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Fitbit Charge 3 Test: Praxis, Erfahrungen, Video Hands-on

Im Fitbit Charge 3 Test werfen wir einen Blick auf die Nachfolge des beliebten Charge 2. Wir konnten bereits erste Eindrücke sammeln, so dass wir bereits das ein oder andere Detail kennen. Unsere Erfahrungen mit dem neuen Charge.

Fitbit Charge 3 Test: Fazit

Was uns gefällt

  • Tragekomfort
  • Bedienung während des Schwimmens
  • Benachrichtigungen
  • Genauigkeit
  • Hilfreiche Gesundheitsinfos
  • Akkulaufzeit

Was uns nicht gefällt

  • Ablesbarkeit bei Sonnenwetter
  • Nur Connected GPS via Smartphone

Das Fitbit Charge 3 ist ein vielseitiger und unkomplizierter Aktivitätstracker, der neben Grundfunktionalitäten eines Fitness-Armbands auch einige Extras mitbringt und sehr gut umsetzt. Bei der Konkurrenz schaut man sich auch Alternativmodelle wie etwa das Polar A370 oder das Garmin Vivosmart 4 an.

Fitbit Charge 3

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Fitbit Charge 3: Die Highlights

Die Fitnessuhren von Fitbit unterscheiden sich von den kleineren Trackern dadurch, dass sie vor allem besser für Sporteinheiten geeignet sind, die Hardware besser ausgestattet und wasserdicht ist und auch Fitbits App mehr zu bieten hat. Viele dieser Features sind nun auch im Charge 3 integriert. Einzig unser Wunsch nach einem integrierten GPS-Empfänger hat sich leider nicht erfüllt. Es kann jedoch das GPS des Smartphones für Streckenaufzeichnungen mitgenutzt werden.

Da der Trend zu mehr Sportuhr bzw. Smartwatch geht und die Fitnessarmbänder mit kleinen Displays weiter abnehmen, rüstet Fitbit auch hier auf und verbessert das Display des Charge 3 entsprechend. Vor allem folgende Eigenschaften wurden verbessert oder sind im Vergleich zum Vorgänger neu:

  • Bessere Akkulaufzeit: 7 Tage
  • GPS-Empfänger des Smartphones für Pace und Streckenaufzeichnung einbinden
  • Gesundheits-Tracking für Frauen (Menstruations- und Fruchtbarkeitszyklen mit Hilfe der App)
  • Nicht mehr nur wasserabweisend, sondern zum Schwimmen geeignet, das heißt wasserdicht (bis 50m/5 ATM)
  • 15 verschiedene Trainingsmodi inkl. eines neuen Schwimmtracking-Modus
  • Mehr und besser kontrollierbare (Smartphone-) Benachrichtigungsoptionen
  • Größeres, helleres und besser bedienbares Display
  • Neuer SpO2 Sensor, der aber erst in Zukunft zum Einsatz kommt. Dieser soll im Idealfall Atemstörungen erkennen
  • Gehäuse aus Aluminium & Schlankeres Design
  • keine physikalische Taste mehr, sondern nur eine Softtouch Taste
  • Mehr Designer-Zubehör wie bei der Versa: vom Sport- bis hin zum Lederarmband

Fitbit Charge 3: Test Bedienung und verfügbare Seiten

Als kleinen Vorgeschmack auf unseren Fitbit Charge 3 Test haben wir ein kleines Video zu Bedienung und verfügbaren Datenseiten vorbereitet:

Wie zu sehen ist, besitzt das Charge 3 keine physikalische, sondern ein Softtouch-Bedientaste, was Schade ist. Denn gerade während des Sports ist eine stets gut bedienbare und fühlbare Taste vorteilhafter. Vermutlich ist die physikalische Taste weggefallen, weil dadurch das Wearable leichter wasserdicht entwickelt werden konnte.

Fitbit Charge 3: Display

Das Fitbit Charge 3 bietet im Vergleich zum Vorgänger mehr und robustere Features. Dazu gehört ein verbessertes Display. Zwar ist es nicht in Farbe wie es etwa Polars A370 oder Samsungs Gear Fit 2 Pro bieten, aber es ist nun etwas größer und heller. Dadurch kann es mehr und besser ablesbare Informationen darstellen.

Auch die Bedienbarkeit profitiert vom Display. Das Charge 2 ist über das Display teils schwer zugänglich. Dies dürfte einer der Gründe sein, warum Fitbit das Charge 3 mit einem leichter zu bedienenden Display ausstattet. Mit den beiden oben genannten Konkurrenten, kann das Display jedoch nicht mithalten.

Unser erster Eindruck vom Display ist aber nicht nur positiv. Nach einem ersten Test im Freien in sonniger Umgebung beim Laufen können wir festhalten, dass die Ablesbarkeit des Displays nicht immer gegeben ist. Auch die Bedienung hätten wir uns ruckelfreier gewünscht, denn manchmal muss man ein zweites Mal nachwischen, um weiterzukommen. Die Bedienung des neuen Garmin Vivosmart 4 etwa ist geschmeidiger und sein Display bleibt auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch ablesbar, obwohl es kleiner ist.

