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Garmin Fenix 6 Pro Test: Praktischer Einsatz in Sport und Alltag [Update]

Dem Hersteller ist hier ein ganz toller Wurf gelungen

Für den Garmin Fenix 6 Test liegt uns eine Pro Saphir der GPS-Multisportuhr vor. Das neue Modell bringt neben zahlreichen neuen ein besonderes Novum mit: ein sogenanntes Power-Glass soll den Akku unter günstigen Umständen während der Verwendung aufladen und somit die eh schon sehr gute Akkulaufzeit verlängern. Wir haben die meisten Merkmale unter die Lupe genommen und teilen hier unsere Ergebnisse und Erfahrungen.

Vorab verraten: der vielseitige Bestseller überzeugt auf vielen Ebenen und ist einer unsere Allzeit-Favoriten unter den Sportuhren. Die günstigste Variante geht bei 599,99 EUR (UVP) los, wobei die Preise zwischenzeitlich deutlich nach unten gegangen sind. Hier ein paar Beispiele:

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Garmin Fenix 6: Die Highlights

Die Fenix 6 von Garmin bringt im Vergleich zum Vorgänger sehr viele neue Merkmale mit und macht vieles auch besser, insbesondere die Pro-Varianten. Im Handling wie auch im vom praktischen Nutzen während Aktivitäten. Dies sind aus unserer Sicht die wichtigsten Neuerungen. In den nachfolgenden Abschnitten gehen wir näher auf sie ein.

Garmin Fenix 6 Test
Garmin Fenix 6 Test

Alle Varianten sind mindestens mit folgenden Merkmalen ausgestattet:

  • Powermanager: konfigurierbare Akkulaufzeiten
  • Akkulaufzeiten von bis zu 120h
  • Akkusparmodus: erlaubt 80 Tage ohne Aufladen mit einem Minimum an Funktionalität
  • Expiditionsmodus für wochenlange GPS-Aufzeichnungen
  • größeres Display bei Base und Pro-Modellen: Fenix 6 (1,3″, +18%) und Fenix 6X (1,4″, +36%)
  • im Vergleich zum Vorgänger flacheres Gehäuse
  • Pace Pro: eine dynamische Pace-Vorgabe unter Berücksichtigung des Streckenprofils und der Vorgabe, ob die Anstiege moderat oder ambitioniert angegangen werden sollen.
  • Power Glass: transparente Solarladelinse, über die die Uhr Sonnenlicht aufnimmt und den Akku während der Verwendung der Uhr auflädt
  • Pulse Ox Sensor: vor allem bei der Bestimmung des Sauerstoffgehalts im Blut hilfreich, um die Akklimatisierung in der Höhe zu überprüfen
  • RoundTrip-Routing für Läufer und Radfahrer: die Uhr schlägt auf Basis der Trendline Popularity-Daten passende Strecken vor und liefert Abbiegehinweise
  • ClimbPro: vor Anstiegen automatisch Daten zu Steigung, Distanz und Höhenmeter erhalten
  • Sony GPS Chipset
  • Multi-GNSS: Multi-Satelliten-Kompatibilität (GPS, GLONASS und Galileo) für eine optimale Positionsbestimmung in anspruchsvolleren Umgebungen
  • Pulsmessung am Handgelenk während des Schwimmens
  • kompaktere Anzeige von Widgets (3 statt 1 pro Seite)

Die Pro-Varianten haben zusätzlich:

  • WLAN
  • Garmin Music: 32GB Speicher sowie Streaming-Dienste Spotify, Deezer und Amazon Music
  • TopoActive Europe Karte für die Offline-Navigation sowie über 41.000 internationale Golfplätze
  • 2.000 Skigebietskarten weltweit mit Pisteninformationen und Schwierigkeiten.
  • Trendline Popularity Routing

Weiter unten haben wir neben neuen sportlichen Messungen auch einen detaillierten Vergleich mit den wichtigsten Unterschieden unter den Varianten erstellt. Ein separater Fenix 6 Vergleichsbeitrag geht sogar noch weiter in die Tiefe. Dort finden Sie ganz sicher das für sie passende Modell. Die schon hervorragenden Akkulaufzeiten werden inzwischen von der neueren und vor allem für Ausdauersportler interessante Enduro getoppt. Sie ist aber deutlich teurer (ab 799 € UVP) und bietet sonst keine nennenswerten Upgrades, ist sogar in mancher Hinsicht eher ein Downgrade. Hier haben wir einen Fenix 6 vs Enduro Vergleich für Sie zusammengestellt.

Garmin Fenix 6

Im Garmin Fenix 6 Test haben wir die Pro-Variante mit Saphirglas bei uns. Die zahlreichen neuen Features rund um Alltag, Multisport und Smartwatch sind beachtlich, einige davon sind aus der edlen MARQ-Serie bekannt. Im Vordergrund stehen vor allem unzählige Optionen für fast jede (Outdoor-) Sportart, Offline-Kartenmaterial, Trainingssteuerung, Trainingsbelastung sowie lange Akkulaufzeiten. Die Wasserdichtigkeit beträgt weiterhin bis zu 10ATM, so dass sie beispielsweise für das Schwimmen, Schnorcheln oder Hochgeschwindigkeits-Wassersportarten, aber nicht für das Sporttauchen geeignet ist.

