Garmin Vivoactive 4 Test: Alles, was man wissen muss

Im Garmin Vivoactive 4 Test werfen wir einen Blick auf den neuesten Spross der Vivoactive-Serie. Der UVP-Preis ist auf 279,99 Euro gestiegen und liegt somit über dem seines Vorgängers. Der Allrounder ist Garmin-typisch mit einem MIP-Display ausgestattet.

Weiter unten erläutern wir welche wichtigen Unterschiede zwischen diesem und dem AMOLED-Display der ebenfalls neuen und vergleichbaren Venu existieren. Diese sollten vor einem Kauf bekannt sein. Natürlich haben wir neben weiteren Dingen auch die Genauigkeit von GPS und Pulssensor getestet und die Ergebnisse hier im Erfahrungsbericht dokumentiert.

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Garmin Vivoactive 4 Test: Fazit

  • Einschätzung
  • Testequipment/-log

Dies ist ein vorläufiges Fazit für die Garmin Vivoactive 4, das auf ersten Erfahrungen beruht. Es zeichnet sich aber ab, dass wir auch sie zu den derzeit besten Fitness-Uhren zählen können. Neben erwarteten Allrounderqualitäten sowie sehr guten Akkulaufzeiten von ca. 8 Tagen ohne nennenswerte Funktionen deaktivieren zu müssen, zeigt die Sportuhr einige Verbesserungen. Zu den Verbesserungen gehört beispielsweise die Bedienung, die nun mittels zweier anstatt einer Taste erfolgt und somit intuitiver ist. Zusätzlich ist da noch das gute Touchdisplay, das vor allem im Alltag zur schnelleren Bedienung beiträgt.

Auf der anderen Seite steht da zum Start der recht happige UVP-Preis ab 279,99 Euro. Dieser liegt deutlich über Vorgängermodelle nach Markteinführung. Klar, es gibt mehr Funktionen und die Uhr lässt kaum Wünsche offen, auch als Smartwatch nicht. Aber der Markt wird zeigen, ob die Leute bereit sind, den ausgerufenen Preis zu zahlen. In der Zwischenzeit ist der Preis aber auch etwas gefallen, so dass die Uhr noch interessanter wird.

Sportlich sehen wir in den ersten Einheiten Schwankungen in der GPS-Genauigkeit. Mal sieht es gut aus, mal weniger gut. Das kann für eine GPS-Uhr normal sein, wir werden es weiter beobachten und schauen, ob Garmin mittels Update noch was unternimmt. HR-Vergleichsmessungen sehen größtenteils gut aus, diese können aber individuell anders ausfallen.

Insgesamt können wir bis hierhin als Testergebnis festhalten:

  • Die Ausstattung ist insgesamt sehr gut und lässt kaum Wünsche offen. Sportlich wie auch im Alltag.
  • Optik, Design, Komfort und Anpassbarkeit gefallen und sind sehr gut.
  • Die Genauigkeit ist gut, hat aber noch Verbesserungspotential.
  • Die Erweiterbarkeit mit weiteren Sensoren ist gegeben und sehr gut.
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Garmin Vivoactive 4 getestet mit:

  • Android 9 (Samsung Galaxy S8)

Log:

  • Testbeginn: 20.09.19
  • Erste Erfahrungen und Ergebnisse: 26.09.19

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Garmin Vivoactive 4

Wichtige Unterschiede zum Vorgänger

Die Garmin Vivoactive 4 bringt auch die vom Vorgänger bekannten und umfänglichen Sportfeatures mit. Diese machen sie weiterhin zum sportlichen Allrounder, der für Einsteiger als auch Fortgeschrittene passende Optionen bietet. Dazu gehören über 36 vorinstallierte Sport-Profile wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen inklusive dem neuen Yoga 2.0 und Pilates, auf die Uhr runterladbare Laufpläne und Workouts inklusive Trainingskalender und Zeitplänen.

Außerdem erhält der Sportallrounder aus dem mittleren Garmin-Preissegment selbstverständlich wichtige Features wie die GPS-, GLONASS- und Galileo-Ortungssysteme. Desweiteren die Elevate-Technologie für die Herzfrequenzmessung am Handgelenk. Aber auch einen barometrischen Höhenmesser, Kompass, Gyroskop, Beschleunigungsmesser, Thermometer sowie 24/7-Tracker für Schritte, Kalorien, Distanz und Schlaf. Die Wasserdichtigkeit liegt bei guten 5 ATM, so dass die Uhr für das Schwimmen geeignet ist.

Garmin Vivoactive 4 Test
Garmin Vivoactive 4 wird für den Test vorbereitet

Beim Vorgänger, der aus unserer Sicht zu den besten Sportuhr-Allrounder gehört, steht die Wahl zwischen Garmin Vivoactive 3 und Garmin Vivoactive 3 Music und somit zwischen verschiedenen Ausstattungsvarianten an.