Fitbit Charge 3: Pulsmesser- und Distanzgenauigkeit

Mit dem Charge 3 haben wir auch einen 5km Lauf hinter uns, so dass wir uns einen Überblick über Pulsmesser und Distanzerfassung (ohne GPS) verschaffen konnten. Gegengemessen wurde der Puls mit einem Polar OH1, von dem wir wissen, dass er beim Laufen gute Pulsdaten liefert. Außerdem war das Garmin Vivosmart 4 dabei.

Fitbit Charge 3 im Test
Fitbit Charge 3 im Test

In der Fitbit (Web) App erhält man eine graphische Übersicht der Trainingseinheit:

Fitbit Charge 3 Test: 5km Lauf
Fitbit Charge 3 Test: 5km Lauf

Der Vergleich zu den genannten Trackern stellt sich wie folgt dar:

Fitbit Charge 3 vs Garmin Vivosmart 4 vs Polar OH1
Charge 3Vivosmart 4Polar OH1
5 km Lauf4.36 km5,79 km
HR Durchschnitt (Schläge/min)158157157
HR Max (Schläge/min)171173171

Wie man sieht tun sich beide Tracker schwer die 5 km halbwegs genau zu erfassen. Das verwundert aber nicht, denn für die Distanzerfassung kommt nur der jeweils integrierte Beschleunigungssensor zum Einsatz. Während das Charge 3 zu wenig Meter erfasst, erfasst das Vivosmart 4 zu viel davon. Das Charge 3 ist jedoch insgesamt im Vorteil, da es das GPS des Smartphones nutzen könnte, wenn dieses beim Laufen dabei ist. Mittels GPS statt Beschleunigungssensor lassen sich Distanzen deutlich genauer erfassen.

Fitbit Charge 3: Schwimmen und Wasserdichtigkeit

Endlich ist das Fitbit Charge 3 wasserdicht. Einer unserer Kritikpunkte beim Charge 2 ist somit Geschichte. Es ist ärgerlich, wenn man ein modernes Wearable trägt und ständig befürchten muss, dass eindringendes Wasser das Gerät beschädigen könnte. Laut Hersteller hält das Charge 3 einem Wasserdruck bis 5 ATM stand, was für das Schwimmen im Schwimmbad ausreicht. Tauchgänge sollten jedoch vermieden werden.

Konkurrenzprodukte sind bei diesem Punkt schon längst weiter und können Schwimmfreunden entsprechende Features bieten, wie etwa das automatische Zählen von Bahnen oder Armzügen. Auch hier hat Fitbit nachgelegt. Das Gerät verfügt über ein Schwimmtracking-Feature, das dafür sorgt, dass in der App elementare Schwimmmetriken eingesehen werden können.

Im Fitbit Charge 3 Test haben wir deshalb einige Bahnen im Schwimmbad zurückgelegt, um zu schauen, was der Tracker dabei trackt und wie die Bedienbarkeit ist. Zu unserer Überraschung, schneidet er dabei insgesamt gut ab. Vor allem die seitliche Taste war in den Pausen zwischendurch mit nassen Fingern sehr gut bedienbar. Zum Vergleich: parallel war das Garmin Vivosmart 4 dabei, das ebenfalls ein Schwimmprofil bietet. Seine Taste war mit nassen Fingern in den Pausen nicht mehr bedienbar, so dass es nicht möglich war das Schwimmtraining mit ihm fortzusetzen.

Das Charge 3 machte seine Sache jedoch gut:

Das sind zwar wenige Schwimmbahnen, aber die zurückgelegten Bahnen wurden korrekt ermittelt. Pausen zwischen den Bahnen sind auch dabei, um die Pausenfunktion zu testen. Armzüge werden leider nicht getrackt. Oben genanntes Vivosmart 4 zählt auch Armzüge, wem das wichtig ist.

Tipp: Um möglichst genaue Messwerte zu erhalten, gilt generell bei Fitness-Trackern im Schwimmprofil nicht mitten im Schwimmbad stehen zu bleiben sowie am Ende jeder Bahn eine saubere Wende hinzubekommen. Entscheidend ist dabei das Abstoßen vom Beckenrand, dass der Beschleunigungssensor als Richtungswechsel und somit neue Bahn wahrnimmt. Auch der Schwimmstil sollte möglichst beibehalten werden.

Sogar der Puls wurde während des Schwimmens aufgezeichnet, wobei wir bezweifeln, dass dieser im Wasser mit kalter Haut genau ermittelt wird. Die Puls-Messwerte erscheinen auch tatsächlich eher zu niedrig.

