkeiten des Fitnessarmband Vivofit:

Quelle: Garmin

Kaufoption

Garmin VivofitGarmin Vivofit HR Bundle
(inkl. Brustgurt)
Preis, Erfahrungsberichte, Bewertungen, Ausprobieren, Kaufen*
Infos, Preise
Garmin Vivofit (Farben wählbar)
Infos, Preise
Garmin Vivofit HR (Farben wählbar)

Pulsuhren mit Brustgurt für Einsteiger

Gemessen an den oben aufgezählten Eigenschaften ist die Verfügbarkeit an Pulsuhren in klassischer Uhrform bei den Einsteigermodellen sehr schlecht. Anders sieht es bei Geräten für fortgeschrittene Sportler aus (zum Beispiel Garmin Forerunner 15), aber dazu wird es einen Folgeartikel geben.

Sollten wir Geräte entdecken werden diese hier vorgestellt.

Wer sich als Einsteiger für klassische Pulsuhren interessiert und keine Bluetooth, ANT+ oder Fitness-App-Funktionalität benötigt, dem können wir zum  Beispiel folgende Pulsuhren ans Herz legen:

  • Polar FT7* (Amazon-Link) – zumindest ein Webservice (Training Load, Tagebuch, Trainingsprogramme, Trainingsanalyse) steht zur Verfügung.
    Polar FT7

Alternativ kann man sich auf folgender Übersichtsseite auf Amazon umschauen, die ein ziemlich große Auswahl für klassische Einsteiger-Pulsuhren bietet:

klassische Pulsuhren auf Amazon*

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