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Test Fitbit Versa – Sport, Alltag & Features für Frauen

Im Fitbit Versa Praxis-Test werfen einen Blick auf ein weiteres Wearable des Herstellers aus San Francisco. Wir haben uns gleich die Special Version in grau bestellt, weil sie uns optisch am besten gefiel. Was sie im Detail drauf hat, klären wir nachfolgend.

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Fitbit Versa im Test
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Fitbit Versa Test: Allgemeines

Insbesondere Frauen sollen sich durch das stylische Wearable angesprochen fühlen, weil es nämlich spezielle Funktionen mitbringt. Und nein, es ist nicht nur für Frauen geeignet, sondern bringt zusätzlich Funktionen mit, die Frauen das Leben leichter machen. Warum, sehen wir weiter unten. Die Versa hat außerdem Ähnlichkeiten zur Fitbit Ionic, es fehlt jedoch ein GPS-Empfänger. Dafür ist sie eleganter und im Preis deutlich günstiger.

Zu den Features der Gesundheits-Smartwatch gehören:

  • Gehäuse aus anodisiertem Aluminium
  • Wasserresistent bis zu 50 Metern Tiefe laut Hersteller. Leider keine genaueren Angaben seitens Herstellers verfügbar. Gemeint ist vermutlich 50 Meter Prüfdruck. Damit sollte man im Schwimmbad schwimmen gehen können. Die Uhr bietet auch einen Schwimm-Tracking-Modus.
  • 24/7 Pulsmessung über das Handgelenk, auch Ruhepulsmessung
  • über 15 Exercise-Modi, Cardio Fitness Level, Schwimmtracker
  • Fitbit OS 2.0
  • Connected GPS: GPS des Smartphones nutzen (kein der Uhr integriertes GPS)
  • Smartphone-Benachrichtigungen, Kalenderfunktion, Verbindung zur Community, zu WhatsApp und Facebook Messenger
  • Musik lokal abspeichern und offline wiedergeben (etwa 300 Lieder)
  • Individueller Fitnesscoach: Workouts mit Anleitung
  • Farb-Touchscreen
  • Auswahl aus zahlreichen „Ziffernblätter“
  • Große Auswahl an Armbändern: von klassisch über hochwertiges Horween-Leder bis zum edlen Band aus rostfreiem Stahl
  • Mehr als vier Tage Akkulaufzeit

Viele wichtige Hardware-Eigenschaften der Ionic wurden bei der Versa übernommen. Was uns vor allem gefällt: die Versa hat ebenfalls drei physikalische Tasten, die während Sportaktivitäten zum Einsatz kommen. Das vermeidet das oft fummelige Touchscreen-Gefummel bei schwitzigen Fingern.

Auch Display-Eigenschaften wurden beibehalten. Fitbit verspricht 1.000 Nits Helligkeit, so dass das Display in jeder Situation gut abgelesen werden kann. Leider hat die Versa lediglich Connected GPS, was bedeutet, dass sie nur das GPS des Smartphones nutzen kann. Das Smartphone muss also während Sportaktivitäten dabei sein, wenn man etwa Strecken aufzeichnen möchte. Wer auf integriertes GPS nicht verzichten möchte, schaut sich auch die Ionic genauer an, denn sie bietet diese Funktion.

Fitbit Versa Pulsmesser
Fitbit Versa Pulsmesser

Das Armband lässt sich übrigens über einen einfach handbaren Mechanismus austauschen. Dies funktionierte in unserem Fitbit Versa Test schnell und gut. Über die Länge des Armbands braucht man sich übrigens keine Gedanken machen, denn wie bei der Ionic liefert der Hersteller ein kurzes und langes Armand gleich mit, so dass man sich das passende aussuchen kann.

Fitbit Versa vs Ionic

Die Fitbit Versa soll neben Fitbits Top-Modell Ionic (unser Fitbit Ionic Test) angeboten werden, aber preislich erschwinglicher sein. Das Design hält sich im Vergleich zur Ionic ein Ticken zurück, so dass die Versa ein vermutlich größeres Publikum ansprechen wird.

Der nicht immer beliebte kantige Look der Ionic weicht also einem etwas weicherem und runderem Design. Außerdem ist die Versa im Vergleich zur Ionic kleiner und leichter. Es scheint ein bisschen, als hätte sich Fitbit nach der Pebble Übernahme ein wenig von dem Design der Pebble Time inspirieren lassen.

