Test Swimmo Schwimmuhr
Test Swimmo Schwimmuhr
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Test Swimmo – Schwimmuhr mit Pulssensor

Im Swimmo Test stellen wir Euch eine Schwimmuhr mit einigen innovativen Features vor. Sie wird erst seit einige Tagen an die ersten Kickstarter Backer ausgeliefert, wir haben sie bereits zum testen hier. Zu den Besonderheiten gehören unter anderem ein integrierter Pulssensor, der IntensityCoach, ein PaceKeeper sowie ein TrainingGuide. Wir berichteten übrigens über Swimmo und die Kickstarter Kampagne bereits hier und hier.

Swimmo Testbericht Changelog

Swimmo Testbericht Changelog

  • 19.10.2016: Veröffentlichung des Test & erste Eindrücke, App
  • 19.11.2016: Schwimmtests, Metriken, Pulsgenauigkeit, Ziele

Der Swimmo wird für den Test vorbereitet…

Swimmo
Swimmo

Swimmo

Während es viele Apps und Wearables für beispielsweise Läufer und Fahrradfahrer gibt, mangelt es an smarten Trackern für Schwimmer und Schwimm-Fans. Fitness-Tracker wie die Garmin Fenix 3 (hier unser Review) oder Vivoactive HR (hier unser Review) bieten zwar Schwimmfunktionen, aber darüberhinaus auch jede Menge weitere Merkmale, an denen Schwimmer vielleicht nicht so großes Interesse haben. Deshalb möchte Swimmo hier einspringen und speziell den Schwimmer mit smarten Funktionen beim Training unterstützen.

In der Verpackung sind neben der Swimmo Schwimmuhr enthalten:

  • Ladegerät mit USB-Kabel
  • Schnellstartanleitung und Garantie

Highlights

Unter den hervorstechenden Merkmalen gehört ein integrierter Pulssensor mit dem man Herzfrequenz und Intensität kontrollieren kann. Zum Pulssensor später mehr.

Swimmo Pulssensor
Swimmo Pulssensor

Neben dem Herzschlag des Schwimmers, misst Swimmo auch die Distanz, die Geschwindigkeit, den Kalorienverbrauch und die Zeit, die der Schwimmer im Wasser verbringt. Die Funktionen IntensityCoach und PaceKeeper können den Schwimmer auf Basis der Leistung und erfassten Messwerte durch sein Training steuern. Diese helfen dabei, die Geschwindigkeit zu ermitteln und den aktuellen Trainingsplan zu kontrollieren. So übermittelt Swimmo via Vibrationen beispielsweise Nachrichten wie „Tempo verringern“, „Tempo halten“ oder „Tempo erhöhen“.

Bedienung und Tragekomfort

Die Schwimmuhr Swimmo bietet eine intuitive Bedienung, allerdings wird sie wohlgemerkt nicht über Wischgesten gesteuert. Alle Features werden mittels der sog. Rotate&Tap Technologie mit zwei simplen Gesten gesteuert: durch Drehen des Handgelenks werden Menü-Optionen gesteuert und mit einem Antippen oder Doppel-Tippen bestätigt. Das Antippen muss etwas kräftiger als das Antippen eine Smartphones sein. In den ersten Test-Versuchen gelang die etwas gewöhnungsbedürftige Steuerung ohne Probleme und erwies sich gerade im Wasser als vorteilhaft.

Die Swimmo wiegt 55 Gramm und verfügt über einen 3,3 cm großen farbigen OLED-Bildschirm, der wie erwähnt mit kräftigem Tippen bedient werden kann. Das Armband an sich ist angenehm zu tragen. Der Verschluss macht nicht den stabilsten Eindruck, öffnete sich aber bislang in keinem unserer Schwimmtests.

Swimmo App

Schließlich ist da noch die App, die ihre Stärke ausspielt, wenn man auf ein bestimmtes Ziel hinarbeiten möchten. Die Swimmo App deutet bereits an, was mit der Schwimmuhr möglich ist. Sie ist für Android und iOS-Geräte verfügbar.

Eine der Stärken ist die Möglichkeit sich Trainingsziele zu setzen, wobei dies vordefinierte oder individuell konfigurierte Ziele sein können:

Möchte man etwa nach Intensität (Intensity Coach) trainieren, so lassen sich unter „Halte meinen Puls/Intensitätsbereich“ noch mehr Details einstellen:

Swimmo Intensitäts-Training
Swimmo Intensitäts-Training

Der sogenannte PaceKeeper ermöglicht ein Tempotraining und lässt sich individuell einstellen:

Swimmo PaceKeeper
Swimmo PaceKeeper

Hat man ein Ziel definiert, kann dieses auf die Uhr übertragen und dort dann im Schwimmmenü ausgewählt werden. Dies sowie andere Synchronisierungs-Vorgänge verliefen stets flott und stabil.

Wer die Vibrationsalarme von Swimmo einsetzen möchte, kann diese ebenfalls in der App konfigurieren:

Swimmo Vibrationsalarme
Swimmo Vibrationsalarme

Desweiteren hält die App Trainingsbestleistungen, Rekorde, Anzahl der Trainings, Gesamtdistanzen sowie viele weitere Leistungen übersichtlich fest. Darüberhinaus lassen sich beliebte Apps wie Endomondo, MapMyFitness, RunKeeper, Swim.com oder Strava mit der Swimmo App oder aber auch Facebook und Twitter koppeln.

