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Epson Pulsense PS-100 Test
Epson Pulsense PS-100

Epson Pulsense PS-500 / PS-100 – Pulsarmband mit Activity-Tracker

Im Epson Pulsense PS-500 Test widmen wir uns dem Pulsarmband des Herstellers Epson, das neben einen integrierten optischen Pulssensor auch einen integrierten Activity-Tracker mitbringt. Der größere Bruder des Epson Pulsense PS-100 ist Epsons erstes Fitness-Armband auf dem Markt. Da sich beide Geräte nur optisch sowie beim Display unterscheiden geht der Test auch als Pulsense PS-100 Test durch. Die beiden Geräte sollen Epsons Weg in den Fitness-Markt ebnen, denn mit der Runsense-Sportuhren-Reihe folgen bald weitere Geräte.

Pulsense PS-100
Pulsense PS-100 (Quelle: Epson)

Während das Pulsense PS-500 ein eigenes Display zur Darstellung von Fitness- und Activity-Tracker-Daten hat, begnügt sich die PS-100 mit LEDs, um beispielsweise die aktuelle Herzfrequenz-Zone anzuzeigen. Von der PS-100 erfasste Daten können dann in der Pulsense View App auf dem Smartphone (oder im Webservice) abgelesen werden. Ansonsten unterscheiden sich die zwei Geräte in den technischen Eigenschaften kaum. Ein Vergleich beider Geräte ist weiter unten in diesem Artikel zu finden.

Nachfolgend ein schneller Überblick der wichtigsten Eigenschaften des Pulsense PS-500 und PS-100 für diejenigen, die es eilig haben.

Epson Pulsense PS-500/PS-100 Funktionen und Schnelleinstieg

Integrierter optischer Pulsensor: ermöglicht die Erfassung des Pulses ohne Herzfrequenz-Brustgurt. Neben der Pulserfassung während Fitness-Aktivitäten ermöglicht er auch die HF-basierte Aufzeichnung des Schlafrhythmus.

Activity-Tracker: Schlafaktivitäten, gelaufene Schritte, zurückgelegte Distanz, Tagesziele, verbrannte Kalorien.

Sehr gute Akkulaufzeiten: bei ununterbrochener HR-Messung: rund 64 Stunden. Im Modus ohne HR-Messung deutlich drüber.

Kabellose Synchronisierung: via Bluetooth Smart mit Smartphone/Tablet. Via USB am PC ist die Synchronisierung auch möglich.

Gute Smartphone-Integration (iOS und Android): Das Epson Pulsense ist smart und weist den Träger auf Smartphone-Benachrichtigungen wie eingehende Anrufen, E-Mails oder Kalender-Einträge hin.

LCD-Display sowie zweifarbige LEDs: Während die PS-500 ein LCD-Display (mit Hintergrundbeleuchtung) sowie LEDs (Blau und Orange) zur Darstellung von Fitness- und Activity-Tracker-Daten sowie der aktuellen Herzfrequenz-Zone hat, ist die PS-100 nur mit LEDs ausgestattet, die die HR-Zonen anzeigen. Für die Darstellung der weiteren Werte wird die Pulsense View App eingesetzt.

Vibrationsalarme: unter anderem bei Wechsel in eine andere HR-Zone, Smartphone-Benachrichtigungen, intelligentem Weckalarm eingesetzt.

Software: Epson stellt die Pulsense View App für Android und iOS sowie einen Webservice für den Browser kostenlos zur Verfügung.

UVP: Der UVP-Preis des Epson Pulsense PS-500 liegt bei €199,99 EUR, der des Epson PS-100 bei €149,99 EUR.