Die jetzt erhältlichen Vivoactive 4 und 4S unterscheiden sich lediglich in ihren Gehäusegrößen und aufgrund der jeweiligen Gehäusegröße in den Displaygrößen und Akkulaufzeiten. Beispiele für die Auswirkung der Gehäusegröße auf die Akkulaufzeit folgen weiter unten. Alle wichtigen Funktionen stecken unter einer Haube. Dazu gehört auch ein integrierter Musikspeicher und die Möglichkeit Playlisten von Amazon Music oder Spotify direkt auf die Uhr herunterzuladen, um während des Trainings ohne Telefon Musik zu hören.

Im Vergleich zum Vorgänger sind jetzt zwei Tasten statt einer Taste auf der rechten Gehäuseseite verbaut. Diese ermöglichen nun zusammen mit dem Touchdisplay ein deutlich intuitiveres und besseres Bedienkonzept, das wir im Praxis-Test weiter unten näher erläutern.

Garmin Vivoactive 4: Zwei Tasten erleichtern das Bedienen
Garmin Vivoactive 4: Zwei Tasten erleichtern das Bedienen

Highlights

Neben oben genannten Merkmalen bringt die Garmin Vivoactive 4 vor allem neue Features mit, die eher dem Gesundheitstracking zuzuordnen sind. Diese ermöglichen Sportlern ihren allgemeinen Fitnesszustand besser kennenzulernen.

Im Vergleich zum Vorgänger kommen folgende nennenswerte Highlights hinzu:

  • Neue Gesundheitstracking-Features: Pulse Ox, Schlafanalyse 3.0, Body Battery, Atemfrequenz, Wasserkonsum und Menstruationszyklus-Tracking
  • Über 40 animierte Trainings für Kraftsport, Yoga, Cardio und Pilates zum Nachmachen direkt auf der Uhr
  • Pulsoximeter-Akklimatisierung
  • 2 Tasten auf der rechten Gehäuseseite
  • Pulsmessung beim Schwimmen (hier haben wir Tipps und nähere Hinweise zur Genauigkeit der HR-Messung während des Schwimmens mit Garmin Uhren zusammengetragen)
  • Integrierter Musikspeicher (ca. 500 Titel) für die Wiedergabe über direkt koppelbare Bluetooth Kopfhörer (Smartphone kann zu Hause bleiben)
  • Music Streaming: Amazon Music, Deezer, iHeartRadio und Spotify
  • Automatische Unfall-/Notfall-Benachrichtigung während bestimmter Aktivitäten
  • Garmin Pay Funktion für das bargeldlose Bezahlen (mit den Partnern Boon, VIMpay & Mastercard)
  • Standard Quick Change Bands: 18 mm (Vivoactive 4S) und 22mm (Vivoactive 4). Somit können beliebige Standard Armbänder angebracht werden.

Display

Auch bei der Vivoactive 4 setzt der Hersteller auf ein touchfähiges, transreflektives MIP-Display, das dauerhaft eingeschaltet und in fast jeder Umgebung ausgezeichnet ablesbar ist. Besonders unter hellen Bedingungen. Zu den weiteren Garmin Sportuhren mit MIP-Display gehören der Vorgänger Vivoactive 3 oder auch die Fenix 6. Die Garmin Venu unterscheidet sich an dieser Stelle und besitzt ein AMOLED-Display, das sie näher an Android-/Apple- oder auch Fitbit-Smartwatches bringt.

Ein transreflektives MIP-Display ist zwar nicht so hochauflösend und die Farben nicht so satt wie bei einem AMOLED-Display, dafür ist es aber dauerhaft eingeschaltet (Always-On-Display) und im Freien und gar bei direkter Sonneneinstrahlung sehr zuverlässig und leicht ablesbar. Deshalb ist das Display wie geschaffen für den Sport im Freien und dafür verantwortlich, dass die Uhr als Outdoor Sportuhr qualifiziert ist. Außerdem sorgt vor allem das Display wegen seines niedrigen Energieverbrauchs für lange Akkulaufzeiten. Im Fitnessstudio ist die Ablesbarkeit auch gegeben, solange die Räumlichkeiten nicht extrem unterbeleuchtet sind. Im Extremfall kann stets die Hintergrundbeleuchtung aktiviert werden.

Hier ein Beispiel einer Vivoactive 3 mit transreflektivem MIP-Display im Vergleich zu einer Fitbit Ionic mit LCD-Display, die bei direkter Sonneneinstrahlung kaum ablesbar ist:

Wem also so eine gute Ablesbarkeit in hellen Umgebungen wichtig ist, ist bei der Garmin Vivoactive 4 genau richtig.

Gehäuse und Armband

Im Allgemeinen ist die Vivoactive 4 gut verarbeitet. Das gilt für das Polymer-Gehäuse samt Display als auch für das austauschbare Silikonarmband. Wer allerdings eine Garmin Fenix (Fenix 6 Test) in den Händen hatte, wird sofort einen Unterschied in der haptischen Wahrnehmung feststellen. Während eine Fenix einen wuchtigen Eindruck macht, wirkt die Vivoactive 4 deutlich zierlicher. Sie ist mindestens halb so leicht (ab 40 Gramm) und somit angenehmer zur tragen. Lünette als auch die Dornschließe bestehen aus Edelstahl.