Hier ein optischer Vergleich der Versa mit der Ionic:

Wie man auch an den oben aufgeführten Features sehen kann, muss sich die Versa also nicht vor der Ionic verstecken. Bis auf den fehlenden GPS-Empfänger.

Sport mit der Versa – Genauigkeit des Pulsmessers

Um die sportlichen Eigenschaften der Versa besser beurteilen zu können, nehmen wir sie zum Laufen mit. Unter den weiteren vorinstallierten Apps befinden sich beispielsweise auch Radfahren, Laufband, Gewichte, Intervall-Timer und allgemeines Training.

Für das Training starten wir die vorinstallierte Lauf-App. Für die Lauf-App und den anderen installierten Apps stehen Einstellungsoptionen zur Verfügung, mit denen sich die App ein bisschen individualisieren lässt. Dazu gehören beispielsweise Einstellungen für die automatische Rundenzeitmessung (Auto-Lap), das Anpassen der angezeigten Datenmetriken und die Option ein Workout automatisch zu pausieren (Auto-Pause).

Die mittlere Zeile ist scrollbar, entweder durch Wischgesten oder der linken Taste, und zeigt verschiedene Daten an. Darunter Distanz, Puls, Zeit und mehr. Mit den Datenfelder-Optionen und -Einstellbarkeit einer Garmin GPS Sportuhr kann die Versa allerdings nicht mithalten. Immerhin beherrscht sie alle wichtigen Basic-Daten wie Dauer, aktuelle und durchschnittliche Pace, Herzfrequenz oder verbrauchte Kalorien.

Weil kein integrierter GPS-Empfänger an Bord ist, muss für eine Streckenaufzeichnung das Smartphone mitgenommen werden. Das Smartphone kümmert sich dann um Daten wie Lauf-Geschwindigkeit, Distanz als auch ums GPS und somit die grafische Darstellung der zurückgelegten Strecke. Das bedeutet auch, dass man bzgl. der genannten Daten und ihrer Genauigkeit von der Qualität des Smartphones abhängig ist.

Ohne Smartphone sorgt der eingebaute Beschleunigungssensor zumindest für Daten wie zurückgelegte Schritte/Distanz und Pace. Diese Daten sind jedoch im Vergleich zu mit einem GPS-Empfänger aufgezeichneten Daten in der Regel ungenauer, oft aber ausreichend, wenn man in der App die richtigen Angaben macht. Beispielsweise die Angabe zur individuellen Schrittlänge, die als Basis für die Berechnung der Distanz genommen wird.

Um das Display einzuschalten, bewegt man den Arm wie bei einer klassischen Armbanduhr und das sonst ausgeschaltete Display wird sichtbar. In den Einstellungen lässt sich das Display aber auch so einstellen, dass es dauerhaft aktiv bleibt, auf Lasten der Akkudauer versteht sich.

Das Training lässt sich zu einem beliebigen Zeitpunkt Anhalten und Fortsetzen. Beendet man sein Training oder erreicht ein gesetztes Ziel, gibt es eine Zusammenfassung.

In der App und der Fitbit Fitness-Plattform für den Browser stehen die Daten nochmals grafisch übersichtlich zur Verfügung (hier nur ein kleiner Auszug):

Fitbit Versa Trainingsergebnis
Fitbit Versa Trainingsergebnis

Während des Fitbit Versa Tests war der Polar H10 Brustgurt dabei, mit dem wir die Herzfrequenz gegengemessen haben. So sieht die Messung des Polar H10 HR-Brustgurts:

Polar H10 Trainingsergebnis
Polar H10 Trainingsergebnis

Nachfolgend noch die Maximal- und Durchschnittswerte im Vergleich:

  • Fitbit Versa Pulswerte
    • Durchschnitt: 127 S/min
    • Max.: 159 S/min
  • Polar H10 HR-Brustgurt HR-Werte
    • Durchschnitt: 126 S/min
    • Max.: 160 S/min

Anhand der Durchschnittswerte lässt sich erahnen, dass die Fitbit Versa realistische und genaue Pulswerte liefert, zumindest für konstante Lauftrainings. Während sich die Fitbit Ionic im Test kleinere Schnitzer erlaubte, ist dies bei der Versa nicht der Fall.

