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Pulsuhr Ratgeber, Test und Vergleich 2014

Im Pulsuhr Ratgeber, Test und Vergleich widmet sich Fitness Modern in einer Artikelserie dem Thema Fitness-Armbänder, Pulsuhren, Pulsarmbänder und Fitness-Tracker, durchleuchtet es und hilft bei der Kaufeintscheidung. Denn der Markt für die vielfältigen Fitness-Armbänder und Pulsuhren ist unüberschaubar groß. Pulsuhren werden immer stärker digitalisiert und mit wichtigen Schnittstellen wie zum Beispiel Bluetooth Smart ausgestattet, wodurch sich völlig neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen. Pulsuhren werden im digitalen Equipment (wie dem Smartphone/Tablet) und in angesagten Fitness-Apps und Webservices einbindbar.

Vor allem Einsteiger haben es schwer die richtige Pulsuhr auszuwählen. Wir stellen die modernen Pulsuhren vor und helfen bei der Auswahl.

Warum ist das pulsbasierte Training wichtig?

Für viele Sportler – von Hobby- bis Profisportler – sind Pulsuhren unverzichtbare und treue Begleiter. Bei Wind und Wetter zeichnen Pulsuhren fleißig und zuverlässig genau Pulsdaten auf und helfen dem Nutzer dabei seine sportliche Belastung festzuhalten und körperliche Überbelastung zu vermeiden. Das Erfassen der Pulsfrequenz verrät dem Nutzer wie der Körper auf Sport und Alltagsaktivitäten reagiert. Die erfassten Messwerte ermöglichen eine Beurteilung der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit in Echtzeit, mit deren Hilfe Trainingsziele maximiert werden können.

5 wichtige Vorteile des pulsbasierten Trainings

  • überwacht in Echtzeit durchgehend und dynamisch die körperliche Reaktion auf unterschiedliche Trainingsformen
  • optimiert das Training, indem man bewerten kann, wann man sich unter, innerhalb oder über einer Zielpulszone befindet
  • unterstützt die Fettverbrennung durch das Trainieren in entsprechenden Pulszonen
  • bietet optimale Überwachungsmöglichkeit über die sportliche Belastung und der Trainingsfortschritte
  • beugt Verletzungen durch Überbelastung oder falsches Trainingstempo vor

Pulsuhren im digitalen Wandel der Zeit

Polar Loop
Polar Loop Activity Tracker

Doch was bringt mir als Pulsuhr-Träger eine moderne Pulsuhr oder ein Pulsarmband an Mehrwert? Wieso sollte ich nicht einfach eine klassische Pulsuhr einsetzen? Nun, diese Fragen lassen sich recht einfach beantworten: die modernen Pulsuhren lassen sich in das digitale Equipment (wie Smartphone-Apps oder Lauf- und Radsensoren) einbinden und mit anderen sportlichen Aktivitäten verknüpfen. Dies ist einfacher denn je, denn die Hersteller statten ihre Pulsuhren inzwischen mit Bluetooth Smart oder ANT+ oder beidem gleichzeitig aus. Der Einsatz dieser Standards sorgt in der Regel dafür, dass die Pulsuhren kompatibel zu anderen Sportsensoren sowie aktuellen Smartphones/Tablets und entsprechenden Fitness-Apps sind und somit herstellerübergreifend einsetzbar sind.

Durch diese Vernetzungsmöglichkeit können die erfassten Aktivitäten und Messwerte viel leichter als Ganzes betrachtet, ausgewertet und über längere Zeit beobachtet und abgerufen werden. Dadurch kann das Training noch zielgerichteter ausgerichtet werden, die Fitness-Apps und Webservices unterstützen dabei. Ein weiterer Vorteil moderner Geräte ist, dass sie weniger störanfällig sind. Gruppenbasierte Aktivitäten mit Einsatz vieler Pulsuhren sind somit weniger problematisch, das gilt vor allem für die Geräte mit optoelektrischen Sensoren (siehe Pulsuhren und -armbänder ohne Brustgurt oder Fingersensor).

Pulsuhren sind inzwischen nicht nur zweckmäßig aufgebaut. Sie haben sich zu einem modischen und offen vorzeigbaren Accessoire gewandelt, das ständig getragen werden kann. Auch abseits von Sportaktivitäten oder gar während des Aufenthalts im Wasser. Nicht nur die Messgenauigkeit ist für den Kauf ausschlaggebend, auch Form und Farbe entscheiden heutzutage beim Endnutzer über den Kauf, denn Pulsuhren ohne Brustgurt oder Fingersensor beispielsweise werden einfach als ständiger Begleiter als Armband getragen. Und dieses soll natürlich auch schick aussehen.

Sunnto Ambit2
Sunnto Ambit2

Für anspruchsvolle Sportler sind eine ganze Reihe an hochmodernen Smart-Watches verfügbar, die beispielsweise mit Sensoren für Beschleunigungen, Höhen und GPS Positionserfassung ausgestattet sind und somit Funktionalitäten in sich vereinen für die früher mehrere Geräte nötig waren. Darunter ist auch immer öfter ein Sensor für die Pulsmessung integriert, der in der Regel auf der Rückseite der Uhr angebracht wird. Ein Brustgurt oder Fingersensor entfallen. Die Messgenauigkeit solcher Pulssensoren befindet sich auf Höhe klassischer Pulsuhren mit Brustgurt wie auch ein Beitrag der Stiftung Warentest zeigt.

