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Garmin Venu X1 vs Venu 3 – Alle Unterschiede

Finde im großen Vergleich das passende Modell – Display, Sensorik, Karten, Akku, Preis

Garmin Venu X1 vs Venu 3 – welche Smartwatch passt 2025 besser zu dir? Die Wahl zwischen der neuen Garmin Venu X1 und der bewährten Garmin Venu 3 beschäftigt viele Fitness- und Technikfans im Jahr 2025. Beide Modelle stammen aus der beliebten Venu-Serie, unterscheiden sich aber deutlich in Display, Akkulaufzeit, Navigation, Gesundheitstracking (inkl. EKG), Sportfunktionen und Preis. Während die Venu X1 mit ihrem riesigen 2,0-Zoll-AMOLED, Saphirglas, Offline-Karten und LED-Taschenlampe klar auf Premium setzt, punktet die Venu 3 mit längerer Akkulaufzeit, EKG-App, zwei Größen (41 & 45 mm) und einem attraktiveren Preis-Leistungs-Verhältnis.

In diesem Vergleich Garmin Venu X1 vs Garmin Venu 3 erfährst du, welche Uhr sich für Outdoor-Navigation, Fitness-Alltag, Gesundheits-Features oder maximale Akkuausdauer besser eignet – und für wen sich der Aufpreis zur X1 wirklich lohnt.

👉 Egal ob du eine Sport-Smartwatch mit Navigation und Premium-Design suchst oder eine ausdauernde Allround-Uhr mit Gesundheitsfokus, hier findest du die wichtigsten Unterschiede verständlich erklärt.


💬 Garmin Venu 3

🟢 Längere Akkulaufzeit (bis 14 Tage)
🟢 EKG-Sensor integriert
🟢 Rundes Design in zwei Größen (41 & 45 mm)
🟢 Preislich deutlich günstiger als X1

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🆕 Garmin Venu X1

🟢 Riesiges 2.0″ AMOLED (2000 nits)
🟢 Offline-Karten & Navigation
🟢 Umfangreiche Sport- & Trainingsmetriken
🟢 Premium-Design (Saphirglas & Titan, ultraflach)

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Schnelleinordnung: Welche Uhr für wen?

Garmin Venu X1 vs Venu 3 ist der Vergleich, den viele 2025 stellen: Welche Uhr passt besser zu deinem Alltag, Training und Budget? In diesem Beitrag ordnen wir beide Modelle ein und erklären kurz und verständlich die wichtigsten Unterschiede bei Display, Karten/Navigation, Sensorik (inklusive EKG), Akkulaufzeit, Preis und Komfort. So findest du schnell heraus, ob die ultradünne, displaystarke Venu X1 oder die ausdauernde Allrounderin Venu 3 für dich die bessere Wahl ist.

Kurz gesagt

  • Display & Design: Venu X1 mit riesigem, sehr hellem 2,0‑Zoll‑AMOLED und Saphirglas im ultraflachen Gehäuse. Venu 3 mit rundem AMOLED in 45 mm oder 41 mm (3S), Gorilla Glass 3.
  • Gesundheit: Beide mit optischer Pulsmessung und SpO2. EKG nur bei der Venu 3 verfügbar. X1 ohne EKG.
  • Navigation: Venu X1 mit vollwertigen Offline‑Karten, Turn‑by‑Turn, Round‑Trip, ClimbPro. Venu 3 ohne On‑watch‑Kartografie.
  • Akku: Venu 3 signifikant ausdauernder (auch mit Always‑On). Venu X1 kürzer, besonders mit Always‑On und Karten.
  • Extras: X1 mit LED‑Taschenlampe und 32 GB Speicher. Beide mit Lautsprecher/Mikro für Telefonie und Sprachfunktionen.
  • Preis: Venu X1 deutlich teurer als Venu 3.

Für wen eignet sich die Garmin Venu X1?

Für alle, die ein Premium‑Display, maximale Ablesbarkeit und Navigation direkt auf der Uhr wollen. Dank Offline‑Karten, ClimbPro und größerem Speicher ist die X1 ideal für Läufe, Radtouren und Wanderungen auf unbekannten Strecken. Die LED‑Taschenlampe erhöht Sichtbarkeit und Alltagstauglichkeit in der Nacht. Wenn du Trainingsdaten liebst, Karten nutzen möchtest und das schlanke quadratische „Squircle“‑Design bevorzugst, liegst du bei der X1 richtig – vorausgesetzt, die kürzere Akkulaufzeit und der höhere Preis sind für dich okay.

Die Venu X1 vermittelt im Test 24x7 ein sehr angenehmes Tragegefühl
Die Venu X1 vermittelt im Test 24×7 ein sehr angenehmes Tragegefühl
  • Outdoor‑ und City‑Navigation ohne Smartphone.
  • Großes, rechteckiges Display für Daten, Nachrichten und Karten.
  • 32 GB für Musik + Karten, plus LED‑Taschenlampe.

Für wen eignet sich die Garmin Venu 3 (bzw. 3S)?

Für alle, die eine ausdauernde Allround‑Smartwatch mit starkem Gesundheits‑Fokus suchen. Die Venu 3 punktet mit deutlich längeren Laufzeiten, bietet die EKG‑App (regional verfügbar) und ist in zwei Größen erhältlich – damit passt sie auch an schmale Handgelenke. Sie deckt Sport‑Basics zuverlässig ab, verzichtet aber auf On‑watch‑Karten. Preis‑Leistung und Alltagstauglichkeit sind sehr hoch, besonders wenn du selten laden möchtest und EKG für dich wichtig ist.

Garmin Venu 3: Praxis-Check beim Wandern
Garmin Venu 3: Praxis-Check beim Wandern
  • Gesundheits‑Features inkl. EKG (je nach Region).
  • Lange Akkulaufzeiten, praxistaugliches Always‑On.
  • Zwei Größen (3/3S) für bessere Passform.

Schnelle Empfehlung nach Nutzungstyp

  • Navigation & Outdoor: Venu X1.
  • Gesundheit mit EKG: Venu 3.
  • Akkulaufzeit & Preis‑Leistung: Venu 3.
  • Maximale Ablesbarkeit/Komfort‑Display: Venu X1.
  • Sehr schmale Handgelenke: Venu 3S.
Kurzfazit ▶ Welche Uhr für wen?
+ Venu X1: Premium‑Display, Offline‑Karten, LED‑Taschenlampe, 32 GB
+ Venu 3: Längerer Akku, EKG‑App, zwei Größen, günstiger
– Venu X1: teuer und mit AOD deutlich kürzere Laufzeit
– Venu 3: keine Offline‑Karten/LED, kleineres Display

Modelle, Marktstart und Preise

Garmin Venu X1 vs Venu 3 ist beim Thema Modelle, Marktstart und Preise schnell erklärt: Beide gehören zur Venu‑Familie, besetzen aber unterschiedliche Preis- und Startzeitpunkte. In diesem Abschnitt ordnen wir die Varianten ein, nennen den Launch der Serien und zeigen dir, welche realen Straßenpreise 2025 typisch sind. So kannst du besser abschätzen, wo die größte Preis‑Leistungs‑Lücke liegt und ob sich das Warten auf einen Deal lohnt.

Modellvarianten auf einen Blick

  • Venu X1: Eine Größe (squircle/46×41 mm), Premium‑Ausrichtung.
  • Venu 3: Zwei Größen, Venu 3 (45 mm) und Venu 3S (41 mm), identische Funktionen, unterschiedliche Passform.
Launch und offizielle Preise (USA) – plus Marktbeobachtung 2025
Modell Größen Marktstart UVP Straßenpreis Sommer 2025 (USA) Verfügbarkeit
Garmin Venu X1 1 Größe (46×41 mm) Juni 2025 799,99 € Meist UVP, kaum frühe Rabatte Breit verfügbar, teils kurze Backorder‑Phasen
Garmin Venu 3 / 3S 45 mm (Venu 3), 41 mm (Venu 3S) August 2023 ab 429,99 € Häufig 349,99–399,99 € neu; Refurb ~245–300 € Flächendeckend, viele Deal‑Events

Marktstart und Rhythmus

Die Venu 3 kam bereits 2023 auf den Markt und ist 2025 fest etabliert. Dadurch existiert ein breites Händlernetz, viele Farben/Armbänder und ein reger Gebrauchtmarkt. Die Venu X1 startete im Juni 2025 als Premium‑Neuzugang. Typisch für frisch eingeführte Garmin‑Modelle: In den ersten Monaten gibt es meist nur geringe oder keine Rabatte, während Zubehör und Farbvarianten sukzessive nachziehen.

Preisrealität 2025: Was zahlst du wirklich?

Die Preisdifferenz ist im Alltag deutlich größer als die UVP vermuten lässt. Während die Venu X1 in der Regel zum Listenpreis angeboten wird, fällt die Venu 3/3S bei Aktionen regelmäßig auf etwa 360 € und liegt außerhalb von Deal‑Phasen häufig bei 380 €. Gebraucht oder „refurbished“ ist die Venu 3 teils zwischen rund 245 und 300 € zu bekommen. Unterm Strich trennen die Modelle real schnell 400 bis 450 € – in Aktionen sogar mehr.

Einordnung und Kauf‑Timing

  • Venu X1: Premium‑Neustart. Wer Karten, LED‑Taschenlampe und das große Display möchte, sollte nicht mit kurzfristigen großen Rabatten rechnen.
  • Venu 3/3S: Deal‑Kandidatin. Gute Zeitpunkte sind große Sale‑Events (z. B. Feiertage, Händler‑Aktionen). Refurbished kann zusätzlich sparen.
  • Größenfrage: Sehr schmale Handgelenke greifen zur 3S. Die X1 gibt es nur in einer Größe.
Kurzfazit ▶ Modelle & Preise
+ Venu 3/3S: Zwei Größen, flächendeckend verfügbar, oft 349–399 USD neu, starkes Preis‑Leistungs‑Verhältnis
+ Venu X1: Juni‑2025‑Launch, Premium‑Preis 799,99 USD, kaum frühe Rabatte
– X1 preislich weit oberhalb der Venu 3, realer Abstand häufig ≥400 USD
– Venu 3 ohne On‑watch‑Karten und ohne LED‑Taschenlampe

Größen, Maße, Materialien und Robustheit

Garmin Venu X1 vs Venu 3 zeigt bei Größen, Maßen, Materialien und Robustheit klare Unterschiede, die du am Handgelenk sofort spürst. Die X1 ist ultraflach und setzt auf Saphirglas, während die Venu 3 in zwei runden Größen kommt und Gorilla Glass 3 nutzt. In diesem Kapitel klären wir, welche Konstruktion bequemer sitzt, was länger schön bleibt und welche Bandbreiten kompatibel sind. So findest du heraus, ob du die flache „Squircle“ mit 24‑mm‑Band bevorzugst oder die runde Venu 3/3S mit 22 bzw. 18 mm besser zu deinem Handgelenk passt.