Im Kern ist die Uhr eine extrem leistungsfähige und alltagstaugliche Outdooruhr, die auch für Triathleten geeignet ist. Sie bietet zahlreiche und individualisierbare Sportfunktionen einschließlich Überwachung des Pulses, GPS/GLONASS/Galileo-Tracking, Multisport-Betriebsarten sowie Bluetooth und ANT+, um fast alle erdenklichen Sportsensoren zu koppeln. Darunter HR-Brustgurte und Lauf- und Radsensoren.

Die Verarbeitung fühlt sich sehr hochwertig an, was sich auch im spürbaren Gewicht von bis zu 93 Gramm (Fenix 6X Pro) ausdrückt. Nicht jeder wird die Uhr auch nachts tragen wollen, so dass einige Fitnessfunktionen unbenutzt bleiben. Allerdings steht die flachere und deutlich leichtere 6S mit nur 58 Gramm Gewicht als Alternative zur Verfügung, die auch für Sportler mit kleineren Handgelenken besser geeignet ist. Jedoch ist bei dieser auch das Display als auch der Akku etwas kleiner ausgeführt.

Ein sehr leicht zu bedienender Quick-Release-Mechanismus erlaubt das schnelle Austauschen der Silikon- gegen hochwertigere Lederarmbänder. Das Ladekabel lässt sich ebenfalls sehr gut handhaben und passt auch auf weitere Modelle neuerer Generation des Herstellers, der einer der wenigen ist, der sich überhaupt Gedanken über einheitliche Ladeschnittstelle macht. Sehr lobenswert und praktisch für Nutzer.

Fenix 6: Display

Die Fenix 6 von Garmin ist wie ihre Vorgänger mit einem transreflektiven ➚ MIP-Display (Memory in Pixel) ausgestattet. Dieses bietet zwar nicht so satte Farben wie beispielsweise ein AMOLED-Display einer Garmin Venu oder Apple Watch, dafür ist es aber ohne Auswirkungen auf die Akkulaufzeit dauerhaft eingeschaltet (Always-On) und in unserem Test im Freien und gar bei direkter Sonneneinstrahlung sehr zuverlässig und leicht ablesbar. Hier ein Beispiel und Vergleich mit einer Apple Watch.

Während das Display der Fenix 6 wie geschaffen für den Außeneinsatz und Outdoor-Sport ist, kann es bei der Watch zu Schwierigkeiten beim Ablesen des Displays kommen. Außerdem sorgt vor allem dieses aufgrund seines niedrigen Energieverbrauchs für sehr lange Akkulaufzeiten. Im Fitnessstudio ist die Ablesbarkeit auch gegeben, solange die Räumlichkeiten nicht extrem unterbeleuchtet sind. Im Extremfall kann stets die Hintergrundbeleuchtung aktiviert werden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass alle verfügbaren Informationen sofort verfügbar und ablesbar sind, ohne dass zuerst eine Taste betätigt oder eine entsprechende Armbewegung vollzogen werden muss. Ein Touchdisplay wie die ebenfalls mit einem MIP-Display ausgestattete Vivoactive 4 hat die Uhr nicht nicht.

Fenix 6: Bedienung und neue Widget-Struktur

Über fünf hochwertige Tasten mit sehr gutem Druckpunkt ist die Bedienung der Garmin Fenix 6 in unserem Test intuitiv und in jeder Situation zuverlässig. Über längeres Drücken bestimmter Tasten lassen sich schnell Menüs oder auch hilfreiche Schnelleinstellungen aufrufen. Zum Beispiel den „Nicht stören“-Modus, „Finde mein Telefon“ oder Wecker.

Der Hersteller hat die Widgets und ihre Darstellung überarbeitet. Auf der Uhr sind verschiedene Widgets vorinstalliert, die im Vergleich zum Vorgänger nun übersichtlicher gestaltet sind. Passte vorher nur ein Widget auf einer Seite, sind es nun drei. Der Vorteil: mehr Infos sind auf einen Blick einsehbar, schneller verfügbar und somit weniger Blättern durch die Seiten nötig. Nachfolgend ein kleiner Auszug der vorinstallierten Widgets:

Ein markiertes Widget kann bei Bedarf mittels Tastendruck erweitert werden. Es öffnet sich dabei eine neue Seite mit ausführlichen Daten des jeweiligen Widgets:

Auch die Watchfaces sind gelungen und stark anpassbar und via Connect IQ erweiterbar. Wer mag, kann ein komplett eigenes Watchface erstellen.

Natürlich sind alle Daten auch in der App übersichtlich verfügbar. Hier Beispiele für die eine Übersichtsseite, einer 24×7 Herzfrequenzaufzeichnung sowie Body Battery:

Body Battery ist ähnlich zu einer Tankanzeige im Auto. Das Merkmal analysiert täglich unterschiedliche Gesundheitsdaten um eine Aussage zu verfügbaren Energiereserven zu treffen. Darunter Herzfrequenzvariabilität, Stresslevel, Schlafqualität und Aktivitäten. Die Body Battery Reserven werden auf einer Skala von 0 bis 100 angegeben. Dabei stehen 0 bis 25 für niedrige Energiereserven, 26 bis 50 für mittlere Energiereserven, 51 bis 75 für hohe Energiereserven und 76 bis 100 für sehr hohe Energiereserven.