Garmin Vivoactive 4
Garmin Vivoactive 4

Auf dem Handgelenk wirkt sie durchwegs schick und sportlich und macht sich beim Tragen kaum bemerkbar. Ein weiterer Vorteil des geringen Gewichts ist, dass sie in der Regel problemlos auch nachts getragen werden kann. Dadurch profitiert der Sportler von allen wichtigen nächtlichen Trackingfeatures, unter anderem Ruhepulsaufzeichnungen, Schlafqualität und Garmins Body Battery.

Eine Fenix ist da je nach Modellvariante aufgrund des höheren Gewichts und der Größe gerade nachts unangenehmer, so dass der ein oder andere schweren Herzens gerne auf das nächtliche Tracken verzichtet und die Uhr beiseite legt. Gerade die Nachtaufzeichnungen aber können für Sportler sehr wichtig sein, da sie helfen ein runderes Gesamtbild der Fitness zu erhalten.

Das Silikonarmband macht einen angenehmen Eindruck, denn es ist weich und anschmiegsam. Das Tragegefühl ist sehr gut. Die Quick Release Bands lassen sich gegen kompatible Standardarmbänder austauschen. Dadurch lässt sich der Look der Uhr den eigenen Wünschen anpassen.

Bedienung

Die Menüführung und Steuerung der Vivoactive 4 erfolgt über zwei Tasten auf der rechten Seite des Gehäuses sowie das Touch-Display. Eine berührungsempfindliche linke Gehäuseseite (Side Swipe) wie beim Vorgänger ist nicht vorhanden. Side Swipe funktioniert leider nicht immer zuverlässig, so dass viele User diese nicht aktiv einsetzen. Das wird auch der Grund sein, weshalb Garmin nun auf Side Swipe verzichtet. Die rechte obere Taste ist die Aktionstaste und wird gedrückt, wenn der Besitzer etwa das Gerät ein-/ausschalten, Aktivitäten Starten und Stoppen, das Steuerungsmenü anzeigen (2 Sekunden gedrückt halten), die Notfallhilfe aktivieren (5 Sekunden gedrückt halten) oder Aktionen bestätigen möchte.

Die linke untere Taste ist die Zurück-Taste. Diese führt zur vorherigen Seite zurück oder markiert in Aktivitäten neue Runden/neue Sätze.

Und dann ist da noch das vor allem im Alltag sehr hilfreiche Touchdisplay, auf das gewischt, getippt und festgehalten werden kann, um etwa Widgets, diverse Funktionen und Menüs zu steuern oder Aktionen zu bestätigen. Manche Aktionen, wie zum Beispiel das Auswählen eines Sportprofils, können nur über das Touchdisplay ausgewählt werden.

Insgesamt finden wir die Bedienung sehr gelungen und der Bedienung des Vorgängers überlegen.

Garmin Vivoactive 4 Test: Praxis

Kommen wir im Vivoactive 4 Testbericht zu den sportlichen Szenarien und schauen unter anderem auch auf die Genauigkeit von GPS und Pulssensor. Die Multisport-Smartwatch ist zwar ein Allrounder. Einen automatischen Multisportmodus gibt es wie bei den meisten erhältlichen Sportuhren in diesem Preissegment allerdings nicht. Diese Funktion bleibt High-End Sportuhren wie der Fenix 5 oder Fenix 6 vorbehalten. Der automatische Multisportmodus erlaubt es mehrere Sportarten nahtlos als eine Einheit aufzuzeichnen, was vor allem für Triathleten interessant ist.

Die Funktionalität lässt sich mit weiteren Apps aus dem Garmin Connect Store sowie ANT‍+ oder Bluetooth Sport-Sensoren erweitern. Dazu zählen Herzfrequenz-Brustgurte, Lauf-/Geschwindigkeits-/Trittfrequenz- sowie Approach CT10 Golfsensoren. Auch Varia Smart-Fahrradlichter/Radar als auch ANT‍+ Temperatursensoren sind koppelbar.

Die Daten- und Analysetiefe (wie etwa Trainingsbelastung, Trainingseffekt, Erholungszeit) kommt zwar nicht ganz an ein Forerunner- oder Fenix-Modell heran. Aber im Vergleich zur Konkurrenz erhalten Sportler immer noch deutlich mehr Werkzeuge und individuell anpassbare Datenseiten und -felder. Wer vielseitige Navigations-Optionen benötigt schaut sich lieber beispielsweise die Fenix-Modelle genauer an, die diese Bereiche besser abdecken.

Wie unser Test zeigen wird, spart die Uhr nicht gerade an Einstellungs- und Aufzeichnungsoptionen je Sportprofil (auch beispielsweise für Schwimmer, Golfer und Snowboarder), weil jede Menge Datenfelder zum Konfigurieren zur Verfügung stehen. Jeder kann sie und was sie während des Sports wo auf den verfügbaren Datenseiten anzeigen soll so konfigurieren, wie es ihm passt. Deshalb kann sie auch für Profis interessant sein. Gerade diese Merkmale sind praktisch nur bei Garmin verfügbar und in dieser Detailtiefe auf keiner vergleichbaren Sportuhr von Apple, Polar, Suntoo oder auch Fitbit zu haben.