Ein weiteres nettes Feature ist die Möglichkeit in der App anderen Swimmo-Nutzern zu folgen und ihre Leistungen einzusehen. Dadurch kann man sich beispielsweise mit ihnen vergleichen oder in der Swimmo Rangliste nach oben klettern, in dem man sogenannte SwimFlow-Punkte sammelt.

Swimmo Test im Schwimmbad

In erster Linie interessieren uns das Messen von Schwimmmetriken sowie die Genauigkeit des Pulssensors unter Wasser. Aus unseren zahlreichen Tests mit anderen mit Pulssensor ausgestatteten Fitness-Tracker wissen wir, dass die Pulsmessung mittels optoelektrischen Pulssensor unter Wasser ungenau ist und somit wenig Aussagekraft liefert. Deshalb waren wir besonders auf die Swimmo gespannt, weil diese speziell für den Aufenthalt im Wasser konzipiert wurde. Vorab können wir bereits verraten, dass sich Swimmo in dieser Hinsicht leider zu den vergleichbaren Trackern einreiht.

Handhabung

Die Rotate&Tap Technologie bietet im Wasser eine zuverlässige Handhabung von Swimmo. Nachdem ein Workout gestartet wurde, benötigt man praktisch nur noch die Tap-Funktion. Mittels kräftigem Tippen (einzel- und doppel-Taps) auf dem Display lässt sich das Training steuern, d.h. Starten, Pausieren sowie Fortsetzen.

Damit Swimmo möglichst viele Bahnen richtig zählt, sollte man einfach konstant Schwimmen und bei Pausen von der Pausenfunktion Gebrauch machen. Wendet man, ist auch das saubere Abstoßen wichtig, sonst zählt Swimmo anstatt zwei, eine Bahn.

Nutzt man die Vibrationsalarme, so wird man entsprechend mittels verschiedenen Vibrationssignaturen gewarnt. Die Vibrationsstärke sollte für die meisten Schwimmer ausreichen, ist also am Handgelenk gut spürbar.

Schwimmmetriken

Zur Gegenprüfüng haben wir parallel auch die Garmin Fenix 3 (unser Review) dabei, die mit dem Garmin HRM Swim Brustgurt gekoppelt ist. Wir wissen, dass die Fenix 3 beim Schwimmen sehr gute Resultate bei den Metriken und der HRM Swim Brustgurt sehr gute Herzfrequenz-Messungen unter Wasser liefert. Zunächst die Metriken.

Swimmo unterstützt folgende Metriken:

  • Runden (automatische Zählung)
  • Distanz (Meter, Yards)
  • Tempo/Geschwindigkeit
  • Dauer, Zeit
  • Zeiten Runde-für-Runde

Angekündigt und mittels Software-Update sollen zusätzlich folgende Metriken nachgeliefert werden:

  • Zeiten Satz-für-Satz
  • Ruhezeiten
  • Schlagzählung
  • Schlagrate/-länge
  • SWOLF
  • Schwimmstilerkennung

Wir schwimmen 600 Meter, jeweils in 4-Bahnen Intervallen am Anfang und zum Ende zwei anstrengendere 2-Bahnen Intervalle.

Die Fenix 3 zeichnet die Bahnen perfekt auf:

Fenix 3 Test Schwimmen
Fenix 3 Test Schwimmen

Die Swimmo hingegen hat zwei Bahnen verpasst, so dass anstatt 24 Bahnen 22 gezählt wurden:

Darüberhinaus liefert die Fenix 3 noch mehr hilfreiche Metriken wie Zugzahlen und SWOLF. Wie oben erwähnt, soll Swimmo diese Metriken demnächst ebenfalls unterstützen.

Pulsensor Genauigkeit

Mit ihrem Pulssensor muss sich Swimmo dem Garmin HRM Swim Brustgurt stellen. Wie man anhand der Screenshots leicht erkennen kann, überzeugt Swimmo an dieser Stelle nicht.

Zunächst wieder die Fenix 3, die realistischere Werte liefert:

Und nachfolgend die Swimmo:

Offensichtlich sind die Werte zu niedrig. Vermutlich spielen hier zwischen Gehäuse und Haut eindringendes Wasser sowie die kältere Hauttemperatur eine Rolle. Bei der nächsten Gelegenheit nehmen wir die Swimmo nochmals ins Schwimmbad mit und testen den Pulssensor nochmal.

Swimmo Test – Zusammenfassung

Das waren die ersten Eindrücke und Erfahrungen mit der Swimmo. Wir schauen und das ein oder andere Feature noch an und erweitern den Swimmo Test entsprechend. Dies aber erst, wenn die angekündigten Updates seitens Swimmo weitere Features auf die Schwimmuhr aufspielen.

Die Stärken sind aber schon erkennbar. Das sind insbesondere die vielfältige App sowie individuell konfigurierbaren Ziele und Steuerung durch das Training. Schwächen offenbart die Swimmo bei der Pulsmessung im Wasser. Ob hier mittels Software-Update nachgebessert werden kann bleibt abzuwarten. Wir bleiben dran.

Relevante Testberichte und Erfahrungsberichte zum Weiterlesen:

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