So sieht übrigens eine Aufzeichnung des Schlaftrackers aus, der in der Regel Einschlaf- und Aufstehzeiten gut ermittelt:

Garmin Fenix 6 Test: in der Praxis

Kommen wir im Fenix 6 Test zu sportlichen Szenarien. Wir wählen vorerst das Laufen aus. Dieses eignet sich gut, um die Bedienung und Möglichkeiten der Uhr darzustellen. Sportler können einfach drauf loslaufen oder mit Connect individuelle oder vorgegebene Trainings planen und umsetzen. Dabei sind die Trainings auch mit Zielvorgaben (wie HF-Bereich, Pace, Geschwindigkeit oder Schrittfrequenz) für jeden Trainingsabschnitt sowie für verschiedene Distanzen, Zeiten und Kalorienwerte erstellbar. Weiter unten gibt es Beispiele für Trainingspläne.

Die Sportuhr gehört zu den wenigen im Handel mit automatischem Multisportmodus. Eine Vivoactive 4 oder Venu haben dieses Feature zum Beispiel nicht. Dieser Modus erlaubt es mehrere Sportarten nahtlos als eine Einheit aufzuzeichnen und zu analysieren, was vor allem für Triathleten interessant ist. Eine Multisport-Aktivität lässt sich anpassen oder als Standard-Triathlon starten. Während der Aktivität können Sportler beispielsweise schnell zwischen den einzelnen Sportsegmenten wechseln oder die Zeit für jedes Segment aufzeichnen.

Desweiteren bietet das Modell reihenweise Prognose- und Analyse-Tools von Firstbeat Technologies ➚. Darunter VO2Max, Laktatschwelle, Trainingseffekt, Erholungsprognosen und mehr. Auch können weitere Apps, Datenfelder, Watch Faces usw. aus dem Garmin Connect Store installiert sowie ANT‍+ oder Bluetooth Sport-Sensoren gekoppelt werden. Dazu zählen Herzfrequenz-Brustgurte, Lauf-/Geschwindigkeits-/Trittfrequenz- sowie Approach CT10 Golfsensoren. Auch Varia Smart-Fahrradlichter/Radar als auch ANT‍+ Temperatursensoren sind koppelbar.

Vor dem Laufen

Sportprofile werden über die rechte, obere Taste angezeigt. Auf der neuen Seite stehen dann zahlreiche Aktivitätsprofile wie das Laufen zur Auswahl. Über die App und direkt auf der Uhr lassen sich Profile verwalten, weitere hinzufügen, Favoriten bestimmen und die Reihenfolge ändern.

Sobald eine Aktivität ausgewählt wurde, erledigen Sensoren im Hintergrund bereits wichtige Arbeiten. So tasten sie nach dem Puls, suchen nach einem GPS-Signal sowie verfügbaren externen Sportsensoren. Bereits bekannte Sensoren werden automatisch, neue Sensoren nach Zustimmung eingebunden. Zum Beispiel ein Herzfrequenz-Brustgurt. Unterstützt werden ANT+ als auch Bluetooth-Sensoren. Die Positionsbestimmung wird Garmin-typisch innerhalb von wenigen Sekunden ermittelt, vor allem dann, wenn die Uhr vorher mit dem Smartphone verbunden war und Nutzer sich während der Signalsuche nicht bewegen.

Neu ist bei der Fenix 6, dass sie die mit den aktuellen Einstellungen verbleibende Akkulaufzeit anzeigt. Diese lässt sich prozentual oder in Stunden anzeigen. Auch kann ein dunkler Hintergrund gewählt werden. Die nachfolgenden Bilder zeigen Beispiele für die prozentuale Anzeige sowie den dunklen Hintergrund:

Über ein Einstellungsmenü des gewählten Profils können vor Aktivitätsbeginn unzählige Einstellungen vorgenommen werden. Von Garmin wünschen wir uns für die Zukunft, dass diese auch über die App konfigurierbar werden. Denn es kann bei der Einstellungsvielfalt am Anfang etwas mühsam sein sich über die Tasten durchzunavigieren. Der Aufwand hält sich aber in Grenzen, da dieser Prozess in der Regel nur einmal gemacht wird. Die Uhr merkt sich die Einstellungen auch.

Unter den Einstellungsoptionen befinden sich beispielsweise Alarme, Trainingsseiten-Konfigurationen, Rundenoptionen, Trainings aus dem Kalender, Intervall- und sonstige Workouts, Powermode- sowie viele weitere Einstellungen. Kaum ein andere Sportuhr bietet so umfassende und einfache Einstellungs- und Individualisierungs-Möglichkeiten wie die Fenix 6.

Nachfolgend einige Beispiele verfügbarer Datenfelder-Layouts, die natürlich auch selbst nach Belieben angepasst werden können:

Der Hersteller gibt nicht an, wie viele eigene Datenseiten erstellbar sind, aber es dürften mehr als genug sein. Pro Datenseite können nun noch mehr Datenfelder gleichzeitig angezeigt werden, nämlich bis zu 6. Auf der Fenix 6X Pro gar 8. Je nach Sportart sind mehr als 4 Datenfelder aber schwerer ablesbar, da dargestellte Datenfelder kleiner werden. Da hat aber sicher jeder seine individuellen Vorlieben. Beim Laufen lassen sich unserer Erfahrung nach maximal 4 Datenfelder pro Datenseite noch gut ablesen.

Desweiteren können weitere Optionen wie der virtuelle Partner, ein Kompass, Höhenmeter, eine Steuerung für den Musik-Player des Smartphones oder auch Running Dynamics Daten freigeschaltet werden.