Vor dem Workout

Für den Anfang gehen wir im Test mit der Vivoactive 4 exemplarisch eine runde Joggen und wollen testen wie genau Pulsmesser und GPS-Empfänger arbeiten und welche Einstellungsmöglichkeiten ein Sportprofil bietet. Dazu bietet sich das Laufen immer gut an, da hier viele Optionen und auch die Handhabung gezeigt werden kann.

Das Auswählen einer (Outdoor-) Aktivität aktiviert automatisch den GPS-Empfänger (je nach Sportart auch nicht). Die Positionsbestimmung wird Garmin-typisch innerhalb von wenigen Sekunden ermittelt. Am schnellsten geht es, wenn die Uhr vorher mit der App verbunden war. Außerdem, wenn sich der Träger vor Aktivitätenbeginn wenig bewegt und die Positionsbestimmung abwartet. Die Uhr teilt klar und deutlich mit, wenn sie bereit ist:

Garmin Vivoactive 4 Test: Laufen
Garmin Vivoactive 4 Test: Laufen

Vorher gekoppelte Sensoren (wie Lauf-/Rad- oder Herzfrequenz-Sensoren) werden automatisch in die Aktivität eingebunden und ihre Daten mit aufgezeichnet. Entdeckt die Uhr beispielsweise einen neuen noch nicht gekoppelten HR-Brustgurt, fragt sie, ob dieser gekoppelt werden soll. Bei Zustimmung wird der integrierte Pulssensor für die Dauer der Aktivität deaktiviert.

Anpassungen

Vor Beginn können spezifische Profileinstellungen vorgenommen werden. So lassen sich beispielsweise die verfügbaren Seiten und ihre Datenfelder sehr gut und detailliert individualisieren.

Für die Sportprofile stehen diverse Datenfelder, Alarme sowie Runden- (Auto Lap-) und Auto Pause-Funktionen zur Verfügung. Die Datenfelder werden auf maximal 3 Trainingsseiten dargestellt. Eine eigene 4. nicht editierbare Trainingsseite steht für die Anzeige der aktuellen Herzfrequenz sowie der aktuellen HR-Zone zur Verfügung. Diese lässt sich lediglich ein- oder ausschalten.

Je Trainingsseite können 1 bis maximal 4 Datenfelder angezeigt werden. Somit können maximal 12 verschiedene Datenfelder gleichzeitig auf den 3 Seiten abgelesen werden. Zusätzlich auf der vierten Datenseite noch die oben genannten HR-Daten.

So sieht die vierte Seite mit den HR-Daten aus:

Garmin Vivoactive 4 Test: HR-Daten
Garmin Vivoactive 4 Test: HR-Daten

Unter den auswählbaren und teils konfigurierbaren Datenfeldern befinden sich beispielsweise (kleiner Auszug):

  • diverse Timer-Felder (wie Timer, Rundenzeit, Zeit – letzte Runde)
  • Distanzfelder (wie Distanz, Rundendistanz, Distanz letzte Runde)
  • Geschwindigkeitsfelder (wie Geschwindigkeit, Durchschnitts-Geschwindigkeit, Runden-Geschwindigkeit, Maximales Tempo)
  • Herzfrequenzfelder (Herzfrequenz, Durchschnitts-HR, Herzfrequenz-Bereich, Trainings-Effekt, HR Runde, …)
  • Diverse Schrittfrequenzfelder
  • Diverse Trittfrequenzfelder, Temperaturfelder, Höhenfelder
  • Andere Felder wie Kalorien, Richtung, Runden und vieles mehr

Alarme

Die konfigurierbaren Alarme sind ebenfalls sehr vielfältig (kleiner Auszug):

  • Herzfrequenz (einzelne Zonenbereiche mit unterer/oberer Alarm auswählbar, auch manuelle Eingabe für max. HF möglich)
  • Geschwindigkeits, Zeit-, Distanz- Tritt-/Schrittfrequenzalarme
  • Benutzerdefinierte Alarme wie Trinken, Essen, Umkehren, Nachhause

Greift einer der Alarme, meldet sich die Vivoactive 4 via Vibrationsalarm und visuell auf dem Display.

Während des Workouts

Während des Workouts kann das stets sehr gut ablesbare Display der Vivoactive 4 über Wischgesten bedient und durch konfigurierte Seiten durchgeblättert werden. Das kann bei schwitzigen Fingern auch schon mal nicht so zuverlässig funktionieren. Die Tasten ermöglichen das manuelle Markieren von Runden oder das Starten/Stoppen/Pausieren der Aktivität. Außerdem sind durch längeres Drücken diverse Menüs oder einfache Navigationsoptionen (Lokationen speichern oder aufrufen) erreichbar.