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Epson PS-500 Allgemeines

Epson Pulsense PS-500 Test
Epson Pulsense PS-500 (Quelle: Epson)

Die Epson Pulsense PS-500 besitzt im Unterschied zum kleineren Bruder Pulsense PS-100 ein LCD-Display mit Hintergrundbeleuchtung sowie LEDs. Auf dem Display werden Daten des integrierten Activity-Trackers sowie verschiedene Fitness-Daten während Workouts angezeigt. Unter anderem werden angezeigt: aktueller Puls, verbrachte Zeit je HR-Zone, verbrannte Kalorien, gelaufene Schritte und Distanz (in Kilometer). Zusätzlich werden Uhrzeit und Datum angezeigt.

Gesteuert wird das Gerät über zwei gut erreichbare Tasten auf der rechten Gehäuseseite sowie Tipp-Gesten. Die Tippgesten schalten beispielsweise die Hintergrundbeleuchtung ein, (diese ist sonst ausgeschaltet) oder ermöglichen den Zugang ins Menü der Pulsuhr. Bei Bedarf tippt man (ruhig etwas fester mit dem flachen Finger) auf das Display und die Hintergrund-Beleuchtung wird für die Dauer von ca. 3 Sekunden eingeschaltet. Das schont den Akku. Tippt man 2 oder mehrmals darauf gelangt man ins Menü, in dem Infos über den Herzfrequenzbereich der Fettverbrennungszone, Bluetooth-Steuerung und LED- und Vibrationseinstellungen erreichbar sind. Außerdem lässt sich dort das Gerät ausschalten oder die Software-Versionsnummer abfragen.

Die HR-Daten und die Daten des Activity-Trackers können auch in der Epson Pulsense View App und im Webservices Pulsense View abgerufen werden. In der App und im Browser sind die Daten natürlich grafisch besser aufbereitet. Die Synchronisation erfolgt automatisch. Alle Daten, die im Webservice verfügbar sind, sind auch in der App verfügbar. Andersherum gilt das natürlich auch.

Der eingebaute optische Pulssensor unterscheidet sich von denen anderer Hersteller. Zum einen ist der Sensor aus eigener Entwicklung. Epson profitiert aus der langjährigen Erfahrung in der Hardware-Entwicklung und -Produktion. Zum anderen liegt die Akkulaufzeit bei etwa 64 Stunden (Epson gibt 36 Stunden an) und somit deutlich über der anderer Hersteller. Die Puls-Abtastrate liegt bei 5 Sekunden (lt. Hersteller), das heißt der Puls wird durch den Sensor jede fünfte Sekunde erfasst. Epsons Ingenieure erklären, dass die Realisierung der langen Laufzeit möglich wurde, weil man das Know-How aus der Hardware- und Chipset-Entwicklung aus anderen Produktionsbereichen in die Fitness-Armbänder einfließen lassen konnte.

Alle Aktivitätsdaten werden über Bluetooth Smart zur Pulsense View App geschickt, wo die Daten weiter ausgewertet und grafisch gut aufbereitet dargestellt werden. Sowohl die Pulsense PS-500 als auch die PS-100 lassen sich so einstellen, dass sie den Träger bei eingehenden Anrufen, E-Mails oder Kalenderterminen per Vibration benachrichtigen.

Epson Pulsense – Kein HR-Brustgurt nötig

Im Epson Pulsense PS-500 Test dauert es während Aktivitäten nur wenige Sekunden bis das Pulsarmband Pulswerte auf dem Display anzeigt. Das Silikon-Armband ist angenehm zu tragen und sehr gut anpassbar. Außerdem ist es doppelt abgesichert, dass heißt, dass das Armbandende auch noch mal ins Armband eingerastet wird. Hat man einmal seine persönliche Größe gefunden, sitzt das Armband sehr gut. Die Einrastlöcher sind durchnummiert. Das Armband sollte nicht auf dem Handgelenknochen, sondern immer etwas versetzt (Richtung Ellenbogen) sitzen, da an dieser Stelle der Pulssensor optimal und großflächig auf der Haut aufliegt. Das ist wichtig, damit zuverlässige und vor allem kontinuierliche Pulsdaten erfasst werden. Je weniger Licht von außen zwischen Gehäuse und Haut eindringen kann, desto besser.