Es gibt Ereignis-, Bereichs- und wiederkehrende Alarme. Mit ihrer Hilfe lassen sich auch die individuellsten Ziele verfolgen. Sobald einer der Alarme greift, meldet sich die Fenix 6 via Vibration und visuell auf dem Display. Nachfolgend ein kleiner Auszug verfügbarer Alarme:

  • diverse Herzfrequenzalarme
  • Geschwindigkeits, Zeit-, Distanz- Trittfrequenz-, Leistungsalarme
  • benutzerdefinierte Alarme wie Trinken, Essen, Umkehren, Nachhause
  • vorhandene Nachrichten auswählen oder eine eigene Nachricht erstellen
  • Annäherung, Höhe

Während dem Laufen

Während der Aktivität sind alle konfigurierten Datenseiten verfügbar. Mit Hilfe der Auto-Scroll-Option kann die Fenix 6 auch automatisch durch die Datenseiten blättern, ohne selbst Tasten zu betätigen.

Greift einer der Alarme, gibt es einen Hinweis (Vibration, visuell, akustisch). Treten Nutzer gegen den virtuellen Partner an oder hat den Kompass aktiviert, gibt es auch dazu eigene Seiten:

Nach dem Laufen

Nach dem Speichern der Aktivität zeigt die Garmin Fenix 6 eine Zusammenfassung der Einheit, eine graphische Darstellung der zurückgelegten Strecke, Rekorde, empfohlene Erholungszeiten und vieles mehr an.

Auch die geschätzte Erholungszeit sowie der Trainings-Effekt sind direkt auf der Uhr ablesbar. Der Trainings-Effekt schätzt die Wirkung von Aktivitäten auf die aerobe und anaerobe Fitness, so Sportler Trainings besser steuern können. Den besten und umfassendsten Überblick gibt es in der App oder im Browser.

Planbare Workouts und Trainingspläne

Mit Garmin Connect lassen sich komplexe Workouts im Browser erstellen und via USB oder der Smartphone App auf die Fenix 6 übertragen. Außerdem sind vorgefertigte Trainingspläne verfügbar, die wiederum bis ins Detail editierbar und anpassbar sind und in den Trainingskalender der Uhr übertragen werden können. Danach steht der gesamte Trainingsplan lokal auf dem Gerät zur Verfügung. Nachfolgend Beispiele aus Connect:

Genauigkeit GPS-Empfänger

Im Rahmen unseres Fenix 6 Tests waren wir als erstes auf die GPS-Genauigkeit gespannt. Denn der Vorgänger wusste hierbei nicht immer zu überzeugen. Das Ergebnis vorab: es sieht ganz anders aus. Bei insgesamt zwei Workouts über mehrere Kilometer mit dem Fahrrad quer durch die Kölner City leistet sich die Uhr kaum Schnitzer. Entlang der Strecke fahren wir enge Strassen zwischen Gebäuden, unter Bäumen, in Parks, über Brücken und so weiter entlang…alles was eine Großstadt so zu bieten hat. Als Satellitensysteme haben wir GPS+GLONASS gewählt.

Tipp: Wer genauere Aufzeichnungen erzielen möchte, sollte vorher in den System-Einstellungen das Aufzeichnungsintervall auf 1 Sekunde einstellen. Dort ist nämlich die Option Smart Recording voreingestellt, die akkuschonender, aber Strecken dafür ungenauer aufzeichnet. Wissen sollte man, dass sich das 1-Sekunden Aufzeichnungsintervall nur auf die aufzuzeichnenden Daten auswirkt und keinen Einfluss auf tatsächlich gemessene Metriken hat. Das heißt letztlich, dass die Datei, die die Strecke enthält größer wird und mehr Messpunkte aufweist. Der Speicher der Uhr wird also stärker ausgelastet.

Gerade zwischen Gebäuden kommen GPS-Sportuhren wegen Signal-Reflexionen an den Gebäuden ins Straucheln und bilden zurückgelegte Strecken oft nicht gut ab. Nachfolgend ein Screenshot eines Teils der Gesamtstrecke aus der Ferne (links) und als Beispiel ein Zoom in ein Gebiet zwischen Gebäuden (rechts). Es ist recht deutlich erkennbar wie sauber der GPS-Empfänger auch unter schwierigen Bedingungen die Strecke abbildet:

Das gefällt uns insgesamt schon gut. Ab und an sind Ungenauigkeiten zu erkennen, die sich jedoch im Rahmen halten. So zum Beispiel zu sehen im folgenden Screenshot. Die tatsächlich gefahrene Strecke entspricht eher der roten gestrichelten Linie:

Garmin Fenix 6 Test. GPS Ungenauigkeit
Garmin Fenix 6 Test. GPS Ungenauigkeit

Übrigens: nicht geplante bereits gefahrene Strecken lassen sich in Garmin Connect später problemlos als Strecke speichern und an ein kompatibles Gerät senden. So können diese in Zukunft bei Bedarf einfach nachgefahren werden.