Wird die Aktivität beendet, kann sie gespeichert oder verworfen werden:

Garmin Vivoactive 4: Trainingsende
Garmin Vivoactive 4: Trainingsende

Hat man persönliche Rekorde gebrochen, honoriert die Sportuhr die Leistung mit Auszeichnungen und Trophäen. Bei Bedarf zeigt sie eine Zusammenfassung des Workouts an:

GPS

Für den Vivoactive 4 GPS-Test war in unserem ersten Lauf GPS/GLONASS aktiviert.

Tipp: Wer genauere Aufzeichnungen erzielen möchte, sollte vorher in den System-Einstellungen das Aufzeichnungsintervall auf 1 Sekunde einstellen. Dort ist nämlich die Option Smart Recording voreingestellt, die akkuschonender, aber Strecken dafür ungenauer aufzeichnet. Wissen sollte der Sportler, dass sich das 1-Sekunden Aufzeichnungsintervall nur auf die aufzuzeichnenden Daten auswirkt und keinen Einfluss auf tatsächlich gemessene Metriken hat. Das heißt letztlich, dass die Datei, die die Strecke enthält größer wird und mehr Messpunkte aufweist. Der Speicher der Uhr wird also stärker ausgelastet.

Insgesamt kriegen die integrierten Ortungssysteme die Aufzeichnung für unseren ersten Testlauf (ca. 5km) bei gutem Wetter ganz ordentlich hin und leisten sich keine groben Patzer:

Garmin Vivoactive 4: GPS Genauigkeit
Garmin Vivoactive 4: GPS Genauigkeit

In einem weiteren abwechlsungsreicheren Test über 7 km zeigen sich streckenweise auch ungenauere Aufzeichnungen. Zum Vergleich haben wir die Messungen einer Garmin Fenix 6 Pro darübergelegt, die identisch eingestellt war (GPS/GLONASS). Die Fenix 6 Pro wurde gleichzeitig auf dem rechten Arm getragen, während sich die Vivoactive 4 auf dem linken Arm befand. Das allein kann eine GPS-Aufzeichnung anders aussehen lassen, manchmal lag die Vivoactive 4 teils aber deutlich neben der Strecke. So zum Beispiel im folgenden Screenshot zu sehen, in dem zu sehen ist wie die Fenix 6 Pro (orange) die tatsächlich zurückgelegte Strecke sehr gut wiedergibt:

Garmin Vivoactive 4: GPS Genauigkeit
Garmin Fenix 6 Pro (orange), Vivoactive 4 (rot)

Eine praktisch identische Strecke laufen wir eine Woche später und siehe da: die Strecke wird viel besser aufgezeichnet. Die tatsächlich gelaufene Strecke wird sehr gut wiedergegeben (zur besseren Darstellung quer abgebildet):

Garmin Vivoactive 4: GPS Genauigkeit
Garmin Vivoactive 4: GPS Genauigkeit

Pulsgenauigkeit

Während des Vivoactive 4 Tests war parallel unser Polar H10 HR-Brustgurt dabei. Dadurch können wir gegenmessen, ob der Pulssensor den Puls genau misst. Die zwei Messkurven über die Zeit übereinandergelegt sehen wie folgt aus:

Garmin Vivoactive 4: Puls-/HR-Genauigkeit
Garmin Vivoactive 4: Puls-/HR-Genauigkeit

Wir hatten auch schon genauere optische Pulsmesser im Test, aber insgesamt leistet sich der Sensor auch hier keine größere Patzer. Bei der optischen Pulsmessung können viele Faktoren die Messung verfälschen, siehe dazu unser FAQ Artikel zu optischen Pulssensoren in Sportelektronik. Das heißt, dass HR-Messungen nicht bei jedem so aussehen müssen. Die Durchschnittswerte sehen in der Summe gut aus:

Garmin Vivoactive 4: HR-Messung Genauigkeit 
Garmin Vivoactive 4Polar H10
HR Durchschnitt (S/min)161160
HR Max. (S/min)174173

Ein weiterer, längerer Lauf über 7 km zeigt ein ähnliches Bild. Gelb markiert im Bild unten ist eine HR-Spitze der Vivoactive 4, die da nicht hingehört. So was kann mal vorkommen, wenn die Uhr beispielsweise nicht richtig sitzt. Jedoch ist in unserer Messung im Test immer wieder etwas „Unruhe“ durch kleinere Spitzen zu sehen, die im Endergebnis sicher auch die Durchschnittswerte beeinflusst. Dies verdeutlicht folgender Screenshot.

Garmin Vivoactive 4: HR-Messung Genauigkeit 
Garmin Vivoactive 4Polar H10
HR Durchschnitt (S/min)158156
HR Max. (S/min)180178

Genauigkeit Intervalltraining

Als Allrounder kann die Garmin Vivoactive 4 auch für das Intervalltraining interessant sein. Im Test schauen wir deshalb wie der Pulssensor bei schnellen Änderungen der Herzfrequenz reagiert. In der Regel haben optische Pulssensoren beim Intervalltraining so ihre Probleme. Diese drücken sich zum Beispiel so aus, dass HR-Daten nur verzögert oder einfach falsch (oft zu niedrig) gemeldet werden. Aber in diesem Fall macht die Uhr während des Intervalltrainings einen guten Eindruck, bis auf ein paar wenige Stellen. Sie zieht vor allem während den Steigerungen der Intensität ordentlich mit (im Bild unten lila) und zeigt lediglich in den Pausen verzögerte Messwerte, wenn die Herzfrequenz immer langsamer wird.