Abmessungen und Gewicht

Die Venu X1 misst 41 × 46 × 7,9 mm und ist damit für eine Garmin außergewöhnlich flach. Das Gehäuse wiegt rund 34 g, mit dem ComfortFit‑Nylonband etwa 40 g. Die Venu 3 in 45 mm liegt bei 45 × 45 × 12 mm und wiegt ca. 30 g ohne, etwa 47 g mit Silikonband.

Für schmalere Handgelenke gibt es die Venu 3S (41 × 41 × 12 mm, ca. 27 g ohne, ~40 g mit Band). In der Praxis trägt sich die X1 durch die geringe Höhe besonders angenehm unter enger Kleidung oder nachts beim Schlaftracking.

Maße, Materialien und Bandaufnahmen im Vergleich
Modell Abmessungen Dicke Gewicht (Gehäuse) Gewicht (mit Band) Gehäuse / Lünette Glas Wasser Bandbreite
Venu X1 41 × 46 mm 7,9 mm ~34 g ~40 g (ComfortFit) FRP + Titan‑Caseback Saphirglas 5 ATM 24 mm, Schnellwechsel
Venu 3 (45 mm) 45 × 45 mm ~12 mm ~30 g ~47 g (Silikon) FRP + Edelstahl‑Lünette Gorilla Glass 3 5 ATM 22 mm, Schnellwechsel
Venu 3S (41 mm) 41 × 41 mm ~12 mm ~27 g ~40 g (Silikon) FRP + Edelstahl‑Lünette Gorilla Glass 3 5 ATM 18 mm, Schnellwechsel

Tragekomfort und Passform

Flach trägt sich bequemer: Die 7,9‑mm‑X1 verschwindet unter Hemdmanschetten, bleibt seltener an Jacken hängen und stört im Bett kaum. Die Venu 3 gibt es in 45 mm für normale Handgelenke und als 3S in 41 mm für schmale Handgelenke. Wer einen sehr kleinen Handgelenksumfang hat oder ein besonders zierliches Setup wünscht, fährt mit der 3S meist besser, während die X1 bewusst nur in einer Größe angeboten wird.

Materialien und Glas

Die Venu X1 kombiniert ein faserverstärktes Polymergehäuse mit einem Gehäuseboden aus Titan. Auf der Front schützt Saphirglas, das in der Praxis sehr kratzfest ist. Die Venu 3/3S setzt auf Edelstahl als Lünette, FRP für das Gehäuse und Corning Gorilla Glass 3 als Abdeckung. Gorilla Glass 3 ist robust gegen Bruch, zeigt aber bei häufiger Beanspruchung eher Mikrokratzer als Saphir.

Heißt für den Alltag: Wer oft mit Felsen, Kletterseilen, Hanteln oder Kinderwagen‑Griffen kollidiert, profitiert vom Saphir der X1. Wer hauptsächlich Büro, Gym und Alltag ohne raue Kanten hat, kommt mit Gorilla Glass 3 gut zurecht.

Armbänder und Kompatibilität

Die X1 nutzt 24‑mm‑Schnellwechselbänder und wird ab Werk mit dem leichten ComfortFit‑Nylonband geliefert, das atmungsaktiv ist und das geringe Gesamtgewicht erklärt. Die Venu 3 verwendet den verbreiteten 22‑mm‑Standard, die Venu 3S 18 mm. Alle drei unterstützen Schnellwechsel‑Pins, sodass du einfach zwischen Silikon, Nylon, Leder oder Metall wechseln kannst. Wichtig für Sport: Für optische Pulsmessung sollte das Band eng, aber bequem anliegen. Wer viel schwitzt, greift zu Silikon oder Nylon; Leder ist eher für den Alltag gedacht.

Robustheit und Wasserschutz

Alle drei Varianten sind bis 5 ATM wasserdicht und damit zum Schwimmen geeignet. Duschen, Regen und Pooltraining sind unkritisch, Druckluftventile oder Gerätetauchen sind jedoch nicht vorgesehen. Das FRP‑Gehäuse ist stoßresistent und leicht, Metallteile (Titan‑Caseback bei X1, Edelstahl‑Lünette bei Venu 3/3S) erhöhen die Wertigkeit. In Summe ist die X1 durch Saphirglas der kratzfestere Begleiter, während die Venu 3/3S mit Edelstahl‑Akzent klassisch wirkt und solide Alltagsrobustheit bietet.

Praxisempfehlung nach Handgelenk und Einsatz

  • Sehr flaches Tragegefühl, viel Hemd/Kleidung: Venu X1.
  • Sehr schmale Handgelenke oder dezenter Look: Venu 3S.
  • „Klassische Uhr“ in normaler Größe: Venu 3 (45 mm).
  • Hohe Kratzfestigkeit (Bouldern, Outdoor, Werkstatt): X1 mit Saphir.
  • Größtmögliche Band‑/Zubehör‑Auswahl: Venu 3 (22 mm) ist im Zubehörhandel ein Sweet Spot.
Kurzfazit ▶ Größen, Maße, Materialien
+ X1: 7,9 mm ultraflach, Saphirglas, 24‑mm‑Bänder, sehr hoher Tragekomfort
+ Venu 3/3S: Zwei Größen (45/41 mm), 22/18‑mm‑Bänder, klassisch‑rundes Design
+ Alle: 5 ATM, FRP‑Gehäuse mit Metallakzenten (Titan‑Caseback bzw. Edelstahl‑Lünette)
– X1 nur eine Größe, breite 24‑mm‑Bänder nicht jedermanns Sache
– Gorilla Glass 3 der Venu 3/3S ist kratzempfindlicher als Saphir

Display: Größe, Auflösung, Helligkeit, Glas

Garmin Venu X1 vs Venu 3 entscheidet sich beim Display oft schon auf den ersten Blick: rechteckiges 2,0‑Zoll‑AMOLED mit Saphirglas bei der X1 versus rundes AMOLED in 1,4 Zoll (Venu 3) bzw. 1,2 Zoll (Venu 3S) mit Gorilla Glass 3. In der Praxis geht es aber um mehr als reine Optik. Größe, Form, Auflösung, Helligkeitsreserven und das Deckglas bestimmen, wie gut du Daten, Nachrichten und Karten ablesen kannst. Hier ordnen wir die wichtigsten Unterschiede ein und erklären, welche Anzeige sich für Training, Navigation und Alltag besser eignet.

Größe, Form, Auflösung: wie viel Inhalt passt auf den Screen?

Die Venu X1 nutzt ein großes, rechteckiges 2,0‑Zoll‑Panel mit 448 × 486 Pixeln. Das Format spielt seine Stärken bei Texten, mehrzeiligen Widgets und vor allem bei Karten aus, weil Beschriftungen und Abbiegepfeile großzügig Platz finden. Die Venu 3 zeigt Inhalte rund auf 1,4 Zoll mit 454 × 454 Pixeln, die Venu 3S auf 1,2 Zoll mit 390 × 390 Pixeln.

Daraus ergeben sich sehr ähnliche Pixeldichten: ungefähr ~331 ppi (X1), ~324 ppi (Venu 3) und ~325 ppi (Venu 3S). Heißt: Alle drei sind scharf, aber die X1 bietet schlicht mehr Fläche für mehr Daten auf einen Blick.

Anzeige im Zahlenvergleich
Modell Diagonale/Form Auflösung Pixeldichte (ca.) Deckglas Always‑On
Venu X1 2,0″, rechteckig 448 × 486 px ~331 ppi Saphirglas Ja
Venu 3 1,4″, rund 454 × 454 px ~324 ppi Gorilla Glass 3 Ja
Venu 3S 1,2″, rund 390 × 390 px ~325 ppi Gorilla Glass 3 Ja

Helligkeit und Ablesbarkeit im Alltag

Garmin nennt keine offiziellen Nit‑Werte. In Tests wirkt die Venu X1 deutlich heller und bleibt selbst in starker Sonne hervorragend ablesbar. Für die Venu 3/3S gilt: Outdoor gut, bei direkter Mittagssonne muss man manchmal mit der Hand abschirmen. Beide Serien regeln die Helligkeit automatisch über den Umgebungslichtsensor. Für nächtliche Läufe oder Indoor‑Sessions reicht die Minimaleinstellung, tagsüber sorgt die X1 für die größten Reserven. Wichtig: Always‑On reduziert die Helligkeit aus Einbrennschutz‑Gründen und erhöht den Energiebedarf. Dazu mehr im Akku‑Kapitel.

Always‑On, Schriften und Kartenlesbarkeit

Alle Modelle unterstützen ein Always‑On‑Zifferblatt. Auf der X1 kannst du durch die größere Fläche mehr Komplikationen oder größere Schriftstufen wählen, ohne dass Informationen abgeschnitten wirken. In Sportprofilen passen auf der X1 eher sechs bis acht gut lesbare Datenfelder, während die Venu 3/3S bei vielen Feldern schneller an Grenzen stoßen. Für Navigation sind Pfeile, Straßennamen und Höhenprofile auf der X1 klar im Vorteil, siehe Navigationskapitel weiter unten.

Glas und Schutz: Saphir vs. Gorilla Glass 3

Saphirglas der Venu X1 ist in der Praxis äußerst kratzfest, was bei Hanteln, Felsen oder Werkstattkontakt spürbar beruhigt. Gorilla Glass 3 der Venu 3/3S ist bruchstabil und im Alltag robust, zeigt aber bei abrasiven Kontakten eher Mikrokratzer. Für den Büro‑, Gym‑ und Alltagsgebrauch reicht Gorilla Glass 3 vollkommen aus. Wer häufig draußen anstößt oder sein Display maximal schützen will, fährt mit Saphir besser. Schutzfolien sind optional möglich, verändern aber Haptik und Kontrast minimal.