In einem Test über 7 km Laufen zeigt die Fenix 6 Pro ebenfalls was sie drauf hat. Sie erlaubt sich nur sehr wenige Ungenauigkeiten (beispielsweise ganz zu Anfang des Trainings in den ersten Metern) und überzeugt größtenteils. Ein Großteil der Gesamtstrecke sieht so aus:

Garmin Fenix 6 Test: GPS Genauigkeit
Garmin Fenix 6 Test: GPS Genauigkeit

Zum Vergleich haben wir die Messungen einer Garmin Vivoactive 4 darübergelegt, die identisch eingestellt war (GPS/GLONASS). Die Fenix 6 Pro wurde auf dem rechten Arm getragen, während sich parallel die Vivoactive 4 auf dem linken Arm befand. Das allein kann eine GPS-Aufzeichnung anders aussehen lassen, die Vivoactive 4 lag aber deutlich öfters neben der Strecke. Exemplarisch zeigt das folgender Screenshot, in dem zu sehen ist wie die Fenix 6 Pro (orange) die tatsächlich zurückgelegte Strecke sehr gut wiedergibt:

Garmin Fenix 6 Pro (orange), Vivoactive 4 (rot)
Garmin Fenix 6 Pro (orange), Vivoactive 4 (rot)

Pulssensor-Genauigkeit

Konstantes Laufen

Während des Fenix 6 Pro Tests war parallel unser Polar H10 HR-Brustgurt dabei. Dadurch können wir gegenmessen, ob die Fenix den Puls genau misst. Die zwei Messkurven über die Zeit übereinandergelegt sehen wie folgt aus (Garmin Fenix 6 Pro: lila, Polar H10: blau):

Garmin Fenix 6 Pro Test: Puls-/Herzfrequenz-Genauigkeit
Garmin Fenix 6 Pro Test: Puls-/Herzfrequenz-Genauigkeit (Fenix 6 Pro: lila, Polar H10: blau)

Insgesamt leistet sich die Uhr auch hier keine größere Patzer. Allerdings ist die ein oder andere HR-Spitze seitens der Fenix 6 zu sehen, die da nicht hingehört. Die Messkurve erinnert uns ein bisschen an die der Vivoactive 4, die ebenfalls viele Spitzen aufzeichnet. Diese beeinflussen sicher im Endergebnis auch die leicht unterschiedlichen Durchschnittswerte. Bei der optischen Pulsmessung können viele Faktoren die Messung verfälschen, siehe dazu unser FAQ Artikel zu optischen Pulssensoren in Sportelektronik. Das heißt, dass HR-Messungen nicht bei jedem so aussehen müssen. Die Durchschnittswerte sehen in der Summe gut aus:

Garmin Fenix 6 Pro: HR-Messung Genauigkeit 
Garmin Fenix 6 Pro Polar H10
HR Durchschnitt (S/min) 158 156
HR Max. (S/min) 180 178

Intervalltraining

Als nächstes absolvieren wir ein kleines Intervalltraining und möchten schauen wie die Uhr bei den schnellen Änderungen der Herzfrequenz reagiert. Gerade mit Intervalltraining haben optische Pulssensoren so ihre Probleme und kommen oft nicht mit, das heißt die HR-Werte werden nur sehr verzögert aufgezeichnet. Insgesamt sieht es aber auf den ersten Blick sehr gut aus, bis auf ein paar wenige Stellen. Die Fenix 6 zieht vor allem während den Steigerungen der Intensität ordentlich mit und zeigt lediglich in den Pausen verzögerte Messwerte, wenn die Herzfrequenz immer langsamer wird.

Garmin Fenix 6 Test Intervalltraining: blau: Fenix 6, rot: Polar H10 HR-Brustgurt
Garmin Fenix 6 Test Intervalltraining: blau: Fenix 6, rot: Polar H10 HR-Brustgurt

Die Durchschnittswerte sehen sehr gut aus. Die Fenix 6 zeigt sich beim Intervalltraining von ihrer besten Seite und beweist, dass hier auch ohne Brustgurt ordentliches Training möglich ist:

Garmin Fenix 6 Pro: HR-Messung Genauigkeit Intervalltraining
Garmin Fenix 6 Pro Polar H10
HR Durchschnitt (S/min) 146 145
HR Max. (S/min) 165 165

Konstantes Laufen mit Schrittfrequenz-Ziel

Einen Lauf haben wir noch mit einem Schrittfrequenz-Alarm unternommen, um an einer höheren Schrittfrequenz (Run Cadence) zu arbeiten. Dabei ist die Fenix 6 so eingestellt, dass sie einen Alarm bei Unterschreiten von 164 spm (Schritte pro Minute) ausgibt. Gleichzeitig achten wir darauf mit niedriger Intensität zu trainieren und uns zwischen den HR-Zonen 3 und 4 zu bewegen. Auch für solche Szenarien eignet sich das Modell sehr gut.

An folgendem Screenshot ist gut zu sehen, wie ständig nachkorrigiert wird, nachdem die Fenix 6 einen Alarm ausgibt, weil die Schrittfrequenz unter 164 gefallen ist.

Garmin Fenix 6 Test; Ziel Schrittfrequenz über 163
Garmin Fenix 6 Test; Ziel Schrittfrequenz über 163

Auch die HR-Messung für eine konstante Laufeinheit sieht nach kurzen Startschwierigkeiten gut aus:

Garmin Fenix 6 Test Herzfrequenz: blau: Fenix 6, türkis: Polar H10 HR-Brustgurt
Garmin Fenix 6 Test Herzfrequenz: blau: Fenix 6, türkis: Polar H10 HR-Brustgurt
Garmin Fenix 6 Pro: HR-Messung Genauigkeit konstantes Lauftraining
Garmin Fenix 6 Pro Polar H10
HR Durchschnitt (S/min) 141 140
HR Max. (S/min) 152 152

Pace Pro

Ob Fenix 6 oder Fenix 6 Pro: alle Modelle unterstützen das für eine Laufstrategie wichtige Merkmal PacePro. Diese Funktion ermöglicht eine bessere Planung der Laufstrategie, indem sie für jeden Abschnitt eines Wettkampfs auf der Grundlage des Strecken-/Höhenprofils eine individuell beeinflussbare Zielpace vorgibt. Sportler können auch unter anderem vorgeben, ob sie Anstiege moderat oder ambitioniert angehen möchten. Die Funktion bietet somit einen sehr guten Überblick darüber, ob der Nutzer in einem Abschnitt gut oder eher schlecht unterwegs ist.