Garmin Vivoactive 4 Test Intervalltraining: Lila: Vivoactive 4 - Grün: Polar H10 HR-Brustgurt
Garmin Vivoactive 4 Test Intervalltraining: Lila: Vivoactive 4 – Grün: Polar H10 HR-Brustgurt

Der Allrounder beweist, dass auch Intervalltraining mit ihr möglich ist. Das sollte aber jeder für sich gegenprüfen, da die Messungen von Hauttyp zu Hauttyp unterschiedlich ausfallen können. Wenn möglich im Vergleich mit einem guten HR-Brustgurt. Die Durchschnittswerte sehen sehr gut aus.

Garmin Vivoactive 4: HR-Messung Genauigkeit Intervalltraining
Garmin Vivoactive 4Polar H10
HR Durchschnitt (S/min)151150
HR Max. (S/min)176174

Garmin Vivoactive 4 Test: Akkulaufzeiten

Garmin gibt folgende erreichbare „bis zu“ Akkulaufzeiten an:

  • Smartwatch-Modus mit Fitness-Tracker-Funktionen und Herzfrequenzmessung am Handgelenk rund um die Uhr
    • Vivoactive 4: 8 Tage
    • Vivoactive 4S: 7 Tage
  • GPS-Modus
    • Vivoactive 4: 15 Stunden
    • Vivoactive 4S: 13 Stunden
  • GPS-Modus mit Musik
    • Vivoactive 4: 6 Stunden
    • Vivoactive 4S: 5 Stunden

Unserer Erfahrung nach werden diese Zeiten in etwa auch erreicht. Trainiert ein Sportler alle zwei bis drei Tage für ca. 1 Stunde und nutzt im Alltag die Smartwatchfunktionen sind ca. sechs bis sieben Tage drin. Das Streamen von Musik während des Sports oder Aktivierung des Pulsoximeters verringert die Akkulaufzeit entsprechend.

Für den Akku stehen leider keine flexibel konfigurierbare Batteriesparmodi. Wer sowas benötigt wirft einen Blick auf die teurere Garmin Fenix 6, die bei Bedarf mit abgespeckten Funktionen wochenlang laufen kann. Bei der Konkurrenz ist auch der Blick auf die Polar Grit X zu empfehlen.

Software

Wir haben einige Monate nach unserem Vivoactive 4 Test geschaut, ob Garmin die Software weiterentwickelt und Fehler beseitigt. Beim Blick in die Updatehistorie zeigt sich, dass Garmin fleißig Updates liefert. Stand Januar 2020 ist die Softwareversion bei 4.0 angekommen, was darauf hindeutet, dass einige Bugs gefixt als auch neue Funktionen hinzugekommen sind.

Zu den neuen Funktionen zählen unter anderem:

  • Unterstützung für das Erkennen von abnormaler, sehr niedriger Herzfrequenz
  • Verbesserung der Akkulaufzeit, wenn Bluetooth-Geräte gekoppelt sind
  • Neues Datenfeld: Vertikale Geschwindigkeit für Laufen und Radfahren

Einerseits sind Bugs ärgerlich, andererseits ist es beruhigend zu wissen, dass die Software aktuell gehalten wird und das Gerät beim Hersteller nicht in der Versenkung verschwindet.

Garmin Vivoactive 4 oder 4S oder Venu?

Die meisten Eigenschaften haben die Garmin Vivoactive 4 und Garmin Venu gemeinsam, da die Hardware im Gehäuse identisch ist. Wir haben auch einen ausführlichen Vergleich zwischen Vivoactive 4, Venu und Vivoactive 3 (Music), in dem wirklich alle Unterschiede vermerkt sind. Hier gibt es nur ein paar Hinweise und Unterschiede zwischen Vivoactive 4 und Venu.

Die kostspieligere Garmin Venu empfiehlt sich, wenn das Display mehr in Richtung einer Apple Watch oder Fitbit-Uhr gehen soll. Das bedeutet etwa hochauflösendere und performantere Darstellungen von Animationen oder auch animierte Watchfaces.

Im Gegenzug muss sich der Käufer einer Venu mit etwas kürzeren Akkulaufzeiten zufrieden geben. Diese kommt nicht ganz an vergleichbare aktuelle Garmin Modelle mit transreflektiven Displays heran, übertrumpft aber die meisten Android- und Apple-Smartwatches um einige Tage deutlich. Es ist davon auszugehen, dass bei Deaktivierung nicht genutzter Funktionen die Akkulaufzeit noch deutlich erhöht werden kann.