Touch und Bediengefühl auf dem Display

Alle drei Uhren reagieren flott auf Wisch‑ und Tippgesten. Die X1 profitiert vom größeren Touch‑Zielbereich, etwa beim Karten‑Schwenken oder beim Tippen kleiner UI‑Elemente. Bei Regen oder Schweiß empfehlen wir die Display‑Sperre im Training und das Arbeiten über Tasten, denn nasse Oberflächen können Fehleingaben verursachen. Animationen wirken auf allen Modellen modern, die X1 nutzt größere Kachel‑Layouts, was die Orientierung zusätzlich erleichtert.

Kurzfazit ▶ Display
+ X1: 2,0″‑AMOLED mit viel Fläche, sehr hell, Saphirglas, beste Karten‑ und Textlesbarkeit
+ Venu 3/3S: Scharfe runde AMOLEDs, alltagstauglich hell, kleinere Fläche aber kompaktere Uhren
– AOD kostet Reichweite, auf der X1 stärker spürbar
– Gorilla Glass 3 verkratzt im rauen Einsatz eher als Saphir

Bedienung: Tasten, Touch, UI

Garmin Venu X1 vs Venu 3 zeigt bei der Bedienung deutliche Unterschiede im Detail, obwohl beide stark auf Touch setzen. In diesem Kapitel schauen wir uns an, wie du durch Menüs, Widgets und Trainingsseiten navigierst, welche Tastenfunktionen im Alltag wirklich helfen und wie gut die Uhren bei Regen, Schweiß oder mit Handschuhen bedienbar bleiben. Außerdem klären wir, wo die X1 mit on‑watch Sprachbefehlen einen Schritt weiter geht und wo die Venu 3 dank einer zusätzlichen Taste im Training punkten kann.

Tasten: 2 vs. 3 – was bedeutet das in der Praxis?

Die Venu X1 besitzt zwei Tasten rechts am Gehäuse. Start/Stop und Zurück sind damit abgedeckt, lange Tastendrücke öffnen konfigurierbare Schnellaktionen (z. B. Steuerungsmenü, Taschenlampe, Garmin Pay). Die Venu 3 bringt drei Tasten mit. Das gibt dir eine zusätzliche, haptische Up/Down‑Option zum Scrollen und für Abkürzungen in Menüs. Im Workout fühlt sich die dritte Taste oft wie ein „Sicherheitsnetz“ an, etwa beim Blättern durch Datenseiten ohne Touch. Beide Modelle erlauben lange Tastendrücke als Shortcuts und die Belegung lässt sich in den Einstellungen anpassen.

Touch & Gesten: schnell, großflächig, aber bei Nässe mit Sperre

Wischen durch Glances (Widget‑Kacheln), Tippen auf Details, horizontales Blättern im Training – das UI ist auf beiden Uhren sehr ähnlich. Die X1 profitiert vom größeren Display: Touch‑Ziele sind breiter, Karten‑Schwenks und das Treffen kleiner UI‑Elemente fallen leichter. Weiterer klarer Vorteil der Venu X1: das Display unterstützt Multitouch-Gesten, mit denen du etwas in den Karten mit zwei Fingern schnell vergrößern oder verkleinern kannst. Das ist auf der Venu 3 nicht so komfortabel, da du immer auch die Tasten der Uhr verwenden musst.

Bei Schweiß, Regen oder im Pool empfehlen wir die Display‑Sperre im Aktivitätsprofil und Bedienung über die Tasten. Handschuh‑Tauglichkeit: Dünne Laufhandschuhe funktionieren meist passabel, dickere Winterhandschuhe eher nicht. Gute Praxis: Sperre aktivieren, Seiten per Taste wechseln, Autoschlap (Auto Lap) für Zwischenzeiten nutzen.

Oberfläche & Logik: Glances, Steuerungsmenü, große Schrift

Die Startlogik ist bei beiden identisch: Von der Uhrseite nach unten/oben wischen zeigt Glances wie Body Battery, Schlaf, Kalender, Wetter, Musik. Tippen öffnet die Detailansicht, „Zurück“ führt zur Übersicht. Ein langer Tastendruck ruft das Steuerungsmenü mit Kacheln für Taschenlampe (nur Venu X1), Nicht stören, Wallet, Helligkeit und mehr auf. Wichtig für die Lesbarkeit: Beide bieten große Schrift als Systemoption.

Bedienkonzept im Überblick
Aspekt Venu X1 Venu 3 / 3S
Tasten 2 (Start/Stop, Zurück; Long‑Press konfigurierbar) 3 (zusätzliche Up/Down‑Haptik, Long‑Press Shortcuts)
Touch‑Bedienung Große Touch‑Ziele, Multitouch, ideal für Karten & Kacheln Präzise, kleineres Zielgebiet
Sprachfunktionen On‑watch Sprachbefehle + Phone‑Assistent Phone‑Assistent (Siri/Assistant) via Uhr
Display‑Sperre im Training Ja (empfohlen bei Regen/Schweiß) Ja (empfohlen bei Regen/Schweiß)

Sprachsteuerung: on‑watch Commands vs. Phone‑Assistent

Beide Uhren können per Knopfdruck den Sprachassistenten deines Telefons nutzen. Du sprichst in die Uhr, das Smartphone erledigt den Auftrag, etwa Anrufe starten oder eine Nachricht diktieren. Die Venu X1 geht weiter: Sie versteht on‑watch Sprachbefehle für ausgewählte Uhrenfunktionen, zum Beispiel Timer starten, „Finde mein Telefon“ oder das Öffnen bestimmter Ansichten. Das ist praktisch im Alltag, ersetzt aber nicht den vollen Telefon‑Assistenten. Wichtig: Es gibt kein „Hey…“‑Hotword. Die Aktivierung erfolgt immer per Taste/Steuerungsmenü.

Training: Seitenwechsel, Laps, Notfälle – unsere Best‑Practices

Für Läufe und Radausfahrten hat sich eine einfache Routine bewährt: Start/Stop ausschließlich über die Taste, Seitenwechsel per Taste (Venu 3 bequemer dank dritter Taste, X1 wahlweise Touch), Auto Lap für 1‑km‑Splits aktivieren. Bei Regen/Schweiß Display sperren, damit Touch blockiert bleibt. Das Steuerungsmenü solltest du auf eine Taste legen: So erreichst du Taschenlampe, Nicht stören, Wallet und Sicherheitsfunktionen (Assistance/Unfallerkennung) schneller. Nach dem Training lohnt ein langer Tastendruck, um sofort Musik oder Erholungstimer zu starten.

Kurzfazit ▶ Bedienung
+ Venu 3: Drei Tasten geben mehr Haptik und Kontrolle im Workout
+ Venu X1: Größere Touch‑Ziele, moderne Kachel‑Optik, on‑watch Sprachbefehle
+ Beide: Schnelles Steuerungsmenü, große Schrift, Display‑Sperre für Nässe
– X1: Zwei Tasten bedeuten mehr Wischarbeit, v. a. mit Handschuhen
– Venu 3: Kein on‑watch Voice Command, Touch‑Ziele kleiner

Sensorik und Gesundheit: OHR, SpO2, Hauttemperatur, EKG

In den Garmin Venu X1 vs Venu 3 Unterschieden sticht im Gesundheitsbereich vor allem die EKG-Funktion hervor. Beide setzen zwar auf den aktuellen Elevate Gen5 Herzfrequenzsensor mit 24/7‑Pulsmessung, Stress-Tracking, Atemfrequenz, SpO2 sowie HRV‑gestützter Auswertung. Zusätzlich erfassen beide die Hauttemperatur als Wellness‑Metrik. Der große Unterschied ist aber: Die Venu 3 bietet eine EKG‑App mit regionaler Freigabe (hier gibt es alle in der EU zugelassenen Garmin EKG-Smartwatches), die Venu X1 bietet offiziell keine EKG‑Funktion. Was bedeutet das im Alltag, wie genau sind die Messungen, und wie nutzt du die Werte sinnvoll? Die Antworten gibt es in den folgenden Abschnitten.

Optische Pulsmessung (Elevate Gen5)

Der optische Sensor liefert im Alltag und bei gleichmäßigen Läufen sehr zuverlässige Herzfrequenzen. Für die beste Genauigkeit sollte das Band eng, aber bequem etwa einen Finger über dem Handgelenksknochen sitzen. Beachte: Kälte, trockene Haut, starke Vibrationen auf dem Rennrad oder Tattoos können die PPG‑Messung beeinträchtigen. In Intervallen reagiert die Kurve oft mit leichter Verzögerung. Wer kritische Einheiten fährt oder maximale Präzision will, koppelt einen Brustgurt. Nützlich im Alltag sind abnorme HF‑Warnungen (hoch/niedrig) und HF‑Zonen im Training, um Tempo oder Belastung besser zu steuern.

SpO2 und nächtliche Atemwerte

Die Pulse Ox‑Messung zeigt die Sauerstoffsättigung in Ruhe und vor allem im Schlaf. Das hilft, Höhenanpassung oder Atemschwankungen besser zu verstehen. Wichtig: SpO2 auf der Uhr hat keine medizinische Zweckbestimmung und ersetzt keine Diagnostik. In Verbindung mit der nächtlichen Atemfrequenz erkennst du Trends, etwa wenn Erholung schlechter ausfällt oder eine Erkältung im Anflug ist. Unsere Empfehlung: SpO2 primär automatisch nachts nutzen und die Entwicklung über mehrere Tage beobachten, statt einzelne Messpunkte zu überbewerten.

Hauttemperatur: Baseline statt Einzelwert

Beide Uhren erfassen die Hauttemperatur während des Schlafs und zeigen vor allem die Abweichung zur persönlichen Baseline. Relevanz hat die Tendenz: anhaltend erhöht kann auf Stress, Krankheit, Zyklusphasen oder Schlafdefizit hindeuten. Einzelwerte schwanken mit Umgebung, Bettdecke und Schlafumgebung. Deshalb gilt: Entwicklung über Wochen interpretieren, nicht Tagesausschläge. Die Anzeige erfolgt auf der Uhr als Glance und in Garmin Connect mit Verlaufsgrafik. Auch diese Metrik ist Wellness und nicht als medizinische Messung gedacht.