Fitbit Charge 3: GPS

Ein integrierter GPS-Empfänger wäre die Krönung für das Charge 3. Leider fehlt diese Eigenschaft und man muss sich mit connected GPS begnügen. Siehe dazu unser Video weiter oben. Das heißt, dass der GPS-Empfänger des Smartphones mitgenutzt werden kann. Viele Fitbit Wearables können alternativ die GPS-Signale des Smartphones auslesen, haben aber selbst keinen GPS-Empfänger. Deswegen muss das Smartphone immer mitgeführt werden, wenn man etwa beim Laufen auch die Strecke aufzeichnen möchte.

Einzig die Ionic und die ältere Surge besitzen derzeit bei Fitbit integriertes GPS.

Fitbit Charge 3: Akkulaufzeit

Laut Fitbit soll das Charge 3 etwa sieben Tage Akkulaufzeit bieten. Das sind im Vergleich zum Vorgänger etwa 2 bis 3 Tage mehr. Die 7 Tage werden vom Tracker auch tatsächlich eingehalten, vorausgesetzt man übertreibt es nicht mit dem Trainingsmodus, der mehr am Akku saugt.

Die 7 Tage sind im Vergleich zu einer Smartwatch oder einer Sportuhr mit GPS deutlich angenehmer, denn das Gerät muss nicht so oft an die Steckdose. Dadurch erhält man durchgehendes Aktivitätstracking inkl. Schlafaktivitäten. Da das Charge 3 auch nur Connected GPS via Smartphone unterstützt, wird auch im Trainingsmodus vergleichsweise weniger Akku verbraucht, weil dann das Smartphone den Großteil der (GPS-) Arbeit übernimmt.

Fitbit Charge 3: FAQ

  • Lohnt der Umstieg, wenn man den Vorgänger Charge 2 besitzt?
    • Das hängt davon ab, ob man eine der neuen Funktionen benötigt. Beispielsweise das Schwimmtracking oder das Gesundheits-Tracking für Frauen. Auch das Display ist beim Charge 3 im Vergleich zum Charge 2 ein Fortschritt. Wer allerdings nur die klassischen Trackingfunktionen (Schritte, Schlaf, Kalorien) benötigt, benötigt kein Charge 3.
  • Sind Stoppuhr und Countdowntimer vorhanden?
    • Ja
  • Können eingestellte Weckerzeiten auch auf dem Gerät aktiviert werden?
    • Ja
  • Werden auch unter iOS Smartphone Benachrichtigungen unterstützt?
    • Ja, Nachrichten wie etwa von WhatsApp werden angezeigt
  • Hat das Charge 3 integriertes GPS?
    • Nein, das Gerät kann aber das GPS des Smartphones mitnutzen, wenn man das Smartphone dabei hat.
  • Was ist beim Fitbit Charge 3 Special Edition anders?
    • Die Special Edition verfügt über eine bargeldlose Bezahlfunktion via NFC Chip. Diese nennt sich Fitbit Pay. Alle anderen Funktionen sind gleich.
  • Können die Armbänder eines Charge 2 beim Charge 3 eingesetzt werden?
    • Leider nein
  • Kann das Charge 3 auch aufgestiegen Etage tracken?
    • Ja, allerdings erst ab etwa 10 Treppenstufen pro Etage.

Fitbit Charge 3: Erscheinungsdatum, Preis, Varianten

Das Charge 3 ist in vielen verschiedenen Varianten verfügbar und wird im Vergleich zum Vorgänger Charge 2 und seinem Startpreis nicht teurer. Die Preise beginnen bei rund 150 EUR. Die Sport-Editionen werden etwa im November versendet. Der Verpackung werden die Armbandgrößen S und L beigefügt, so dass man sich über die Größe nicht den Kopf zerbrechen muss:

Garmin Vivosmart 4 Anbieter und Preise*
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Ab EUR 125,00Produktseite

Fitbit Charge 3: Vergleichen, Specs

Weitere Produktspezifikationen und Bilder aus dem Test sowie eine Vergleichsmöglichkeit mit anderen Trackern gibt es in unserem Vergleichstool:

Specs, Bilder, Vergleichen

Alternativen

  •  Garmin Vivosmart 4
  • Samsung Gear Fit 2 Pro
  • Polar A370

Garmin Vivosmart 4

Das Garmin Vivosmart 4 hilft mit seinem Pulssensor, 24×7 Activity-Tracker sowie der Unterstützung mehrerer Sportarten sich ein Bild des eigenen Aktivitäts-Levels zu verschaffen und motiviert ggf. auch mal mehr zu machen. Ein integrierter Pulsoximeter hebt es von anderen Trackern ab. Er ist für knapp EUR 118,18 erhältlich.

Samsung Gear Fit2 Pro Design

Das Samsung Gear Fit2 Pro ist besonders für Sportbegeisterte geeignet, die sich einen sportlichen und smarten Allrounder mit tollem Display und sehr guter Bedienung wünschen.. Er ist für knapp EUR 139,99 erhältlich.

Polar A370 im Test

Das Polar A370 punktet insbesondere beim Sport und Genauigkeit. Außerdem ist das sehr gute Display und seine Bedienung ein Highlight. Es ist für knapp EUR 156,58 erhältlich.
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