Unter der Pulsanzeige sind fünf grafische Kästchen dargestellt, die die aktuelle Herzfrequenz-Zone anzeigen. Ebenfalls zur Anzeige der aktuellen Herzfrequenz-Zone dienen die LED-Leuchten, die am unteren Rand des Displays platziert sind. Die Leuchtkraft ist so gut, dass die LEDs und somit die HR-Zone auch bei praller Sonne deutlich abgelesen werden können. Die LEDs lassen sich aber auch schnell über das Menü des Geräts abschalten, falls sie stören.

Neben Schritten, Distanzen und HR-Zone zeigt die PS-500 auch jeweils die in einer HR-Zone verbrachte Zeit separat an, auch in Echtzeit. Bei der PS-100 zeigen die LEDs während aktiver Phasen die aktuelle Herzfrequenz-Zone an. Die Epson App dient der PS-100 dann quasi als Display, auf dem der Anwender sehen kann, wie lange er sich in den fünf bzw. den drei vereinfacht dargestellten HR-Zonen bewegt hat.

Einzigartige Kombination aus Schlaferfassung und HR-Analyse

Epson Pulsense PS-100 Test
Epson Pulsense PS-100 (Quelle: Epson)

Auf dem Markt für Pulsuhren und Activity-Tracker ist die Kombination, die die Pulsense-Reihe mitbringt einzigartig. Denn einerseits haben die meisten Activity-Tracker keinen optischen Pulsensor und andererseits besitzen Fitness-Armbänder und Pulsuhren mit optischem Pulssensor keinen Activity-Tracker. Diese Lücke schließt nun die Pulsense-Reihe.

Gerade während der Schlafphasen-Analyse bringt der optische Pulssensor einen Mehrwert. Durch diesen sind die Geräte anhand der jeweiligen Herzfrequenz nämlich in der Lage besser zwischen Tiefschlaf- und unruhigen Schlafphasen zu unterscheiden. Geräte anderer Hersteller haben in der Regel nur einen Beschleunigungssensor zur Verfügung und müssen die Schlafphasen anhand der Armbewegungen bestimmen, was schwieriger und ungenauer ist. Epsons Geräte sind hier denen anderer Hersteller, die nur mit einem Beschleunigungssensor ausgestattet sind, überlegen.

Das Ergebnis wird mittels Algorithmen und zusammen mit der Angabe über Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht des Trägers ausgewertet und in übersichtliche Diagramme umgewandelt. Diese sind über die kostenlose Smartphone-App Pulsense View von Epson abrufbar, siehe Abbildungen im nächsten Abschnitt.

Eine weitere Funktion ist die automatische Schlaferkennung, die selbständig erkennt, wann der Träger schläft. Bei vielen anderen Hersteller muss dem Gerät die Schlafphase mitgeteilt werden, beispielsweise durch Auswahl im Menü, Tippen oder Ähnliches. Dies ist bei den Epsons nicht nötig.

Zusätzlich bringen das Pulsense PS-500 wie auch das PS-100 einen intelligenten Alarm mit. Dieser Alarm (=Weckfunktion/stiller Alarm) berücksichtigt den Schlafzyklus und ermittelt einen optimalen Zeitpunkt zum Aufwachen. Dazu später mehr.

Epson Pulsense View

Die Pulsense-App zeichnet die unten aufgeführten Daten aus dem Gerät auf. Ihre Werte lassen sich tage-, wochen- und monatsweise darstellen.

  • Bewegung: Die mit Sport bzw. körperlicher Bewegung verbrachte Zeit
  • Kalorien: Verhältnis zwischen aufgenommenen und verbrannten Kalorien
  • Schritte: Anzahl der Schritte und zurückgelegte Entfernung
  • Schlaf: Schlafzeiten und ‑muster
  • Zustand: Phasen des entspannten oder angeregten Zustands

Über Pulsense View lassen sich auch persönliche Ziele festlegen und mittels übersichtlicher Grafiken die Fortschritte einfach nachverfolgen. Um während eines Trainings die Herzfrequenz zu kontrollieren, bietet die App außerdem eine Echtzeitmessung an.