EKG: klarer Vorteil der Venu 3

Die Venu 3 unterstützt eine 30‑Sekunden 1-Kanal-EKG‑Ableitung am Handgelenk. Das Ergebnis erscheint auf der Uhr und in Garmin Connect als Bericht, der sich exportieren lässt. Die App ist 2025 in vielen Regionen verfügbar, unter anderem USA (FDA‑freigegeben), EU (CE/MDR Klasse IIa), Australien, UK und Schweiz. Die Venu X1 hat keine EKG‑Elektroden, ein Nachrüsten per Software ist daher nicht möglich. Praxisnutzen: EKG eignet sich für Spot‑Checks, etwa bei Herzstolpern, ersetzt aber keine ärztliche Untersuchung.

HRV‑Status, Body Battery, Schlaf & Naps

Beide Modelle werten die HRV nachts aus und zeigen einen HRV‑Status im Trend nach etwa drei Wochen Datensammlung. Zusammen mit Body Battery (Energiereserve 5–100) und Sleep‑Score entsteht ein stimmiges Bild aus Belastung, Erholung und Schlafqualität. Nickerchen‑Erkennung zählt tagsüber Nickerchen und bezieht sie in Body Battery und Schlafcoaching ein. So leitest du konkrete Entscheidungen ab: lockeres Training nach schlechtem Schlaf, Fokus auf Erholung bei fallendem HRV‑Status, oder bewusst ruhiger Tag nach sehr niedriger Body Battery.

Kernfunktionen Gesundheit im Überblick
Funktion Venu X1 Venu 3 / 3S
Optische HF (Elevate Gen5) Ja, 24/7 + Sport Ja, 24/7 + Sport
SpO2 (Pulse Ox) Ja (vorwiegend nachts) Ja (vorwiegend nachts)
Hauttemperatur (Schlaf) Ja (Baseline‑Abweichung) Ja (Baseline‑Abweichung)
EKG auf der Uhr Nein Ja (regional freigeschaltet)
HRV‑Status Ja Ja
Body Battery / Sleep Score / Naps Ja Ja

Praxis‑Tipps für bessere Messqualität

  • Bandpassform: eng, aber bequem; Uhr 1–2 cm über dem Handgelenksknochen tragen.
  • Aufwärmphase: zu Beginn des Trainings 3–5 Minuten ruhig laufen, dann erst Intervalle.
  • Radfahren: bei Vibrationen liefert ein Brustgurt stabilere HF‑Kurven.
  • Trends statt Tageswerte: HRV, Hauttemperatur und Body Battery im Wochenverlauf bewerten.
  • SpO2: primär nachts automatisch nutzen und Phasen betrachten, nicht Einzelmessungen.
Kurzfazit ▶ Sensorik & Gesundheit
+ Beide: Elevate Gen5, SpO2, Hauttemperatur, HRV‑Status, Body Battery, Schlaf & Naps
+ Venu 3: Einzige mit EKG‑App (USA/EU/AU/UK/CH u. a.) für 30‑Sekunden‑Spot‑Checks
+ Venu X1: Gleiche Wellness‑Tiefe, sehr gute OHR‑Leistung, aber ohne EKG
– PPG bleibt sportartabhängig; für Spitzenpräzision im Intervall/Rad besser Brustgurt
– Hauttemperatur/SpO2 sind Wellness‑Metriken, nicht medizinische Diagnosen

GNSS, Sportfunktionen, Sportprofile

Garmin Venu X1 vs Venu 3 trennt sich bei GNSS, Genauigkeit und Trainingsmetriken deutlicher, als es die Familienzugehörigkeit vermuten lässt. Beide nutzen All‑Systems‑GNSS ohne Dual‑Frequenz, liefern in der Praxis sehr gute Tracks und solide Tempowerte. Die X1 geht bei Sportprofilen, Metriken und on‑watch Navigations‑Optionen aber deutlich weiter. Hier ordnen wir die Satellitenmodi ein, bewerten die Messqualität aus unseren Tests und zeigen, welche Trainingsdaten dir im Alltag wirklich helfen.

GNSS‑Modi und unterstützte Systeme

GNSS‑Technik im Überblick
Aspekt Venu X1 Venu 3 / 3S
GNSS‑Modi GPS‑Only, All‑Systems GNSS GPS‑Only, All‑Systems GNSS
Konstellationen GPS, GLONASS, Galileo, BeiDou, QZSS GPS, GLONASS, Galileo
Dual‑Frequenz (Multiband) Nein Nein
Baro‑Höhenmesser/Kompass Ja / Ja Ja / Ja

Wichtig für die Praxis: All‑Systems verbessert die Satellitenverfügbarkeit, vor allem in schwierigem Empfang. Dual‑Band‑Vorteile in engen Häuserschluchten bleiben Multiband‑Uhren vorbehalten, doch beide Venu‑Modelle schlagen sich für Trainingszwecke sehr gut.

Messqualität in der Praxis: Stadt, Wald, Landstraße

  • Offenes Gelände: Venu X1 und Venu 3 zeichnen in All‑Systems sehr saubere Routen auf. Distanz und Tempo passen gut, die Spur liegt meist exakt auf der Straße.
  • Innenstadt/„City Canyons“: Ohne Multiband kann es zu kurzen Abweichungen neben der Straße kommen. Unsrere Tests bescheinigen der X1 und der Venu 3 dennoch verlässliche Tracks. Im Direktvergleich zu Multiband‑Uhren war die X1 in verwinkelten Rennen minimal unterlegen, auf gemischten Strecken aber teils „praktisch identisch“ zu Garmins Topmodellen.
  • Wald/Trail: Beide liefern stabile Aufzeichnungen. Der barometrische Höhenmesser sorgt für stimmige Höhenprofile, sofern zu Beginn kalibriert (automatisch oder manuell).

Tempoanzeige: Die Sekunden‑zu‑Sekunden‑Pace ist bei jeder GPS‑Uhr nervöser als der Rundenschnitt. Für „Instant Pace“ empfehlen wir optional einen Laufsensor am Schuh oder du nutzt Tempo über 10‑Sekunden‑Mittelwert plus Auto‑Runde für verlässliche Rückmeldung.

Garmin Venu 3 vs Venu X1 Sportprofile – kompletter Vergleich

Wer nach „Garmin Venu 3 vs Venu X1 Sportarten“ sucht, möchte genau wissen, welche Aktivitäten die beiden Smartwatches gemeinsam haben und wo sie sich unterscheiden. Hier die präzise Übersicht aller Sportprofile:

Gemeinsam bei Garmin Venu 3 und Venu X1:
American Football, Bogenschießen, Badminton, Baseball, Basketball, Radfahren, Indoor Rad, Bouldern, Boxen, Atemübung, Cardio, Cricket, Disc Golf, E-Bike, Crosstraining, Feldhockey, Treppensteigen, Gaming, Golf, Gymnastik, Health Snapshot, HIIT, Wandern, Eishockey, Eishalle, Hallenbahn, Lacrosse, Meditation, Mixed Martial Arts, Snowboard, Squash, Stepper, Krafttraining, SUP (Stand Up Paddle Boarding), Rudern, Indoor-Rudern, Fußball, Softball, Tischtennis, Ultimate Disc, Volleyball, Gehen, Indoor Gehen, Langlauf Klassisch, Langlaufen Freistil, Yoga

Exklusiv bei der Garmin Venu 3 (nicht bei Venu X1):
Handbiking, Indoorhandbiking, Navigieren, Sonstige, Trainieren, Training App, Gartenarbeit

Exklusiv bei der Garmin Venu X1 (nicht bei Venu 3):
Adventure Race, Geländefahrzeug, Skitouren, Snowboardtour, Pendelfahrrad, Radtour, BMX, Boot, Brick, Bergsteigen, Cyclocross, Duathlon, E-MTB, Fisch, Geländerad, Reiten, Inlineskaten, Jagen, Kayak, Laufbahn, Mountainbike, Extremhindernislauf, Über Land, Pool-Triathlon, Rennrad, Rucking, Segeln, Schnorchel, Schneemobil, Swim Run, Tracker, Trail Run, Triathlon, Ultralaufen, Virtual Run

Fazit:
Die Venu 3 deckt mit zusätzlichen Fitness- und Lifestyle-Profilen (z. B. Handbiking, Navigieren, Training App) den Alltag ab, während die Venu X1 deutlich mehr Outdoor- und Multisportarten unterstützt – von Adventure Race über Radsport-Spezialprofile bis hin zu Triathlon oder Ultralaufen.

Trainingsmetriken im Vergleich

  • Grundlagen (beide): VO₂max, HF‑Zonen, abnorme HF‑Alarme, Erholungszeit nach Einheiten, Daily Suggested Workouts, Wettkampfformen als einfache Zielsessions, Trainingspläne via Garmin Coach.
  • Venu X1: Training Status (inkl. Belastung/Trend), Trainingsbereitschaft mit HRV/Schlaf/Belastung, Belastungsfokus, Stamina (Restenergie in Echtzeit), Endurance Score & Hill Score, Laufleistung am Handgelenk, erweiterte Laufdynamik, Performance Condition, Laktatschwellen‑Test. Damit rückt die X1 sehr nahe an die Forerunner-Serie/Fenix‑Serie heran.
  • Venu 3: Bleibt bei den Basics. Für Alltagsläufe und Fitness absolut ausreichend, es fehlen aber die tieferen Trainingssteuerungs‑Metriken der X1.

Praktisch heißt das: Mit der X1 kannst du Trainingsblöcke gezielter planen, Überlast vermeiden und Rennen mit datenbasierter Pacing‑Strategie angehen. Die Venu 3 begleitet dich zuverlässig, wenn du „einfach rausgehst und laufen willst“ und auf High‑End‑Analysetiefe verzichten kannst.

