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Apple Watch 3 Schwimmen – Was hat die wasserdichte Smartwatch im Schwimmbad drauf? (Teil 3)

Apple Watch 3
Apple Watch 3

Der dritte Teil des Apple Watch 3 Tests dürfte vor allem für Schwimmer interessant sein, weil er zeigt, was die Apple Watch 3 im Schwimmbad drauf hat.

Soviel sei schon verraten: Die Apple Watch 3 ist wasserdicht und beherrscht für eine Smartwatch jede Menge Schwimm-Features. Aber der Reihe nach…

Apple Watch 3 Testübersicht

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Apple Watch 3 Schwimmen – Wasserdicht und zuverlässig

Neugierig waren wir im Apple Watch 3 Test auf die Fähigkeiten der Sport Smartwatch während Schwimm-Trainings und so nahmen wir so kurzerhand mit ins Schwimmbad. Auch im Schwimmprofil können vor dem Training konkrete Ziele gesetzt werden, beispielsweise Zeit-, Strecken- oder Kalorien-Ziele.

Während des Schwimmens setzt die Apple Watch 3 unter anderem ihren Beschleunigungs- sowie Pulssensor ein. Mit 5 ATM ist sie zwar für das Schwimmen geeignet, Tauchaktivitäten sollte man aber meiden. Unter den wichtigsten automatisch ermittelten Schwimmmetriken befinden sich beispielsweise: Gesamtstrecke, Intervalldistanz, Runden, Kalorienverbrauch, durchschnittliche Pace des Trainings sowie Pace für Intervalle und Bahnen, Anzahl der Schwimmzüge, einschließlich Anzahl der Schwimmzüge pro Bahn und Intervall. Recht umfangreich für eine Smartwatch wie man sieht.

Vor Beginn der Aufzeichnung kann man noch eine benutzerdefinierte Bahnlänge festlegen. Wir wählen 25 Meter. Wird das Schwimmtraining gestartet, sperrt die Apple Watch 3 automatisch den Bildschirm, um versehentliches Tippen zu verhindern. Um den Bildschirm zu entsperren, dreht man einfach die Digital Crown. Möchte man eine Pause einlegen oder nach einer Pause das Training fortsetzen, drückt man gleichzeitig die Digital Crown und die Seitentaste.

Tipp: Das Gerät zeichnet automatisch Schwimmintervalle und Bahnen auf, der Beschleunigungssensor erkennt Armzüge und Richtungsänderungen. Um bessere Auswertungen zu erhalten, sollte plötzliches Anhalten (wie mitten im Pool) vermieden und bei Pausen von der Pausenfunktion Gebrauch gemacht werden.

Nach dem Training gibt es wie gewohnt eine Zusammenfassung auf der Watch 3 selbst, übersichtlicher ist es aber in der Apple Aktivititäts-App. So sieht das für unseren Test dann aus:

Runden und Intervalle können nach belieben aufgeschlüsselt werden:

Wir haben für diese Einheit nicht von der Pausenfunktion Gebrauch gemacht, weil die Watch 3 laut Hersteller Pausen automatisch erkennt. Das bedeutet, dass die Uhr Schwimmtrainings mit einem Minimum an Aufwand vollautomatisch aufzeichnet. So haben wir viele Pausen eingelegt, um das zu testen. Insgesamt macht das die Apple Watch 3 sehr ordentlich. Einzig im 7. Set erkennt sie den Schwimmstil sowie die zurückgelegte Distanz nicht.

Auf die Pulswerte würden wir uns nicht verlassen, denn diese erscheinen zu niedrig. Das ist aber typisch für optische Pulssensoren, wie wir aus unseren anderen Schwimm-Tests wissen. Wer HR-Werte unter Wasser aufzeichnen möchte, greift lieber zu speziell dafür geeignete HR-Brustgurte.

Auch mit Erkennung des Brust-Schwimmstils hat die Apple Watch 3 im Test wenig Probleme wie man an folgende Screenshots erkennen kann.

Apple Watch 3 Kaufen & Preis

Die wasserdichte Apple Watch 3 ist seit dem 22.09.2017 im Handel erhältlich. Die Preise beginnen bei 370 Euro, die LTE-Version kostet 450 Euro. Die LTE-Version wird in Deutschland allerdings zu Beginn nur die Deutsche Telekom anbieten.

Apple Watch 3 Schwimmen – Fazit

Den Schwimmtest hat die Apple Watch 3 gut gemeistert. Wenn man allgemein die ein oder andere Eigenheit von Schwimmuhren kennt, kann man sich das manuelle Kopfzählen oder Aufschreiben von Intervallen, Zeiten und so weiter sparen und die Watch 3 die Arbeit verrichten lassen.

Darüberhinaus hält sie alle Ergebnisse übersichtlich in der App fest, so dass man seine Fortschritte gut verfolgen kann.

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4 Kommentare

  1. Vielen Dank für den ausführlichen Test.
    Finde ich absolut klasse.
    Ich habe eventuell vor die Uhr bei den Sportarten Laufen/Tennis/Fitness zu verwenden.

    Folgende Fragen habe ich:
    Braucht man unbedingt die LTE Version? Ich bin davon ja nicht so überzeugt. (zumal ich außer beim Sport mein iPhone eh immer dabei habe)
    Kann man z.B. auch mit der Apple Watch Musik per Bluetooth an eine Soundanlage übertragen?

    Vielen Dank schonmal

    • Danke! Die LTE-Version ist tatsächlich nur interessant, wenn man mit der Watch auch telefonieren möchte, wenn das Smartphone nicht in der Nähe ist. Außerdem, wenn einem ein Gehäuseboden aus Keramik (statt Kompositmaterial) und 16 GB Kapazität (statt 8 GB) wichtig sind. Wir konnten im Test ganz gut auch ohne LTE-Version telefonieren, mit dem Smartphone in der Nähe. Das klappte ganz gut, Lautstärke und Verständlichkeit waren gut.

      Zur Soundanlage: wenn sich diese via Bluetooth meldet sollte das in der Regel kein Problem sein. Wir konnten bislang Bluetooth Kopfhörer sowie Lautsprecher erfolgreich testen.

  2. Sehr geehrte Damen und Herren,

    können Sie mir eine Schwimmuhr für das Handgelenk anbieten, die ich beim Schwimmen im Salzwasser (Ostsee … Atlantik) nutzen kann und die mir die Wassertemperatur, die geschwommene Entfernung und / oder die Entfernung zum Ufer anzeigen und speichern kann und ggf. auch einen Warnton bei Überschreitung einer einstellbaren Entfernung ausgeben kann ?

    Die Messung und Anzeige von Körperfunktionen wäre auch nicht schlecht, ist aber nicht erforderlich.

    Viele Grüße von der Ostsee

    Peter Schneider

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