View unterstützt den Anwender auch dabei sein Wunschgewicht nach einer selbst zu bestimmenden Zeitplanung zu erreichen. Pulsense errechnet daraus automatisch Vorgaben für die Trainingszeit in der Fettverbrennungszone, die tägliche Kalorienaufnahme und den Kalorienverbrauch.

Der Ruhepuls wird übrigens auch angezeigt. Der Ruhepuls ist die Herzfrequenz, wenn der Träger entspannt ist aber nicht schläft. Die Herzfrequenz während des Schlafes ist in der Regel niedriger als der Ruhepuls.

Epson Pulsense View App

Die Pulsense View App ist für Android und Apple iOS Smartphones und Tablets verfügbar, wobei sie eher für Smartphones optimiert ist. Während bei iPhones alle Geräte ab dem iPhone 4S und iOS 7.1 oder höher unterstützt werden, sollte man als Android-Besitzer einen Blick in die Kompatibilitätsliste werfen. Wichtig ist, dass man mindestens Android 4.4 hat. Die Android-Kompatibilitäts-Geräteliste wächst aber stetig.

Wir haben die Pulsense View App mit Hilfe eines Kopplungs-Wizzards in der App mit einem Samsung Galaxy S4 gekoppelt. Nach dem Einrichten eines Benutzerkontos lassen sich verschiedene Einstellungen konfigurieren, die automatisch via Bluetooth Smart mit dem Gerät (und dem Webservice) synchronisiert werden. Darunter beispielsweise Einstellungen zum LED-Verhalten, Vibrationshinweise sowie Weckzeiten. Vorhanden ist auch eine Anzeige zum aktuellen Akkustand der PS-500. Die Telefonbenachrichtigungsfunktionen konnten wir leider nicht mehr testen.

Nachfolgend weitere Screenshots der Pulsense View App.

Epson Pulsense View Webservice

Epson stellt auch einen Webservice zur Verfügung, der die Daten ebenfalls übersichtlich darstellt. Dafür meldet man sich mit dem zuvor erstellten Konto an. Hat man die Daten nicht über das Smartphone synchronisiert, steht auch das Tool „PS Uploader“ zur Verfügung, das beispielsweise auf dem Windows-Rechner installiert wird. Dieses sorgt automatisch dafür, dass die Daten des via USB-Kabel angeschlossenen Pulsense Geräts mit Pulsense View synchronisiert werden. „PS Uploader“ stellt auch weitere Funktionen zur Verfügung wie ein Konto zu erstellen oder die Gerätesoftware zu aktualisieren.

Hinweis: In den obigen Grafiken wurde dort wo die Datenerfassung abrupt wegbricht, das Gerät nicht getragen bzw. abgelegt.

Folgendes Video demonstriert das Pulsense PS-100.

Das Armband im Dauereinsatz

Die PS-500 kann problemlos dauerhaft getragen werden. Man sollte nur darauf achten, das Armband nicht zu eng anzulegen, damit es nicht nach einer Weile als störend empfunden wird. Wir haben das Gerät für einen Dauertest eine Akku-Ladung im Einsatz gehabt und dabei keine Änderungen in der Software oder der Uhr vorgenommen, um auch die Automatismen der Pulsuhr zu testen.

Akkulaufzeit

Mit einer vollen Akku-Ladung und durchgehend eingeschaltetem Pulssensor hielt die PS-500 rund 64 Stunden und 12 Minuten durch. Danach schaltete sie sich ab. Zusätzliche 30 Minuten lief das Gerät weiter, als es erneut eingeschaltet wurde. Danach war wirklich kein Zucken mehr zu vernehmen. Die Akkulaufzeit liegt also deutlich über den vom Hersteller angegebenen 36 Stunden (mit eingeschaltetem Pulssensor).