Sensor‑Kopplung und Indoor

  • Beide koppeln Brustgurte, Laufsensoren und Radsensoren. Die Venu 3 unterstützt zudem Smarttrainer‑Steuerung (ANT+ FE‑C), die X1 bindet Leistungsmesser und weiteres Zubehör sehr breit ein.
  • Indoor‑Laufband: Kalibriere einmalig mit einer Referenzstrecke. Danach stimmen Distanz/Tempo spürbar besser.
  • Kraft/HIIT: Animierte Übungen und Muskelkarten gibt es auf beiden. Auf der X1 passen mehr Felder gleichzeitig aufs Display, was Intervalle übersichtlicher macht.

Praxis‑Tipps für bessere Trainingsdaten

  • GNSS: Für Wettkämpfe All‑Systems aktivieren, vor dem Start 1–2 Minuten im Freien stehen bleiben, bis die Uhr „bereit“ meldet. In Stadtcanyons 10‑Sekunden‑Pace anzeigen, nicht die Sekunden‑Pace.
  • Höhe: Baro automatisch kalibrieren lassen oder Start‑Höhe manuell setzen, wenn ein verlässlicher Referenzwert vorhanden ist.
  • Laufen: Auto‑Runde auf 1 km/1 Meile, HF‑Zonenalarme nutzen. Für Intervallspitzen Brustgurt erwägen.
  • Rad: Leistungsmesser koppeln und 3‑Sekunden‑Leistungsanzeige wählen. Im Gelände MTB‑Grit/Flow als Belastungsmaß heranziehen (X1).

Für wen welche Sport‑Ausrichtung passt

  • Laufen/Rad mit Trainingssteuerung, Daten‑Tiefe, Wettkampf‑Fokus: Venu X1.
  • Fitness‑Alltag, 5–10 km Läufe, gelegentliche Radausfahrten: Venu 3.
  • Unbekannte Strecken/Anstiege im Blick: Venu X1 dank Kurs/Climb‑Sichten.
Kurzfazit ▶ GNSS & Sport
+ Beide: All‑Systems‑GNSS ohne Multiband, sehr gute Alltags‑Genauigkeit
+ Venu X1: Deutlich mehr Sportprofile und Pro‑Metriken (Status, Readiness, Stamina, Scores, Run Power)
+ Venu X1: Kurs‑/Climb‑Ansichten auf der Uhr, Strava Live Segments, breitere Sensor‑Anbindung
– Venu 3: Keine On‑watch‑Kartografie, weniger Trainingssteuerungs‑Tiefe
– Ohne Multiband bleiben City‑Canyons eine Herausforderung für beide

Karten und Navigation: TopoActive, Routing, ClimbPro

Im Garmin Venu X1 vs Venu 3 Vergleich trennen sich die Smartwatches beim Thema Karten und Navigation deutlich: Die Venu X1 bringt vollwertige Offline‑Karten, Turn‑by‑Turn‑Hinweise und ClimbPro direkt auf die Uhr. Die Venu 3 verzichtet auf On‑watch‑Kartografie und bietet nur einfache Zurück‑zum‑Start‑Hilfen, kann aber via Apps Hinweise vom Smartphone spiegeln. Hier erklären wir, was die X1 konkret kann, wie du Karten lädst, Kurse erstellst und Anstiege planst. Außerdem zeigen wir, welche Workarounds auf der Venu 3 funktionieren und für wen welche Lösung sinnvoll ist.

Venu X1: Offline‑Karten und Routing direkt auf der Uhr

Die Venu X1 besitzt eine native Karten‑App samt Map Manager. Darüber lädst du TopoActive‑Karten per WLAN direkt auf die Uhr. Downloads werden aus Energiespargründen in die Warteschlange gelegt und starten, sobald die Uhr am Strom hängt.

Optional kannst du Outdoor Maps+ als Abo hinzufügen, etwa für zusätzliche Layer wie Satellitenbilder oder Raster‑Topos. In der Navigation stehen dir Routenoptionen wie Round‑Trip‑Vorschläge, POI‑Suche, Vermeidungen (z. B. unbefestigte Wege) sowie Neuberechnung bei Abweichungen zur Verfügung. Turn‑by‑Turn‑Hinweise erscheinen visuell und akustisch – ganz ohne Smartphone.

ClimbPro und Kurs‑Ansichten in der Praxis

Navigierst du einem Kurs, zeigt ClimbPro kommende Anstiege mit Länge, Resthöhenmetern und durchschnittlicher Steigung. Farbige Segmente visualisieren die Schwierigkeit, Vorab‑Hinweise bereiten dich auf den nächsten Anstieg vor. Neben der Kartenansicht kannst du Profil‑ und Datenseiten blättern, etwa um Pace, Herzfrequenz und Restdistanz im Blick zu behalten. Für Trainings nutzbar: gezielte Bergintervalle, pacing‑sichere Wettkämpfe auf welligem Profil und planbare Energiezuteilung auf langen Radtouren. Die 32 GB der X1 bieten genug Platz für mehrere Regionen samt Musik.

Navigation im Vergleich
Funktion Venu X1 Venu 3 / 3S
On‑watch‑Karten (TopoActive) Ja, vollfarbig offline Nein
Karten‑Downloads auf der Uhr Ja (WLAN, am Netzteil)
Turn‑by‑Turn + akustische Prompts Ja Nein (nur Basics)
Re‑Routing bei Abweichung Ja („Karte verwenden“) Nein
Round‑Trip‑Routing Ja Nein
Kurs‑Erstellung auf der Uhr Ja Nein
ClimbPro (Anstiegs‑Sichten) Ja Nein
POI‑Suche auf der Uhr Ja (Kategorien) Nein
Outdoor Maps+ (Abo‑Layer) Unterstützt
Drittanbieter‑Navi Optional (Connect IQ) Spiegel‑Apps (z. B. Google Maps) möglich

Venu 3: Was geht – und was nicht

Die Venu 3 zeigt keine Offline‑Karten. Du bekommst Brotkrumen/Peilhilfen zurück zum Start und kannst gespeicherte Positionen ansteuern.

Für Turn‑by‑Turn helfen Connect‑IQ‑Lösungen: per offizieller gratis Google-Maps-App lässt sich die Venu 3 (auch die Venu X1) in einen kleinen Google-Maps-Navigator verwandeln. Nach der schnellen Installation (unter zehn Minuten) spiegelt die Uhr jede Turn-by-Turn-Ansage deines Android-Smartphones ans Handgelenk: Richtungspfeil, Distanz, Straßenname und dezente Vibration. iOS wird derzeit leider nicht unterstützt. Ein Tipp aufs Display zeigt die nächsten drei Abbiegungen, sodass du immer einen Schritt voraus bist.

Warum das für die Smartwatches spannend ist: Kein Ressourcenverbrauch durch GPS auf der Uhr während Herzfrequenz & Co. parallel weiterlaufen, weil alle Routen-Berechnungen am Smartphone bleiben.

Mehr Details (Schritt-für-Schritt-Installation, kompatible Modelle, Praxistipps, Troubleshooting) findest du in unserem separaten Guide: Google Maps auf Garmin‑Uhren: Installation, Kompatibilität & Praxis‑Guide.

Tipps für saubere Navigation

  • Vor dem Start 1–2 Minuten im Freien warten, bis GNSS bereit ist. In Häuserschluchten All‑Systems aktivieren.
  • Auf der X1 „Karte verwenden“ wählen, wenn du spontane Umwege erwartest. Für Wettkämpfe „Kurs folgen“ fixiert die Linie.
  • ClimbPro sinnvoll nutzen: Kurs mit Höhenprofil wählen, Alerts aktivieren, Anstiege als Intervalle planen.
  • Karten rechtzeitig laden. Große Regionen und Sat‑Layer benötigen Zeit, WLAN und Netzteil.
  • Im Regen/Schweiß Display sperren und per Taste Seiten blättern, damit kein Fehl‑Zoom passiert.

Grenzen und Einordnung

Beide Uhren arbeiten ohne Multiband‑GNSS. In dichten Innenstädten kann die Spur kurz neben der Straße liegen. Die Venu X1 gleicht das durch on‑watch Routing und klare Abbiege‑Prompts weitgehend aus, bleibt aber physikalischen Grenzen unterworfen. Karten, Re‑Routing und Sat‑Layer erhöhen Speicherbedarf und Energieverbrauch. Plane längere Touren mit ausreichend Akku‑Puffer und reduziere bei Bedarf die Kartendetails.

Für wen welche Lösung passt

  • Unabhängige Navigation beim Laufen, Rad, Wandern, Reisen: Venu X1.
  • Alltag mit gelegentlichen Hinweisen vom Telefon, ohne Karten auf der Uhr: Venu 3 mit Spiegel‑Apps.
  • Bergprofile, Pacing am Anstieg, Routen auf unbekanntem Terrain: Venu X1 mit ClimbPro.

Kurzfazit ▶ Karten & Navigation
+ Venu X1: Vollfarb‑Offline‑Karten, Turn‑by‑Turn, Re‑Routing, Round‑Trip, ClimbPro, 32 GB
+ TopoActive‑Downloads direkt auf der Uhr, optional Outdoor Maps+‑Layer
+ Venu 3: Basis‑Navigation, Turn‑Hinweise per Smartphone‑Spiegelung möglich
– Venu 3 ohne On‑watch‑Karten/ClimbPro
– Karten/Sat‑Layer auf der X1 benötigen Speicher und verkürzen die Laufzeit

Akku und Laufzeiten: Smartwatch, AOD, GPS, Musik

Garmin Venu X1 vs Venu 3 Akkulaufzeit ist eine der klarsten Trennlinien in diesem Vergleich. Die Venu 3 setzt auf Ausdauer und hält im Alltag spürbar länger durch. Die Venu X1 punktet mit großem, sehr hellem Display und Karten, bezahlt das aber mit kürzeren Laufzeiten, besonders mit Always‑On‑Display (AOD) und beim Navigieren. Unten findest du die offiziellen Werte und praxistaugliche Rechenbeispiele für gemischte Nutzung mit AOD, GPS und Musik. So kannst du abschätzen, wie oft du laden musst und welche Einstellungen für deinen Alltag sinnvoll sind.