Links: Vivoactive 4 mit MIP transreflektiv - Rechts: Garmin Venu mit AMOLED
Links: Vivoactive 4 mit MIP-Display – Rechts: Venu mit AMOLED-Display

Das AMOLED-Display ist im Freien bzw. unter sehr hellen Bedingungen in manchen Situationen schwieriger, weil spiegelnder ablesbar. Diese Erfahrung bei Smartwatches mit (AM)OLED-/LCD-Displays mussten wir leider oft machen. In Umgebungen wie Fitnessstudios hingegen können AMOLED-Displays im Vergleich zu anderen Displays klar ihre Stärken ausspielen, da das Display heller, kontrastreicher und mit satteren Farben ausgestattet ist.

Bezüglich des MIP-Displays erlebten wir im Garmin Vivoactive 4 Test keine Überraschungen. Es verhält sich wie es weiter oben im Test zu sehen ist wie es soll. Die Ablesbarkeit im Freien ist ausgezeichnet. Der Leser sollte sich vom Display-Vergleichsbild nicht in die Irre führen lassen, es zeigt die farblichen Kontrastunterschiede. Wie wir erläutert haben hat auch das Display der Venu seine Schwächen. Das MIP-Display ist in der Praxis deutlich besser, als es das Bild vermuten lässt.

Alle anderen Features beider Fitnessuhren sind praktisch identisch. Ein Interessent muss sich also keine Sorgen darüber machen aus sportlicher Sicht Kompromisse eingehen zu müssen. Folgender Vergleich zwischen Vivoactive 4 und Garmin Venu stellt die Uhren gegenüber und verdeutlicht die Unterschiede, die sich ausschließlich aus den unterschiedlichen Displays ergeben.

Tipp zur Tabellensteuerung: Mobilgerät: Wischen, Desktop: linker Mausklick irgendwo in Tabelle, dann mit den links-/rechts-Tasten der Tastatur.
Garmin Vivoactive 4/4S vs Venu vs Venu Sq (Music) vs Vivoactive 3 vs Vivoactive 3 Music
 Vivoactive 4 / 4SVenuVenu Sq (Music)Vivoactive 3Vivoactive 3 Music
Garmin Vivoactive 4 (Bild: Garmin)Garmin Venu (Bild: Garmin)Garmin Venu Sq Review (Bild: Garmin)Garmin Vivoactive 3Garmin Vivoactive 3 Music Review (Bild: Garmin)
Abmess. (mm)
  • 4S: 40 x 40 x 12,7
  • 4: 45.1 x 45.1 x 12.8

43,2 x 43,2 x 12,437 x 40,6 x 11,543,4 x 43,4 x 11,743,1 x 43,1 x 13,6
Handgelenk-Umfang (mm)
  • 4S: 110 bis 175
  • 4: 135 bis 200

125 bis 190125 bis 190127 bis 204127 bis 204
Gewicht (Gramm)
  • 4S: 40
  • 4: 50

46,337,64339
Gehäusemat.PolymerPolymerPolymerPolymerPolymer
Lünettenmat.EdelstahlEdelstahlEloxiertes AluminiumEdelstahl-
Armbandtyp (Stegbreite)
  • 4S: Quick Change (18 mm)
  • 4: Quick Change (22 mm)

Quick Change (20 mm)Quick Change (20 mm)Quick Change (20 mm)Quick Change (20 mm)
Taste(n)22211
TouchdisplayJaJaJaJaJa
Display-TypMIP transreflektivAMOLEDTFT Farb-TouchdisplayMIP transreflektivMIP transreflektiv
Display-Mat.Corning Gorilla Glas 3Corning Gorilla Glas 3Corning Gorilla Glas 3Corning Gorilla Glas 33D Gorillaglas
Display-Größe
  • 4S: 27,9 mm (1,1")
  • 4: 33 mm (1,3")

30,4 mm (1,2")33 mm (1,3")30,4 mm (1,2")30,4 mm (1,2")
Display-Auflösung (Pixel)
  • 4S: 218 x 218
  • 4: 260 x 260

390 x 390240x240px240 x 240240 x 240
Schwarze Display-Hintergr.-Farbe im TrainingJaJaJaJaJa
Helle Display-Hintergr.-Farbe im TrainingJaNeinNeinJaJa
Einbrenn-Gefahr bei stat. Hintergr.-BildernNeinJa-NeinNein
GPS | GLONASS | Galileo● | ● | ●● | ● | ●● | ● | ●● | ● | ●● | ● | ●
Bluetooth | ANT+ | WLAN● | ● | ●● | ● | ●● | ● | ●● | ● | ●● | ● | ●
Barometer | Kompass | Gyroskop | Pulsoximeter● | ● | ● | ●● | ● | ● | ●○ | ● | ○ | ●● | ● | ● | ○● | ● | ● | ○
Acceleromet. | Thermomet. | VIRB-Fernbedienung● | ● | ○● | ● | ○● | ● | ○● | ● | ●● | ● | ●
Yoga Workouts | Pilates Workouts | On-screen Workout Animationen | Atemfrequenz● | ● | ● | ●● | ● | ● | ●● | ● | ○ | ●○ | ○ | ○ | ○○ | ○ | ○ | ○
Notfallhilfe-Assistent | Body Battery Energie-Monitor | HR-Messung am Handgelenk unter Wasser● | ● | ●● | ● | ●● | ● | ●○ | ○ | ○● | ○ | ○
Musik-Speicher4 GB4 GB256 MB [Music-Variante: 4 GB]-4 GB
Amazon Music, Spotify, eigene SongsJaJaJa (Music-Variante)-Ja
MODELLVivoactive 4 / 4SVenuVenu Sq (Music)Vivoactive 3Vivoactive 3 Music
Akkulaufzeit | mit GPS (bis zu)
  • 4S: 7d | 13h (GPS-Modus mit Musik 5h)
  • 4: 8d | 15h (GPS-Modus mit Musik 6h)