Die Aufladezeit des Akkus mit dem mitgelieferten Adapter dauerte 2 Stunden und 25 Minuten.

Genauigkeit

Die Hauptaufgabe, die das Gerät hat und dessen Ergebnisse als Fundament für die Ermittlung der meisten Fitness-Daten dient, nämlich die genaue Pulsermittlung wird erfüllt. Die Pulsermittlung ist sehr genau, was auch inzwischen zahlreiche weitere Berichte im Netz bestätigen. Dafür reicht es einfach die Werte mit denen eines Pulsmessgerätes oder eines HR-Brustgurtes zu vergleichen. Ein Vergleich mit einem Gerät des Herstellers Mio Global, der ebenfalls Pulsarmbänder mit optischen Pulssensoren herstellt ist weiter unten zu finden.

Als sehr praktisch erweist sich der integrierte Activity-Tracker. So zeigt das Display beispielsweise während Laufaktivitäten die zurückgelegte Distanz an. Die Distanzwerte sind in der Genauigkeit mit denen aktueller Activity-Tracker (Messung mit Hilfe eines Beschleunigungssensors) vergleichbar. Intensive Sportaktivitäten wie beispielsweise das Laufen unterstützt das Gerät gut, gerade beim Einsatz mit der Vibrations- und HR-Zonenfunktion. Gelaufene Schritte werden ebenfalls gut erfasst, man muss nur wissen, dass neben gelaufenen Schritte jede weitere Armbewegung eben als Bewegung erfasst wird.

Alle erkannten Bewegungen fließen dann in den Wert für die zurückgelegten Schritte ein. Und dieser Wert ist höher als die tatsächlich gelaufenen Schritte. Um die Genauigkeit an dieser Stelle zu verbessern, sollte man darauf achten sein Körpergröße in der App einzutragen. Denn die Pulsense ermittelt Distanzwerte mit Hilfe der Schrittanzahl und der Körpergröße. Die Ermittlung von Entfernungen während Fahrrad-Aktivitäten ist typischerweise nicht möglich bzw. ungenau. Dafür erhält man aber verlässliche Pulsdaten.

Natürlich liefern Geräte mit eingebautem GPS-Empfänger bessere Ergebnisse. Wenn es nicht auf jeden Meter ankommt, reichen die Distanz- und Schrittangaben der PS-500 aus. Das gleiche gilt für die PS-100 auch.

Die Kalorienermittlung beherrschen die Epson-Geräte ebenfalls gut. Neben der Möglichkeit die persoönliche Kalorienaufnahme in der App/im Browser einzutragen, werden von der Pulsense individuell die verbrannten Kalorien anhand der Körperbewegungen und der Herzfrequenzdaten ermittelt, die eng mit dem Kalorienverbrauch zusammenhängen. Dadurch ist eine genauere Kalorienberechnung möglich.

Erfassung der Schlafaktivitäten / Weckfunktion

Wir wollten auch testen, ob die Schlafphase automatisch erkannt wird und die Weckfunktion in einer Leichtschlafphase Alarm (Schlafphasenwecker) schlägt. Falls man regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett geht, hat man auch die Möglichkeit in Epson View in den Schlafeinstellungen Einschlaf- und Aufsteh-Zeit zu definieren. Dies soll dem Gerät die Schlaferkennung erleichtern. In unserem Test war das nicht nötig.

Zur Nutzung der Weckfunktion wird in View ein fester Zeitpunkt und ein Zeitfenster definiert. Es lassen sich max. 5 Weckrufe definieren. Die Dauer des Zeitfensters zieht man von der Uhrzeit ab und so erhält man den möglichen Weck-Zeitraum. Wenn die Weckzeit zum Beispiel auf 8.00 Uhr eingestellt ist und das Zeitfenster 30 Minuten beträgt, wird der Alarm ausgelöst, sobald zwischen 7.30 Uhr und 8.00 Uhr eine Leichtschlafphase erkannt wird. Der Alarm macht sich dann in Form von Vibrationen bemerkbar. Dadurch stört man auch sein Umfeld nicht.