Offizielle Laufzeiten im Überblick

Garmin‑Angaben nach Modus (Venu X1 vs Venu 3/3S)
Modus Venu X1 Venu 3 (45 mm) Venu 3S (41 mm)
Smartwatch (ohne AOD) bis 8 Tage bis 14 Tage bis 10 Tage
Smartwatch (AOD an) bis 2 Tage bis 5 Tage bis 5 Tage
Battery‑Saver bis 11 Tage bis 26 Tage bis 20 Tage
GPS‑only (ohne Musik) bis 16 Std bis 26 Std bis 21 Std
All‑Systems GNSS (ohne Musik) bis 14 Std bis 20 Std bis 15 Std
All‑Systems GNSS + Musik bis 7 Std bis 11 Std bis 8 Std

Die Werte sind Herstellerangaben. In der Praxis hängen sie stark von AOD, Helligkeit, GPS‑Modus, Kartenzoom, Sensor‑Last (z. B. SpO2 nachts) und Benachrichtigungen ab. Grobe Daumenregel: AOD kostet auf der X1 besonders viel, GPS+Musik reduziert die Laufzeit bei allen Modellen spürbar.

Was bedeutet das im Alltag?

Ohne AOD kommt die Venu 3 oft auf ein bis zwei Wochen, die Venu X1 eher auf fünf bis sieben Tage. Mit AOD kippt das Bild: Venu 3 schafft typischerweise rund eine Arbeitswoche, die X1 eher zwei Tage. Wer täglich navigiert, viele Kartenbildschirme nutzt oder häufig helles Display benötigt, sollte zusätzliche Reserven einplanen. Bei längeren Aktivitäten liefert die Venu 3 deutlich mehr GPS‑Stunden je Ladung, was sie für Marathons, lange Radausfahrten oder Wochenendtouren komfortabler macht.

Gemischte Nutzung: schnelle Näherungen

  • AOD an + 1 Std/Tag All‑Systems‑GPS (ohne Musik): Venu 3 ≈ 4 Tage, Venu X1 ≈ 1,7–1,8 Tage.
  • AOD aus + 1 Std/Tag All‑Systems‑GPS (ohne Musik): Venu 3 ≈ 8 Tage, Venu X1 ≈ 5 Tage.
  • AOD an + 1 Std/Tag GPS mit Musik: Venu 3 ≈ 3–3,5 Tage, Venu X1 ≈ 1,6 Tage.
  • AOD aus + 2 Std/Tag All‑Systems‑GPS (ohne Musik): Venu 3 ≈ 6 Tage, Venu X1 ≈ 3,5–4 Tage.

Diese Rechenbeispiele kombinieren Grundverbrauch im Uhrenmodus mit typischem GPS‑Verbrauch je Stunde. Sie helfen, die eigene Woche zu planen, ersetzen aber keine exakten Messungen.

GPS und Musik: Trainingsdauer pro Ladung

Für phone‑freie Einheiten mit Kopfhörern ist die „All‑Systems + Musik“‑Zahl entscheidend. Hier liegt die Venu 3 mit bis zu 11 Stunden klar vor der X1 mit bis zu 7 Stunden. Für Marathons mit Musik ist das bei der X1 in der Regel ausreichend. Für sehr lange Läufe oder Radtouren mit Audio solltest du bei der X1 Musikqualität/Offline‑Playlisten schlank halten und AOD deaktivieren, um Reserven zu gewinnen.

Einflussfaktoren: warum die Laufzeit schwankt

  • AOD und Helligkeit: Hohe Stufen und dauerhafte Anzeige erhöhen den Verbrauch massiv, besonders auf der X1.
  • Karten/Navigation: Zoomen, Schwenken und Re‑Routing fordern Prozessor und Display. Längere Navi‑Passagen verkürzen die Laufzeit.
  • Sensoren/Wellness: Permanente SpO2‑Überwachung und häufige Widgets/Benachrichtigungen kosten Energie. SpO2 nur nachts reicht meist aus.
  • Musik: Offline‑Wiedergabe erhöht den Verbrauch, vor allem in Kombination mit All‑Systems‑GNSS.

Praxis‑Tipps für mehr Laufzeit

  • AOD aus oder „gestenbasiert“ nutzen. Helligkeit automatisch, Obergrenze moderat einstellen.
  • Für lange Einheiten All‑Systems nur bei Bedarf, sonst GPS‑only. Vor dem Start 1–2 Minuten Satellitenfix abwarten.
  • SpO2 auf „nur nachts“, unnötige Always‑on‑Widgets und häufige Benachrichtigungs‑Vibrationen reduzieren.
  • Navi: Kartendetails mäßig, unnötige Layer aus. Bei bekannten Strecken Karte schließen und Datenseiten nutzen.
  • Musik: Offline‑Playlists gezielt syncen. Wer maximale Laufzeit will, verzichtet auf Musik während sehr langer Touren.
Kurzfazit ▶ Akku & Laufzeiten
+ Venu 3 hält im Alltag signifikant länger, besonders mit AOD und bei langen GPS‑Einheiten
+ Venu X1 reicht für 5–7 Tage ohne AOD; für Navigation/Displaykomfort akzeptabler Trade‑off
+ GPS+Musik: ~11 h (Venu 3) vs ~7 h (X1) – relevant für phone‑freie Langläufe
– AOD reduziert die Laufzeit der X1 stark (oft ~2 Tage)
– Karten‑Nutzung und hohe Helligkeit verkürzen die Laufzeit spürbar

Audio, Telefonie, Sprachfunktionen und LED‑Taschenlampe

Garmin Venu X1 vs Venu 3 zeigt bei Audio, Telefonie, Sprachfunktionen und der LED‑Taschenlampe deutliche Unterschiede. Beide Uhren besitzen Lautsprecher und Mikrofon für Bluetooth‑Telefonate, akustische Trainingshinweise und die Weitergabe von Sprachbefehlen an den Assistenten deines Smartphones. Die Venu X1 geht jedoch weiter: Sie bietet eigene on‑watch Sprachbefehle für ausgewählte Uhrenfunktionen und eine integrierte LED‑Taschenlampe mit Weiß‑ und Rotlicht sowie Strobemodi. Die Venu 3 hat keine Hardware‑LED, dafür eine Bildschirm‑Taschenlampe. Was heißt das in der Praxis, wie richtest du alles ein, und wann profitierst du wirklich von Ton, Sprache und Licht? Hier ist die kompakte Einordnung.

Lautsprecher, Mikrofon und Telefonie

Beide Uhren führen Anrufe über das gekoppelte Telefon: Du nimmst am Handgelenk an, sprichst über das Uhren‑Mikrofon und hörst dein Gegenüber über den Lautsprecher. Eine eigene Mobilfunkoption gibt es nicht, das Smartphone muss in Bluetooth‑Reichweite sein. Praktisch: Wähle auf der Uhr aus Favoriten oder Wähltastatur, steuere die Lautstärke und nutze Klingel‑/Vibrationssignale. Wichtig: Schnellantworten per Text funktionieren auf der Uhr nur mit Android, nicht mit iPhone. Für eine stabile Gesprächsqualität lohnt es sich, das Telefon nicht tief im Rucksack zu vergraben und Störquellen (z. B. Metalltüren, dichtes Gedränge) zu meiden.

Sprachfunktionen: Assistent und on‑watch Befehle

Venu X1 und Venu 3 können den Sprachassistenten deines Telefons starten. Die Aktivierung erfolgt per Taste oder Steuerungsmenü, ein dauerhaftes Hotword gibt es nicht. Du sprichst in die Uhr, das Telefon erledigt den Auftrag, etwa Anruf starten oder Nachricht diktieren. Nur die Venu X1 bietet zusätzlich on‑watch Sprachbefehle, also Sprachsteuerung ausgewählter Uhrenfunktionen wie Timer/Wecker, „Finde mein Telefon“ oder das Öffnen bestimmter Ansichten. Das ist im Alltag hilfreich, ersetzt aber nicht den vollen Telefon‑Assistenten. Beachte: Für Sprachfunktionen braucht es immer eine stabile Bluetooth‑Verbindung zum Smartphone.

Akustische Hinweise im Training und bei Navigation

Akustische Trainingsalarme (Auto‑Runde, Herzfrequenzzonen, Pace‑Hinweise) liefern beide Uhren über Lautsprecher oder gekoppelte Kopfhörer. Bei der Navigation hat die Venu X1 einen klaren Vorteil: Turn‑by‑Turn‑Prompts, Climb‑Alerts und Kurs‑Hinweise kommen direkt von der Uhr, inklusive visueller Anzeige auf der Karte und optionalen Tönen. Die Venu 3 bietet keine On‑watch‑Kartografie und damit auch keine echten Abbiegeansagen; hier helfen Vibrationen und einfache Zurück‑zum‑Start‑Hilfen. Wer gern ohne Blick aufs Display läuft oder fährt, profitiert auf der X1 besonders von akustischen Hinweisen in Kombination mit Kopfhörern.

LED‑Taschenlampe: X1 mit Hardware‑LED, Venu 3 mit Display‑Licht

Der größte Komfort‑Unterschied ist das Licht. Die Venu X1 hat eine LED‑Taschenlampe im Gehäuse, schaltbar in Weiß oder Rot und mit Strobemodi für Sichtbarkeit. Ideal für nächtliche Läufe, Hundespaziergänge, Schlüssel‑/Schloss‑Suche oder als beidseitig freie Hand beim Tragen.

Garmin nennt keine Lumenwerte, in der Praxis ist die LED für Nähe und „Gesehen‑werden“ gedacht. Die Venu 3 besitzt nur eine Bildschirm‑Taschenlampe (weiß/rot, mehrere Helligkeitsstufen): sehr nützlich im Innenraum oder Zelt, jedoch weniger gerichtet und schwächer auf Distanz als die X1‑LED.