Die Base-Modelle ermöglichen die Streckenplanung nur über den Browser/die App, während die Pro-Modelle die Erstellung einer Strecke samt PacePro-Konfiguration gleich auf der Uhr ermöglichen. Die allermeisten Sportler werden die Strecke wohl eh auf dem Computer erstellen und dann auf die Uhr runterladen, weil es einfach komfortabler ist. Aber, wem volle Flexibilität wichtig ist, wird zu einer Pro-Variante greifen müssen.

Während einer Aktivität mit PacePro-Plan teilt die Uhr wichtige Daten mit. Zu diesen zählen:

  • Ziel-Splitpace
  • Aktuelle Splitpace
  • Fortschritt für den Abschluss des Splits
  • Im Split verbleibende Distanz
  • Gesamter zeitlicher Vorsprung bzw. Zeitrückstand zur Zielzeit

Power Glass, Akkulaufzeiten

Die Akkulaufzeit der Fenix 6 lässt sich mit Hilfe des neuen Powermanagers konfigurieren. Welche Akkulaufzeiten dabei in Alltag und Sport je Variante möglich sind, ist weiter unten in der Vergleichstabelle ersichtlich. Unserer Erfahrung nach passen die vom Hersteller angegeben Werte, sind aber natürlich auch vom persönlichem Verhalten abhängig. Eines ist aber klar: die neuen Modelle übertreffen hier ihre Vorgänger deutlich. Der Power Manager ermöglicht mit Hilfe vordefinierter Power Modi zusätzlich eine Anpassung des Stromverbrauchs. Die dann verbleibende voraussichtliche Akkulaufzeit wird in Echtzeit auf dem Display angezeigt.

Solar-Modelle haben eine sogenanntes Power Glass. Das ist eine transparente Solarladelinse, über die die Uhr Sonnenlicht aufnimmt und den Akku während der Verwendung der Uhr auflädt. Dadurch wird die Akkulaufzeit verlängert. Wie einige Garmin Fenix 6 Tests zeigen, sind mit dem Power-Glas ca. 10% längere Akkulaufzeiten möglich. Und zwar über alle Akku-Betriebsmodi hinweg. Voraussetzung für verbesserte Akkulaufzeiten ist allerdings, dass das Display hellen Lichtquellen ausgesetzt wird. Idealerweise Sonnenlicht, denn die Solarladelinse ist für das Sonnenspektrum optimiert und lädt in diesem Fall denn Akku auch schneller auf.

Aktivitätstracker, Smartwatch, PulseOX

Der integrierter 24/7 Aktivitätstracker arbeitet im Hintergrund und sammelt fleißig Fitnessdaten wie Schritte, verbrauchte Kalorien, Schlaf, Puls und Ruhepuls. Die Funktion ist automatisch aktiv zeichnet sekündlich Gesundheitsdaten auf. Die aufgezeichneten Daten können auf diversen Widgets angezeigt werden. Ganz nach persönlichem Geschmack.

Ebenso sind Trends gleich auf der Uhr erkennbar, wenn ein Widget vollständig geöffnet wird. Hier beispielsweise die Schritte und der Ruhepuls der letzten 7 Tage. Die Daten stehen natürlich auch vollständig in der App und auf der Webseite von Connect zur Verfügung.

Mit dabei ist das neue Merkmal Body Battery des Herstellers. Dieses schaut sich Herzfrequenzvariabilität, Stresslevel, Schlafqualität und Aktivitäten an und wägt Belastung und Erholung ab, um auf einer Skala von 0 bis 100 eine Aussage über noch verfügbare Reserven zu treffen. Je niedriger der Wert, desto weniger intensives Training sollte in Erwägung gezogen werden.

Die rote LED auf der Rückseite des Gehäuses ist in der Lage die Sauerstoffsättigung des Bluts zu berechnen. Es kann in zwei Szenarien eingesetzt werden.

  • Sauerstoffsättigung des Bluts während höhenlastigen Aktivitäten ermitteln und sehen wie sich der Körper an große Höhen anpasst. Für eine gute Messung dürfen Nutzer sich für ca. 15 bis 30 Sekunden nicht bewegen.
  • Sauerstoffsättigung des Bluts während des Schlafs ermitteln. Dabei geht es darum mögliche Schlafprobleme (wie Schlafapnoe) zu erkennen. Allerdings ist Aussagekraft der nächtlichen Messung eher zweifelhaft, da Nutzer sich im Schlaf bewegen und sich die Uhr somit nicht immer zuverlässig in einer optimalen Position auf dem Handgelenk befindet.

Auch bringt die Fenix 6 Smartwatchfunktionen mit, unter ihnen die Möglichkeit kontaktlose Zahlungen über Garmin Pay zu tätigen oder mit dem Music-Modell auch eigene oder gestreamte Musik über Bluetooth Kopfhörer abzuspielen.