Pulsense View Weckruf
Pulsense View Weckruf

Das schöne an der Pulsense ist, dass man seine Schlafmuster ja nach einiger Zeit kennt. Dementsprechend können die Weckzeiten in der App definiert werden. Dafür schaut man sich einfach die Grafiken für die Schlafmuster an. Hat alles prima geklappt. Die intelligente Weckfunktion kann Trägern, die sich morgens wegen Aufwachens in einer Tiefschlafphase wie erschlagen fühlen, eine große Unterstützung sein, in dem sie dabei hilft eine geeignetere Weck-Zeit zu finden.

Social Media Möglichkeiten

Epson View erlaubt es die meisten Daten auf Facebook und Twitter mit seinen Freunden bzw. Followern zu teilen. Dies funktionierte ohne Probleme. Man wählt dafür den gewünschten Kreis, beispielsweise „Bewegung“ und klickt auf den Facebook oder Twitter-Button. Nach erfolgreicher Autorisierung werden die Daten inklusive Grafik auf den jeweiligen Social Media Kanal geteilt.

Ein Beispiel kann auf unserem Twitter-Kanal eingesehen werden.

Ereignismarkierung

Pulsense View verfügt über eine automatische Ereignismarkierung. Diese protokolliert Orte und Uhrzeiten, die mit Änderungen in der Herzfrequenz zusammenhängen. Die Markierungen werden für Zeiträume gesetzt, in denen man entspannt war oder eine erhöhte Herzfrequenz hatte. Diese Ereignisse können dann in View bearbeitet werden.

Pulsense View Ereignismarkierung
Pulsense View Ereignismarkierung

Die Ereignisse sind auch automatisch auf einer (OpenStreetMap-) Karte einsehbar, sofern man der App den Zugriff auf seinen Standort erlaubt hat.

Pulsense View Ereignismarkierung
Pulsense View Ereignismarkierung

Pulsense vs Mio Link

Im Vergleich zum optischen Mess-Sensor von Mio messen wir vergleichbare Werte. Die Differenz bewegt sich zwischen 0 und 5 Herzschlägen, wobei die Genauigkeit zunimmt, je höher der Puls ist. Da die Mio Link kein eigenes Display hat, haben wir ein Screenshot der Mio App hinzugefügt, die die ermittelten Pulswerte in Echtzeit anzeigt.

Epson PS-500 vs Mio Link Pulsarmband
Epson PS-500 vs Mio Link Pulsarmband

Hinweis: Nähere Infos zum Pulsarmband haben wir in unserem Mio Link Artikel oder im Pulsarmband Vergleichsartikel.

Fazit

Insgesamt hat uns die Epson PS-500 sehr gut gefallen.

  • Angenehm zu tragen und lange Akkulaufzeit
  • Präzise Pulswerte
  • HR-basierte Schlafanalyse und Kalorienwerte
  • Übersichtliche Grafiken in App und Webservice

Etwas Feinschliff hat hingegen noch die App nötig. Glücklicherweise ist es nur Software, die verbessert und erweitert werden kann. Auf der Hardwareebene hat Epson vieles richtig gemacht.

Epson Pulsense PS-100 vs PS-500, Kaufen, Preise, Ausprobieren

Die Pulsense PS-500 sowie die PS-100 sind ab sofort im Handel erhältlich. Die PS-500 gibt es in Schwarz zum Preis von 179,99 EUR (UVP inkl. MwSt.), die PS-100 in den Farben Türkis und Schwarz für 129,99 EUR (UVP inkl. MwSt.).

Kaufen kann man die Geräte beispielsweise bei Amazon:

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Video-Quelle: Epson