So nutzt du Telefonie, Sprache und Licht

  • Telefonie: Uhr in Garmin Connect koppeln, Telefonie‑Zugriff erlauben. Favoriten/Letzte Anrufe auf der Uhr pflegen. Für Android Schnellantworten aktivieren.
  • Sprachassistent: Assistent‑Kachel ins Steuerungsmenü legen. Aktivierung immer per Taste/Kachel, kein Hotword. Klar und nah am Mikro sprechen.
  • On‑watch Commands (X1): „Sprachbefehl“ als Shortcut hinterlegen. Beispiele: Timer starten, „Finde mein Telefon“, Ansicht öffnen.
  • LED‑Taschenlampe (X1): Lange Taste drücken > Taschenlampe. Helligkeit/Weiß/Rot antippen, Strobe wählen. Für Läufe langsames Blinken für Sichtbarkeit, rotes Licht zum Erhalt der Nachtsehfähigkeit.
  • Bildschirm‑Lampe (Venu 3): Steuerungsmenü > Taschenlampe. Weiß/Rot und Stufen wählen. Für Nähe ideal, draußen eher als Notlicht.
Audio & Licht im Direktvergleich
Funktion Venu X1 Venu 3 / 3S
Lautsprecher/Mikro für Anrufe Ja (Telefon in BT‑Reichweite nötig) Ja (Telefon in BT‑Reichweite nötig)
Sprachassistent des Telefons Ja (Tasten/Kachel, kein Hotword) Ja (Tasten/Kachel, kein Hotword)
On‑watch Sprachbefehle Ja (Uhrenfunktionen) Nein
Akustische Navi‑Prompts Ja (mit Offline‑Karten) Basisalarme, keine Karten‑Prompts
LED‑Taschenlampe (Hardware) Ja (Weiß/Rot, Strobe) Nein (nur Bildschirm‑Lampe)
Android‑Schnellantworten bei Anruf Ja Ja
  • Sicherheit: LED‑Strobe (X1) als „Gesehen‑werden“‑Licht nutzen. Für Notfälle Assistance/Unfallerkennung konfigurieren und Notfallkontakte in Garmin Connect hinterlegen.
  • Akkuhinweis: Dauerlicht und laute Audio‑Alarme kosten Energie. Für lange Einheiten Helligkeit moderat wählen und Ton nur bei Bedarf.

Kurzfazit ▶ Audio, Telefonie & LED
+ Beide: Freisprechen am Handgelenk, Assistent‑Weitergabe, Trainingsalarme
+ X1: On‑watch Sprachbefehle, akustische Turn‑by‑Turn‑Hinweise, echte LED (Weiß/Rot, Strobe)
+ Venu 3: Bildschirm‑Taschenlampe für Innenräume, identische Telefonie‑Basics
– Kein LTE bei beiden, Assistent nur per Taste (kein Hotword)
– iPhone: keine Text‑Schnellantworten; X1‑LED verkürzt bei häufiger Nutzung die Laufzeit

Musik, Speicher und Offline-Streaming

Garmin Venu X1 vs Venu 3 beim Thema Musik, Speicher und Offline‑Streaming ist schnell umrissen: Beide spielen Musik ohne Smartphone, unterscheiden sich aber klar bei Kapazität, App‑Auswahl und Komfort. In diesem Kapitel zeigen wir, wie viel wirklich auf die Uhren passt, welche Streaming‑Dienste offline funktionieren, wie du Playlists und Podcasts synchronisierst und welche Einstellungen sich für lange Läufe bewähren. Außerdem klären wir, wie sich Karten auf der X1 mit der Musiksammlung den Speicher teilen und worauf du beim Lizenz‑Refresh achten solltest.

Speicher: wie viel passt wirklich drauf?

Die Venu X1 bietet 32 GB Gesamtspeicher, der für Musik, Karten und Aktivitätsdaten genutzt wird. Je nach installierten Regionen (TopoActive, optionale Sat‑Layer) belegen Karten mehrere Gigabyte. Heißt: Selbst mit Karten bleibt noch reichlich Platz für umfangreiche Playlists, Hörbücher und Podcasts. Die Venu 3 stellt 8 GB Speicher bereit. Effektiv steht davon ein spürbar kleinerer Anteil für Musik zur Verfügung, da Systemdateien und Aktivitätsverlauf ebenfalls Speicher belegen. Für die meisten Nutzer reichen 8 GB im Alltag aus. Wer viele lange Playlists, Hörbücher und zugleich Offline‑Karten möchte, fährt mit der X1 entspannter.

Musik & Speicher im Direktvergleich
Aspekt Venu X1 Venu 3 / 3S
Interner Speicher 32 GB (Musik + Karten + Daten) 8 GB (Musik + Daten)
GPS + Musik (Herstellerangabe) bis ca. 7 Stunden bis ca. 11 Stunden
Wiedergabeweg Bluetooth‑Kopfhörer/Lautsprecher, Uhr‑Lautsprecher für Ansagen Bluetooth‑Kopfhörer/Lautsprecher, Uhr‑Lautsprecher optional

Offline‑Streaming: Spotify, Amazon Music, Deezer, YouTube Music

Beide Modelle unterstützen Offline‑Dienste über Connect IQ. Bestätigt und praxistauglich sind Spotify (Premium erforderlich), Amazon Music und Deezer mit Download direkt auf die Uhr. Bei Spotify lassen sich auch Podcasts offline speichern. Bei Amazon Music sind Podcasts auf Garmin aktuell nicht verfügbar. YouTube Music ist seit 2024 für viele kompatible Garmin‑Uhren verfügbar, die Verfügbarkeit variiert je nach Gerät/Region. Prüfe im Connect IQ‑Store, ob deine Uhr gelistet ist. Wichtig: Drittanbieter‑Downloads müssen in regelmäßigen Abständen online revalidiert werden, typischerweise etwa alle sieben Tage.

Lokale Dateien und Playlists

Neben Streaming kannst du eigene Musikdateien übertragen. Am zuverlässigsten funktioniert das über Garmin Express am PC/Mac, wo du Ordner/Playlists auswählst und auf die Uhr kopierst. Auf der Uhr sortierst du anschließend nach Künstlern, Alben, Playlists oder Podcasts. Für große Bibliotheken gilt: Auf der Venu 3 hilft eine schlanke Auswahl, damit genügend Platz für neue Trainings gespeichert bleibt. Auf der X1 kannst du dank 32 GB großzügiger planen, musst aber einkalkulieren, dass Kartendownloads Speicher teilen.

Bedienung im Alltag und beim Training

Die Koppelung mit Bluetooth‑Kopfhörern geht über das Steuerungsmenü flott. Start, Pause, Skip, Lautstärke und Zufallswiedergabe steuerst du auf der Uhr. Praktisch: Akustische Trainingsalarme und, bei der X1, Abbiege‑Hinweise werden bei Bedarf über Kopfhörer wiedergegeben. Für Intervalle empfehlen wir, Musiklautstärke leicht zu reduzieren, damit HF‑Zonen‑Signale und Navigationsprompts gut hörbar bleiben. Der Uhr‑Lautsprecher eignet sich eher für Hinweise als für Musik in voller Lautstärke.

Praxis‑Tipps: mehr Spaß, weniger Reibung

  • Lizenz‑Refresh: Öffne alle 5–7 Tage die jeweilige Musik‑App auf der Uhr im WLAN, damit Downloads gültig bleiben.
  • Speicher planen: X1‑Nutzer sollten Kartenregionen gezielt wählen und nicht benötigte Regionen entfernen, um Musikplatz zu gewinnen.
  • Playlists schlank halten: Für lange Läufe lieber wenige, aber lange Playlists synchronisieren als viele kleine. Das reduziert Sync‑Zeit.
  • Akkuschonend hören: Helligkeit automatisch, Always‑On aus. Wer maximale GPS‑+‑Musik‑Dauer braucht, nutzt auf der Strecke GPS‑only statt All‑Systems.
  • Podcasts: Spotify eignet sich für Offline‑Podcasts auf der Uhr. Amazon Music Podcasts werden auf Garmin nicht bereitgestellt.
Kurzfazit ▶ Musik & Speicher
+ Venu X1: 32 GB für große Bibliotheken und Karten, sehr komfortabel bei Reisen
+ Venu 3: Längere GPS‑+‑Musik‑Laufzeit (bis ~11 h) für phone‑freie Langläufe
+ Beide: Offline‑Spotify/Deezer/Amazon Music, lokale Dateien, einfache Kopfhörer‑Kopplung
– X1: Karten teilen sich den Speicher mit Musik, GPS‑+‑Musik kürzer (~7 h)
– Venu 3: 8 GB begrenzen große Musik‑/Podcast‑Sammlungen

Konnektivität und Ökosystem: Bluetooth/ANT+/Wi‑Fi, Sensor‑ & App‑Support

Die Garmin Venu X1 und Venu 3 unterscheiden sich beim Thema Konnektivität und Ökosystem vor allem in der Breite des Sensor‑Supports und bei App‑Diensten. Beide koppeln per Bluetooth dein Smartphone und Kopfhörer, unterstützen ANT+ für Sportzubehör und Wi‑Fi für schnelle Synchronisierung. Die X1 geht mit ihrer breiten Zubehör‑Kompatibilität und On‑watch‑Karten einen Schritt weiter, während die Venu 3 als alltagstaugliche Allrounderin mit Telefonie, Musik‑Sync und Smarttrainer‑Anbindung punktet. Hier ordnen wir Protokolle, Sensor‑ und App‑Support ein und geben praxisnahe Tipps für stabile Verbindungen.

Funkstandards im Überblick: Wofür stehen Bluetooth, ANT+ und Wi‑Fi?

Bluetooth verbindet Uhr, Smartphone und Kopfhörer. Darüber laufen Telefonie, Benachrichtigungen, Sprachassistent‑Weitergabe sowie Musikwiedergabe auf Ohrhörern. ANT+ ist das bewährte Protokoll für Sportzubehör wie Brustgurte, Laufsensoren, Radsensoren und teils Radarsysteme. Wi‑Fi nutzt du für App‑/Musik‑Syncs ohne Telefon. Auf der Venu X1 dienen Wi‑Fi‑Transfers zusätzlich dem Karten‑Download direkt auf die Uhr. In der Praxis fährst du mit ANT+ bei mehreren Radsensoren stabiler, während Bluetooth sich für Kopfhörer und Einzelsensoren anbietet.

Sensor‑Support im Sport: Was lässt sich koppeln?