Musik

Unsere Fenix 6 Pro kommt mit einem eigenen knapp 32GB großen Musikspeicher. Sie kann mit Bluetooth-Kopfhörern oder -Lautsprecher gekoppelt werden, um Musik oder Podcasts wiederzugeben. Das Telefon muss nach der Synchronisierung nicht gekoppelt oder in der Nähe sein. Wer also beim Sport gerne Musik hört, kann das auch ohne Smartphone tun. Die Base-Modelle können das übrigens nicht, denn ihnen hat der Hersteller keinen Speicher dafür spendiert.

Neben selbst vom Computer (via Garmin Express) auf die Uhr heruntergeladenen Musikdateien, können außerdem Lieder der Dienste von Amazon Musik (Pro), Deezer sowie Spotify zur Offline-Wiedergabe synchronisiert werden, soweit man ein entsprechendes Konto hat. Bei Spotify etwa können etwa eigene und vordefinierte Wiedergabelisten, Alben oder auch Podcasts synchronisiert werden. Welche Dateien unterstützt werden, kann hier beim Hersteller nachgeschaut werden.

Im Test sind uns während der Musikwiedergabe keine störenden Aussetzer aufgefallen. Zum Einsatz kamen AirPods Pro. Es können aber praktisch beliebige Bluetooth-Kopfhörer gekoppelt werden. Außerdem können mehrere Kopfhörer gekoppelt werden, so dass sich die Uhr mit dem jeweils aktivem Paar koppelt. Es empfiehlt sich das WLAN der Uhr eingerichtet zu haben, da die Synchronisierung bei Einsatz oben genannter Dienste über das WLAN-Interface durchgeführt wird.

Software

Wir testen Geräte über viele Monate hinweg und lassen sie auch danach nicht links liegen. Für ein hochwertiges Gerät gehört es sich, dass sich auch der Hersteller um dieses kümmert und fleißig Updates und Bugfixes liefert. Für unsere Tests prüfen wir auch das und schauen, ob dies bei der Fenix 6 auch der Fall ist und die Software weiterentwickelt wird. Beim Blick in die Updatehistorie zeigt sich, dass Stand Juni 2021 die Softwareversion bei 17.72 (Beta) angekommen ist, was darauf hindeutet, dass einige Bugs gefixt als auch neue Funktionen hinzugekommen sind. Einerseits sind Bugs ärgerlich, andererseits ist es beruhigend zu wissen, dass die Software aktuell gehalten wird und das Gerät nicht in der Versenkung verschwindet.

Zu den neuen Funktionen zählen unter anderem:

  • Sleep Score und Insights
  • RPE (Rate of perceived exertion and feel): nach den Aktivitäte Laufen, Radfahren und Schwimmen können Sportler auf einer Skala von 1-10 eine Selbsteinschätzung zur empfundenen Anstrengung angeben. Zusätzlich kann auf die Frage „Wie haben Sie sich gefühlt“ mit fünf verschiedenen Smileys geantwortet werden. Für eine optimale Gesamtaufzeichnung wird die RPE auch in der Garmin Connect App bei den jeweiligen Aktivitäten angezeigt. Dieses Merkmal wurde zuerst für einige Forerunner-Modelle ausgerollt.
  • Ton und Vibration zum ClimbPro-Steigalarm
  • Unterstützung für sportartspezifische Leistungszonen: Nutzer können nun ihre Leistungszonen für XC Ski getrennt von denen des Radfahrens einrichten.
  • Unterstützung für die Anzeige von Metriken von einem Indoor-Rudergerät, das das ANT FE-C-Profil unterstützt (z. B. Concept 2 mit dem PM5-Modul). Dies beinhaltet neue Felder für die Indoor Rowing-App: Distanz, Pace, Power und Stroke Distance.
  • und vieles mehr

Garmin Fenix 6 Vergleich: Das richtige Modell wählen

Nicht alle Fenix 6 Varianten haben alle Optionen und gleiche Akkulaufzeiten. Sportler müssen sich also ein paar Gedanken darüber machen, welche sie am besten anspricht. Schon der Vorgänger Fenix 5 musste bei uns diesbezüglich Kritik einstecken, da die umfangreiche Modellpalette für ein Wirrwarr sorgt, das es zunächst zu entflechten gilt. Dieses bleibt uns bei der Fenix 6 leider ebenfalls nicht erspart. Als grobe Orientierung können für Nutzer die zwei Produktlinien Base und Pro dienen:

  • Base: keine Offline-Karten, keine WLAN, kein Musikspeicher
  • Pro: Offline-Karten, Musikspeicher, WLAN sowie damit zusammenhängende Merkmale

Im detaillierten Garmin Fenix 6 Vergleich gibt es aufgrund der Informationsmenge alle Details und Unterschiede sowie weitere Tipps zur Auswahl des richtigen Modells. Hier zeigen wir nur tabellarisch wichtige Merkmale der Hauptmodelle Garmin Fenix 6s, Fenix 6, Fenix 6s Pro, Fenix 6 Pro und Fenix 6X Pro:

Tipp zur Tabellensteuerung: Mobilgerät: Wischen, Desktop: linker Mausklick irgendwo in Tabelle, dann mit den links-/rechts-Tasten der Tastatur
Garmin Fenix 6s vs Fenix 6 vs Fenix 6s Pro vs Fenix 6 Pro vs Fenix 6X Pro vs Enduro
-FENIX 6SFENIX 6FENIX 6S PROFENIX 6 PROFENIX 6X PROEnduro
Gewicht (Gramm)5880618393Stahl: 72 |
Titan: 58
Gehäusegr. (mm)424742475151
Display-Diagonale1,2" | 30,4 mm1,3" | 33,02 mm1,2" | 30,4 mm1,3" | 33,02 mm1,4" | 35,56 mm1,4" | 35,56 mm
Display-Auflösung (Pixel)240 x 240260 x 260240 x 240260 x 260280 x 280280 x 280
Display-GlasGorilla Glass DXGorilla Glass DXGorilla Glass DX | SaphirGorilla Glass DX | SaphirGorilla Glass DX | SaphirPower Glass (geschützt mit Gorilla Glass DX)
Interer Speicher64 MB64 MB32 GB32 GB32 GB64 MB
Akkulaufzeit
  • Smartwatch
  • GPS
  • GPS + Musik
  • Max Battery GPS Modus
  • GPS-Exp.-Modus
  • Batteriespar-Modus

-
  • 9d
  • 25h
  • -
  • 50h
  • 20d
  • 34d
-
  • 14d
  • 36h
  • -
  • 72h
  • 28d
  • 48d
-
  • 9d
  • 25h
  • 6h
  • 50h
  • 20d
  • 34d
-
  • 14d
  • 36h
  • 10h
  • 72h
  • 28d
  • 48d
-
  • 21d
  • 60h
  • 15h
  • 120h
  • 46d
  • 80d
-
  • 50d
  • 70h
  • -
  • 200h
  • 65d
  • 130d
Power ManagerJaJaJaJaJaJa
Integr. PulsmesserJaJaJaJaJaJa
Pulsmesser unter WasserJaJaJaJaJaJa
Pulse OxJaJaJaJaJaJa
Pace ProJaJaJaJaJaJa
Max. Anzahl Datenfelder666688
Vorinst. TopoActive Europe KarteNeinNeinJaJaJaNein
GolfkartenNeinNeinJaJaJaNein
SkikartenNeinNeinJaJaJaNein
Turn-by-turn Navigation mit KartendarstellungNeinNeinJaJaJaNein
Trendline Popularity RoutingNeinNeinJaJaJaNein
Re-Routing beim Verlassen der RouteNeinNeinJaJaJaNein
RoundTrip-RoutingNeinNeinJaJaJaNein
Abbiegehinweise bei RoutenJaJaJaJaJaJa
Hinweise beim Verlassen einer RouteJaJaJaJaJaJa
WLANNeinNeinJaJaJaNein
Musik Apps (Spotify, Deezer, Amazon Music)NeinNeinJaJaJaNein
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Alternativen

Als Alternativen zur Garmin Fenix 6 schlagen wir folgende Sportuhren vor:

Garmin Enduro
Garmin Enduro
Die Garmin Enduro ist besonders für Ausdauersportler geeignet und bietet eine noch bessere Akkulaufzeit sowie sonst sehr ähnliche sportliche Eigenschaften.
Enduro Angebote ab 853,65 €*
Polar Grit X Test
Polar Grit X
Auch die Polar Grit X lässt kaum Wünsche offen. Sie bietet innovative Features wie eine Turn-by-Turn Navigation, Hill Splitter und Nightly Recharge.

Angebote ab 395,44 €*
Polar Vantage V2: Test Cycling Performance
Polar Vantage V2
Der Polar Vantage V2 ist ebenfalls mit reichlich Funktionen ausgestattet. Preislich ist er inzwischen sehr reizend.

Vantage V2 Angebote ab 430,44 €*

Garmin Fenix 6 Test: Fazit

Garmin Fenix 6 Pro Test
Garmin Fenix 6 Pro Test

Im Garmin Fenix 6 Test konnte uns die Pro-Variante mit Saphirglas größtenteils überzeugen. Sie ist extrem gut und vielseitig ausgestattet und zwar derart, dass wir hier nicht jedes Feature darstellen konnten, da es den Rahmen dieses Berichts sprengen würde. Jeder kann sie so einstellen wie es für ihn am sinnvollsten ist und erhält ein Trainingsinstrument, das keine Workarounds oder sonstige Anstrengungen benötigt, um nach Belieben und strukturiert zu trainieren. Wer die vielseitigen Outdoor- und Fitnessanalyse-Funktionen nicht in der Menge und Tiefe benötigt, kann auch einen Blick auf Vivoactive 4 oder der Venu mit AMOLED-Display werfen. Bei der Konkurrenz gerne auch auf die Outdoor-Sportuhr Polar Grit X oder neuere Vantage V2. Diese sind aber weniger einstellbar.

Sportlich sahen wir in unseren Aktivitäten gute Ergebnisse. Das betrifft den Pulssensor als auch den GPS-Empfänger, wobei die Genauigkeit nicht perfekt ist. HR-Brustgurt Vergleichsmessungen sehen in der Regel gut aus, auch beim Intervalltraining. Diese können aber individuell wie immer bei Uhren mit Pulssensor anders ausfallen.

Fenix 6 Angebote ab 380,00 €*

Bewertung

Handhabung
Akkulaufzeit
Ausstattung
Software
Verarbeitung

Gesamt

Mit der Fenix 6 ist dem Hersteller ein großartiges Produkt gelungen. Punkt.

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