Natürlich haben diese Smart-Watches einen höheren Preis, aber dafür entfallen viele weitere Komponenten und es eröffnen sich viele tolle neue Funktionalitäten, weil die Geräte besser miteinander vernetzt und bei Bedarf leicht mit weiteren Komponenten wie Rad- oder Laufsensoren erweitert werden können.

Will ich das oder nicht?

Eins sollte man aber niemals aus den Augen lassen: Die modernen Geräte sowie Fitness-Apps sind immer nur als Unterstützung für das Planen und die Analyse der Aktivitäten zu verstehen. Man sollte stets auf die Signale seines Körpers achten und rechtzeitig auf die Bremse treten, auch wenn ein solches Gerät mal was anderes behauptet. Der ein oder andere hat auch Bauchschmerzen damit, was mit den ganzen erfassten Daten geschieht, denn diese landen in der Regel auf den Servern der Anbieter. Andere wiederum lieben den Wettkampf und teilen das gerne in den Social Media-Kanälen mit. Hat alles seine Vor- und Nachteile., An dieser Stelle sollte jeder in sich gehen und für sich entscheiden, ob er mit dieser Gegebenheit einverstanden ist und in wie weit er den Herstellern und App-Anbietern vertraut. Diese Seite beschäftigt sich im Kern mit den sportlichen Möglichkeiten und technischen Features. Für die zurecht existierende Datenschutzdiskussion gibt es sicher geeignetere Foren und Anlaufstellen.

Wahl der passenden Pulsuhr und Hilfe bei der Kaufeintscheidung

Nicht jeder Interessierte schöpft das Potenzial der möglichen Pulsuhren-Funktionen voll aus, und so bieten die Hersteller ihre Modelle in verschiedenen Kategorien und dementsprechend preislich sortiert an. Je mehr Funktionen die Pulsuhr bietet, desto mehr darf sie kosten.

Inhalt der Artikelserie

Aus Gründen der Übersichtlichkeit gibt es zu jeder Kategorie eine eigene Beitragsseite, die sich der Kategorie gezielt widmet.

Im Folgenden werden zunächst die Kategorien vorgestellt. Die Erläuterungen helfen bei der Auswahl der Kategorie. Im Laufe der Zeit werden Links zu den weiteren Kategorien freigeschaltet.

Los geht es mit dem Beitrag zu Pulsarmbändern und Pulsuhren ohne Brustgurt oder Fingersensor.

1. Pulsuhr Ratgeber – Fitness-Armbänder, Puls-Armbänder und Pulsuhren OHNE Brustgurt oder Fingersensor (optoelektrische Pulsuhren/-Armbänder)

Pulsuhren und Pulsarmbänder ohne Brustgurt oder Fingersensor (Einsteiger bis zum Profi): Wählen Sie diese Kategorie, wenn Sie

  • das Tragen eines Brustgurts oder Fingersensors stört oder bei Ihren Aktivitäten einschränkt
  • ein derartiges Modell für Einsteiger bis zum Profi suchen (einfache Pulsmessung bis hin zur Unterstützung von Intervalltraining/Triathleten)
  • das Gerät in Ihre digitale Umgebung einbinden möchten (Smartphone/Tablet, Fitness-Apps und Sportelektronik)
  • nahezu EKG-genaue Messwerte benötigen
  • trendige und stylische Pulsarmbänder oder Pulsuhren ohne Brustgurt oder Fingersensor suchen

Im Test:

  • MIO LINK
  • MIO ALPHA
  • TomTom Runner/Multi-Sport Cardio
  • Adidas Fit Smart
  • Adidas miCoach Smart Run
  • Scosche RHYTHM+
  • Epson PS-100 und Epson PS-500
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2. Pulsuhr Ratgeber – Fitness-Armbänder, Activity-Tracker, Fitness-Tracker (mit Brustgurt)

Fitness-Armbänder, Pulsarmbänder und Pulsuhren für Einsteiger: Wählen Sie diese Kategorie, wenn Sie

  • Ihre Aktivitäten und Ihre Fitness überwachen und auswerten möchten
  • auch Ihre Herzfrequenz auf dem Display Ihrer Pulsuhr oder Fitness-Armbands ablesen möchten
  • bereits bei leichter Überanstrengung gewarnt werden möchten
  • Sport nur ab und zu  in Ihrer Freizeit betreiben

Im Test:

  • Polar Loop
  • Garmin Vivofit
  • Garmin Vivosmart
  • Jawbone UP24
  • Fitbit Flex
zum Beitrag

3. Pulsuhr Ratgeber – Fitness-Tracker/Smartwatches für Fortgeschrittene und Profis

Pulsuhren für Fortgeschrittene: Wählen Sie diese Kategorie, wenn Sie

  • möglichst präzise Puls-Messwerte erfassen möchten
  • konkrete Ziele verfolgen, wie zum Bespiel mit der Zeit Gewicht abbauen oder die Ausdauer und das Tempo steigern
  • möglichst viele Sportsensoren wie zum Beispiel Laufsensoren, Radsensoren, Herzfrequenzsensoren neuester Generation (Bluetooth Smart, ANT+) einbinden wollen
  • Fitness-Apss und -Webservices zur Auswertung der sportlichen Aktivitäten einsetzen möchten
  • an Sportwettbewerben  teilnehmen
  • die Pulsuhr Sie beim Intervalltraining unterstützen soll
  • eine programmierbare Pulsuhr suchen
  • die Pulsuhr die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse beinhalten soll

Im Test: High-End Sport-Smartwatches

  • TomTom Runner/Multi-Sport
  • Polar M400
  • Polar V800
  • Garmin fenix 2
  • Suunto Ambit 3
  • Garmin Forerunner 15
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