  • Gemeinsamkeiten: Beide unterstützen Brustgurte, Laufsensoren, sowie Geschwindigkeits‑/Trittfrequenzsensoren fürs Rad. Leistungsmesser‑Kopplung ist bei beiden mit kompatiblen Geräten möglich (ANT+).
  • Venu X1 erweitert: Sehr breiter Zubehör‑Support mit Fokus auf Outdoor/Performance. Dazu zählen Leistungsmesser mit umfangreicheren Feldern, Garmin Varia Vision sowie spezielles Zubehör im Golf‑/Outdoor‑Kontext. Die Darstellungen auf dem großen Display sind dabei besonders informativ.
Schnittstellen & Zubehör – Einordnung für die Praxis
Kategorie Venu X1 Venu 3 / 3S
Brustgurt, Laufsensor Ja (ANT+/BLE) Ja (ANT+/BLE)
Rad‑Speed/Cadence Ja Ja
Leistungsmesser (Rad) Ja, mit breiten Datenfeldern Ja, Basis‑Darstellung
Smarttrainer‑Steuerung Ja Ja
Varia Radar/Lights Ja Ja/teils je nach Profil
Shimano Di2 Ja (Gang‑Infos)

Smartphone‑Kopplung, Benachrichtigungen und Telefonie

Beide Uhren koppeln mit Android und iPhone für Anrufe am Handgelenk, Kalender‑/App‑Hinweise und Sprachfunktionen. Android‑Vorteil: Schnellantworten auf Nachrichten direkt von der Uhr. iPhone: Antworten sind systemseitig eingeschränkt. Den Sprachassistenten deines Telefons startest du per Tastendruck. Für stabile Gespräche sollte das Telefon in BT‑Reichweite bleiben.

Apps, Karten und Dienste: Connect IQ, Google Maps, Strava & Co.

Über Connect IQ installierst du Zifferblätter, Datenfelder und Apps. Beliebt sind Spotify/Deezer/Amazon Music für Offline‑Musik, Komoot/dwMap für Routen und die Google‑Maps‑App (spiegelt am Android‑Telefon gestartete Turn‑by‑Turn‑Hinweise). Für Daten‑Sharing unterstützt Garmin Connect die Autouploads zu Strava, TrainingPeaks, MyFitnessPal und weiteren Plattformen. Synchronisierungen laufen per BT oder Wi‑Fi, bei der X1 zusätzlich für Kartendownloads.

Bezahlen, Sicherheit und Special‑Links

Garmin Pay funktioniert auf beiden. Die Verfügbarkeit hängt von deiner Bank/Karte ab, prüfe dies vorab in der Garmin‑Liste. Sicherheitsfunktionen wie Assistance und Unfallerkennung senden bei Notfällen Standortinfos über das gekoppelte Smartphone. Radfahrende profitieren von Varia‑Integration, Outdoor‑Fans auf der X1 zusätzlich von der besonders dichten Vernetzung mit Karten, POIs und Routing direkt am Handgelenk. So entsteht ein rundes Setup vom Büroalltag bis zur Trainings‑ oder Tourenumgebung.

Praxis‑Tipps für stabile Verbindungen

  • Sensor‑Priorität: Bei mehreren Rad‑Sensoren ANT+ bevorzugen, Bluetooth für Kopfhörer reservieren.
  • Wi‑Fi richtig nutzen: Musik‑ und App‑Sync im WLAN; auf der X1 große Kartendownloads am Ladegerät starten.
  • Android‑Replies: Schnellantworten in Garmin Connect aktivieren und Textbausteine anpassen.
  • Daten‑Ökosystem: Strava/TrainingPeaks in Garmin Connect verknüpfen, damit Workouts automatisch landen.
Kurzfazit ▶ Konnektivität & Ökosystem
+ Beide: Bluetooth, ANT+, Wi‑Fi, Telefonie, Musik‑Sync, Garmin Pay, Connect IQ‑Apps
+ Venu X1: Größter Mehrwert durch breitere Zubehör‑Kompatibilität und Offline‑Karten direkt auf der Uhr
+ Venu 3: Smarttrainer‑Steuerung (ANT+ FE‑C), solide Alltags‑Anbindung mit langen Laufzeiten
– iPhone: keine Text‑Schnellantworten auf der Uhr
– Große Kartendownloads (X1) und Multipoint‑Audio können Verbindungen beanspruchen

FAQ: Häufige Fragen zur Garmin Venu X1 und Venu 3

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Garmin Venu X1 und Venu 3?

Die Venu X1 bringt ein riesiges 2,0-Zoll-AMOLED, Saphirglas, Offline-Karten, LED-Taschenlampe und erweiterte Trainingsmetriken. Die Venu 3 setzt dagegen auf längere Akkulaufzeit, EKG-App, zwei Größen (41 & 45 mm) und einen deutlich günstigeren Preis.

Hat die Garmin Venu X1 ein EKG?

Nein, die Venu X1 unterstützt keine EKG-Messung. Diese Funktion ist 2025 exklusiv in der Venu 3-Serie verfügbar (regional freigegeben in EU, USA, UK, AU, CH).

Welche Uhr eignet sich besser für Outdoor-Navigation?

Ganz klar die Venu X1: Sie bietet Offline-Karten, Turn-by-Turn-Navigation, RoundTrip, ClimbPro und POI-Suche direkt auf der Uhr. Die Venu 3 hat nur Basisfunktionen wie Zurück-zum-Start oder Smartphone-Spiegelung (z. B. mit Google Maps App).

Wie unterscheiden sich die Akkulaufzeiten?

Die Venu 3 hält im Alltag deutlich länger: bis 14 Tage ohne Always-On, rund 5 Tage mit AOD. Die Venu X1 schafft etwa 8 Tage ohne AOD, mit AOD jedoch meist nur 2 Tage. Bei GPS + Musik kommt die Venu 3 auf bis zu 11 Stunden, die X1 auf ca. 7 Stunden.

Welche Garmin Venu ist günstiger?

Die Venu 3/3S liegt 2025 real oft zwischen 349 und 399 €, refurbished teils ab 245 €. Die Venu X1 kostet rund 799 € und wird zum Start kaum rabattiert. Der Preisunterschied beträgt häufig 400 € oder mehr.

Für wen lohnt sich die Garmin Venu X1?

Für Outdoor-Sportler, Vielreisende und Technikfans, die Offline-Karten, Premium-Display, LED-Taschenlampe und erweiterte Trainingsmetriken wollen – und bereit sind, dafür einen deutlich höheren Preis und kürzere Laufzeit in Kauf zu nehmen.

Für wen ist die Garmin Venu 3 die bessere Wahl?

Für Alltagsnutzer, Gesundheitsbewusste und preisbewusste Käufer. Sie bietet längere Akkulaufzeit, EKG, zwei Größen und ein rundes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ideal, wenn Navigation auf der Uhr keine Priorität hat.

Welche Sportarten werden unterstützt?

Beide Modelle teilen sich über 40 Sportprofile, darunter Laufen, Radfahren, Wandern, Schwimmen, Yoga, Krafttraining und mehr. Die Venu X1 bietet zusätzliche Outdoor- und Multisport-Profile (z. B. Triathlon, Swim Run, Adventure Race), während die Venu 3 eher alltagsnahe Ergänzungen wie Handbiking, Navigieren oder Gartenarbeit mitbringt. → Komplette Liste aller Sportprofile hier.

Ist die Garmin Venu X1 größer am Handgelenk als die Venu 3?

Ja, die X1 wirkt mit ihrem rechteckigen 2,0-Zoll-Display präsenter, bleibt aber ultraflach (7,9 mm). Die Venu 3 gibt es in 45 mm, die Venu 3S in 41 mm – damit eignet sie sich auch für schmalere Handgelenke.

Welche Uhr ist besser für Musik und Streaming?

Beide unterstützen Offline-Spotify, Amazon Music und Deezer. Die Venu X1 hat 32 GB Speicher (Musik + Karten), die Venu 3 nur 8 GB. Bei GPS+Musik hält die Venu 3 länger durch (~11 h vs. ~7 h). Wer sehr viele Playlists und gleichzeitig Karten nutzen möchte, fährt mit der X1 entspannter.

Kann ich mit beiden Uhren telefonieren?

Ja, beide haben Lautsprecher und Mikrofon für Telefonate via Bluetooth. Schnellantworten per Text funktionieren nur mit Android. Die X1 bietet zusätzlich Sprachbefehle für Uhr-Funktionen und akustische Navigations-Ansagen.

Welche Uhr ist robuster?

Die Venu X1 setzt auf Saphirglas (sehr kratzfest) und Titan-Caseback, die Venu 3/3S auf Gorilla Glass 3 und Edelstahl-Lünette. Für Outdoor und raue Nutzung ist die X1 robuster, im Alltag reicht die Venu 3 völlig aus.

Welche Garmin Venu ist 2025 die bessere Wahl?

Das hängt von deinem Schwerpunkt ab:

  • Venu X1: Premium-Display, Offline-Karten, LED, Pro-Metriken → perfekt für Outdoor & Datenfans
  • Venu 3: Längere Laufzeiten, EKG, zwei Größen, günstiger → ideal für Gesundheit & Alltag

Preisvergleich Garmin Venu X1 vs Venu 3

Der Preis ist 2025 einer der wichtigsten Unterschiede zwischen beiden Modellen. Hier kannst du die aktuellen Preise für Venu X1 und Venu 3 bei populären Shops vergleichen:

GARMIN VENU X1

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GARMIN VENU 3

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Fazit: Garmin Venu X1 oder Venu 3 – welche Uhr lohnt sich?

Die Entscheidung hängt stark davon ab, was dir wichtiger ist:

Garmin Venu X1 ist die Wahl für alle, die ein Premium-Display, Offline-Karten, LED-Taschenlampe und erweiterte Trainingsmetriken wollen. Ideal für Outdoor-Sport, Navigation und High-End-Komfort – aber mit kürzerer Akkulaufzeit und höherem Preis.

Garmin Venu 3 (bzw. 3S) überzeugt mit längeren Laufzeiten, EKG-App, zwei Größen für jedes Handgelenk und einem deutlich besseren Preis-Leistungs-Verhältnis. Für die meisten Nutzer, die Wert auf Gesundheit, Alltagstauglichkeit und Ausdauer legen, ist sie die vernünftigere Wahl.

👉 Kurz gesagt: Abenteuer & Kartenfans greifen zur X1, Gesundheits- & Alltagsnutzer zur Venu 3.

Dani

Dani ist Nachrichtenredakteur mit Schwerpunkt auf Wearables, Gesundheitstechnologie und mehr und verfügt über 15 Jahre Erfahrung.

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