5d | 20h (GPS-Modus mit Musik 6h)6d | 14h (GPS-Modus mit Musik 6h)7d | 13h7d | 13h (GPS-Modus mit Musik 5h)
Wasserdicht bis50 m (5 ATM)50 m (5 ATM)50 m (5 ATM)50 m (5 ATM)50 m (5 ATM)
UVP ab (EUR)
  • 4S: 279,99
  • 4: 299,99

349,99199,99229,99299,99
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Kaufen, Preise, Modellvarianten

Die Garmin Vivoactive 4 ist bereits in den Gehäusegrößen 45 mm und 40 mm erhältlich. Alle Modellvarianten sind unter folgendem Link verfügbar. Unter anderem stehen Grau/Silber, Weiss/Rosegold, Dunkelgrau / Silber sowie Schwarz / Schiefergrau zur Verfügung.

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Garmin Vivoactive 4: Abschließendes

Auch Altes ist bei der Garmin Vivoactive 4 immer noch verfügbar. Beispielsweise, dass sie in einer Detailtiefe konfiguriert werden kann, wie sie bei kaum einem Konkurrenten zu finden ist. Nicht bei Polar, nicht bei Fitbit und auch nicht bei Apple oder Samsung. Sie ist ein fertiges Trainingsinstrument, das keine Workarounds oder sonstige Anstrengungen benötigt, um nach Belieben und strukturiert mit ihr zu trainieren. Für noch mehr (Outdoor-) Funktionen, muss der Sportler allerdings zu anderen Garmin-Uhren greifen.

Desweiteren besitzt sie weitere nennenswerte Eigenschaften. Dazu zählen neben zahlreichen Sportprofilen der immer mehr in Erscheinung tretende Pulse Ox-Sensor für die Schätzung des Sauerstoffgehalts im Blut während des Schlafs. Auch schätzt sie in Form eines leicht verständlichen Index die noch verfügbaren Energiereserven, indem sie Herzfrequenzvariabilität, VO2Max, Stress, Schlafqualität und Aktivitäten gegeneinander in die Waagschale wirft. Das hilft beispielsweise bei der Planung von weiterem Training.

Wer mag kann die Funktionalität erweitern. Entweder über Apps und Zusatzfunktionen aus dem Garmin Connect Store oder über kompatible ANT‍+/Bluetooth Sport-Sensoren, die mit dem Gerät gekoppelt werden können. Dazu zählen Herzfrequenz-Brustgurte, Lauf-/Geschwindigkeits-/Trittfrequenz- sowie Approach CT10 Golfsensoren. Auch Varia Smart-Fahrradlichter/Radar als auch ANT‍+ Temperatursensoren zählen dazu.

Zusatzfunktionen wie das automatische Erkennen einiger Sportarten, das Tracken des Wasserkonsums oder des Menstruations-Zyklus sowie das Messen des Pulses während des Schwimmens runden die Sportuhr ab. Ein integrierter Speicher für Musik erlaubt sogar, dass das Smartphone während Sports ganz zu Hause bleibt.

Alternativen

Wir hoffen, unser Garmin Vivoactive 4 Test hat Ihnen gefallen. Als Alternativen schlagen wir folgende Sportuhren vor:

  • Garmin Venu
  • Garmin Vivoactive 3
  • Fitbit Ionic
  • Fitbit Versa 2

Garmin Venu: Widget

Auch die Garmin Venu lässt kaum Wünsche offen. Praktisch identisch in der Ausstattung, jedoch mit einem wichtigen Unterschied: ein kontrastreicheres AMOLED- statt MIP-Display.

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Garmin Vivoactive 4: Trainingsende

Der Vorgänger Garmin Vivoactive 3 ist ebenfalls mit reichlich Funktionen ausgestattet. Preislich ist er inzwischen sehr reizend.

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Fitbit Ionic

Die Fitbit Ionic ist besonders für Sportbegeisterte geeignet, die sich einen sportlichen und smarten Allrounder mit tollem Display und sehr guter App wünschen. Er verfügt auch über einen lokalen Musikspeicher sowie GPS.

Angebote ab 189,00 €*

Fitbit Versa 2 Test

Die Fitbit Versa 2 ist besonders für Sportbegeisterte geeignet, die sich einen sportlichen und smarten Allrounder mit tollem Display und sehr guter App wünschen. Er verfügt auch über einen lokalen Musikspeicher. GPS kann nur über das Smartphone genutzt werden.

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