Fitbit Versa – Auf Frauen fokussiert

Die Fitbit Versa ist allgemein sicherlich für Männer und Frauen geeignet, denn mit Hilfe der grossen Armband- und Gehäuseauswahl findet sich für jeden eine geeignete Kombination. Dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass die Versa eine eher auf Frauen fokussierte Smartwatch sein möchte. Vor allem ist dies der Female Health Tracking genannten Funktion zu verdanken. Laut Fitbit ermöglicht diese:

  • Den Zyklus erfassen: Die einfache Eingabe von Zeitpunkt und Länge der Menstruation, zusammen mit möglichen Symptomen wie Kopfschmerzen, Krämpfen oder Hautunreinheiten, helfen die eigene Gesundheit besser zu erfassen und können beim Arzt-Patienten-Gespräch unterstützen
  • Wissen, was kommt: Animierte Anzeige des Status für den aktuellen Zyklus sowie dem möglichen Eisprung für eine genauere Planbarkeit. Je mehr Daten eingegeben werden, desto genauer werden die Prognosen.
  • Holistischer Blick auf die Gesundheit: Alle Daten zur Gesundheit und Fitness vereint, so dass mögliche Zusammenhänge zwischen beispielsweise Schlafrhythmus oder Gewichtszunahme und dem eigenen Zyklus noch leichter sichtbar werden.
  • Frau lernt nie aus: Die App bietet durch Blogbeiträge viele wichtige Informationen zum Menstruationszyklus, der Ovulation und Fruchtbarkeit. Sie klärt über häufige Fehlannahmen auf und bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Frauen in Gruppen- Chats über Themen wie Verhütung, Schwangerschaft oder auch die Menopause auszutauschen.

Fitbit Versa – Verfügbarkeit

Die Fitbit Versa ist ab sofort in den Farben Schwarz/Schwarz, Grau/Silber und Peach/Rosegold für 199,95 € (UVP) erhältlich. Die Fitbit Versa Special Edition ist für 229,95 €, Accessoires sind ab 29,95 € erhältlich. In den Handel kommt die Versa weltweit ab Anfang April 2018.

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Fitbit Versa Test – Fazit

Die Fitbit Versa war nun im Dauereinsatz und wir hatten Gelegenheit uns das ein oder andere Feature genauer anschauen. Aufgrund des weicheren und leichteren Designs und fast identischer Ausstattung gefällt uns die Versa etwas besser als die Ionic. Man muss sich halt damit Abfinden, dass die Versa kein integriertes GPS hat. Mit einem Smartphone lässt sich diese Schwäche jedoch wieder wegbügeln.

Auch preislich ist die Fitness-Uhr attraktiver ohne dabei an Features zu sparen oder Fitbits Stärken auszulassen. Sogar im Vergleich zu anderen Trackern schneidet die Versa hier sehr gut ab, denn kaum ein anderer Tracker bietet so viel für das ausgegebene Geld. Man darf auch nicht Fitbits gute Fitness-Plattform in Form einer App- und Browser-Ausführung vergessen, die kostenlos mitgeliefert wird.

Perfekt ist die Versa natürlich auch nicht. Insbesondere das Armband hinterlässt keinen so guten Eindruck. Man hatte bei unserem Modell das Gefühl, dass es aus Altpapier zusammengepresst wurde und nicht so weich und anschmiegsam ist, wie man es sonst so kennt. Zum Glück lässt es sich austauschen.

Sehr kleiner Auszug möglicher Watch Faces:

Die Schlafanalyse sucht ihresgleichen:

Die Benachrichtigungsfunktionen haben sich bei Fitbit deutlich nach vorne entwickelt (Android und iOS):

Folgendes Hersteller-Video stellt die Versa kurz vor:

Quelle: Fitbit

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*Der günstigste Preis kann inzwischen höher sein.

Fitbit Versa Testübersicht

  • Style
  • Integriertes WLAN
  • Auch musikalisch unabhängig (lokaler Musik-Speicher)
  • Einzigartige Features für Frauen
  • Preis-Leistungsverhältnis
  • Armband (bei unserem Testmodell)
  • Kein integriertes GPS

Fitbit Versa Test Änderungshistorie

  • 13.03.18 – Erste Infos
  • 21.04.18 – Erste Eindrücke und Vergleich mit Fitbit Ionic
  • 23.05.18 – Fitbit Versa während des Sports & Pulsmesser-Genauigkeit

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