Garmin Lily: Die Fitness-Smartwatch für zarte Handgelenke

Mit der Garmin Lily hat der schweizerisch-amerikanische Hersteller eine neue Fitness-Smartwatch auf den Markt gebracht, die sich speziell an Frauen richtet. Ihre Gehäusegröße beträgt elegante 34 mm, was sie zu einer der kleinsten Fitnessuhren macht. Zum Vergleich: die Versa 3 von Fitbit als auch die kleinste Apple Watch kommen mit einem 40mm-Gehäuse.

Zum Start stehen gleich zwei Varianten zur Auswahl:

  • Classic: Edelstahl-Lünette und Armband aus italienischem Leder für 249,99 € (UVP)
  • Sport: Silikonarmband und Lünette aus poliertem Aluminium, deswegen besser für anstrengende, sportliche ins Schwitzen zu kommen für 199,99 € (UVP)
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Garmin Lily Review
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Garmin Lily: Highlights

Garmin Lily
Garmin Lily

Garmin gibt für die Lily Classic folgende Highlights bekannt:

  • 34 mm breites Gehäuse und somit die kleinste Smartwatch des Herstellers
  • italienisches Lederarmband (Modell Sport: Silikonarmband)
  • Connected GPS
  • Herzfrequenzsensor
  • bis zu fünf Tage Akkulaufzeit
  • Schwangerschafts- und Menstruationszyklus-Tracker
  • Anzeige von Smartphone-Benachrichtigungen, eingehenden Anrufen, Terminen und Wetterinformationen, Steuerung des Musikplayers sowie Telefonsuche
  • 24/7 Gesundheitstracking inklusive Atemfrequenz, Schlaf, Schritte, Intensitätsminuten und Kalorienverbrauch
  • Vorinstallierte Sport-Apps wie Yoga, Pilates, Atemübungen, Laufen oder Schwimmen
  • Notfall-Assistenz: Setzt im Notfall einen digitalen Hilferuf mit Positionsübertragung an voreingestellte Kontakte ab
  • Wasserdicht bis 50 Meter

Die Variante Sport ist zur Classic fast identisch. Der Hauptunterschied besteht im mitgeliefertem Silikon- statt Lederarmband und einer Lünette aus poliertem Aluminium statt Edelstahl. Vor allem das Silikonarmband ist für anstrengendere Aktivitäten besser geeignet, da es unempfindlicher gegenüber Schweiß ist und sich einfacher pflegen lässt.

Garmin Lily

Die Garmin Lily richtet sich speziell an Frauen, so der Hersteller. Dies wird durch die Hervorhebung der Funktionen für Menstruationszyklus und Schwangerschaft untermauert. Diese sollen Frauen zusammen mit ihren anderen Gesundheits- und Wellnessdaten dabei unterstützen, jede Phase ihres Zyklus zu kontrollieren und protokollieren.

Dabei versucht das Modell einen Spagat zwischen einem fortschrittlichen 24×7 Aktivitätstracker und einer abgespeckten Fitnessuhr. Das bedeutet, dass der Funktionsumfang nicht an andere Sport- und Fitnessuhren des Herstellers herankommt. Im Vergleich zu vergleichbaren Uhren anderer Hersteller dürften Nutzerinnen aber weitaus mehr, vor allem sportliche Optionen erhalten.

Garmin Lily: Smartphone-Benachrichtigungen
Garmin Lily: Smartphone-Benachrichtigungen

Für eine derart kleine Smartwatch beträgt die Akkulaufzeit beachtliche 5 Tage. In diesen profitieren Nutzerinnen problemlos von allen Merkmalen der Uhr. Auch das Armband mit einer Stegbreite von 14 Millimeter lässt sich einfach gegen ein anderes austauschen und somit der Look entsprechend der Situation anpassen.

Lily: Stylische Displaymuster

Das Display der Lily von Garmin kann durch eine entsprechende Armbewegung oder durch einen Doppeltipp aktiviert werden. Um Energie zu sparen schaltet es sich automatisch wieder ab. Im Vergleich zu anderen Uhrendisplays ist es aber nicht einfach nur dunkel. Auf ihm befindet sich je nach Modell ein immer sichtbares, stylisches Muster, so dass der Look weiterhin ein Augenfänger bleibt. Auf diesen Screenshots sind alle Muster zu sehen:

Garmin Lily: Displaymuster
Garmin Lily: Displaymuster

Das helle, monochrome TFT LCD Display der Uhr zeigt eingehende Nachrichten, Anrufe, Termine und vieles mehr direkt am Handgelenk an, solange das Smartphone in der Nähe ist. So können Nutzerinnen schnell darüber entscheiden, ob sich der Griff zum Telefon lohnt. Dadurch, dass es eine gute Auflösung von 240 x 201 Pixel und über einen Helligkeitssensor verfügt, ist es in den allermeisten Fällen sehr gut ablesbar. Sogar im Freien unter der Sonne.

Die allgemeine Bedienung ist vergleichbar zu anderen aktuellen Modellen des Herstellers, wie etwa der aus unserem Test bekannten Venu. Allerdings gibt es keine physikalischen Tasten und kein Always-On-Display. Es genügen einfache Touchgesten, um sich durch die Menüstrukur zu hangeln.

Garmin Lily: Menstruationszyklus-Tracker
Garmin Lily: Menstruationszyklus-Tracker

Die Uhr unterstützt auch Garmin-Widgets, allerdings können keine weiteren über den App Store des Herstellers (Connect IQ) nachinstalliert  werden. Die mitgelieferten Widgets zeigen diverse Daten detaillierter an, sobald sie angetippt werden. So gibt es eines für Gesundheitsstatistiken des Tages (Herzfrequenz, Schritte, Kalorien,…), eines für Herzfrequenzstatistiken und Intensitätsminuten oder auch ein eigenes für anstehende Kalendertermine oder Wetterinformationen. Auch für den Menstruationszyklus-Tracker gibt es ein eigenes Widget, das genaue Daten liefert.

Lily von Garmin: Sport und Fitness

Garmin bietet auf seinen Fitnessuhren erweiterte Möglichkeiten für allgemeine Workouts und Hobbysport. So auch auf der Lily. Der Funktionsumfang ist aber doch etwas abgespeckt. Wer beispielsweise mit strukturierten Workoutplänen trainieren möchte, muss zu anderen Modellen greifen. Diese finden sich in der gleichen Preiskategorie, bieten aber diesbezüglich eine bessere Ausstattung. Hier ist die Vivoactive 4 zu nennen, die wir im Test hatten und überzeugen konnte. Sie bietet neben langfristigen Plänen zur Wettkampfvorbereitung auch einen integrierten GPS-Empfänger. Dafür ist sie nicht so leicht und klein und weniger elegant am Handgelenk.

Dennoch können Nutzerinnen vielseitig sportlich und gesundheitsfördernd aktiv sein. Für Aktivitäten können sie aus 7 Sportprofilen wie Laufen, Schwimmen, Yoga oder Pilates gleich auf der Uhr wählen. Insgesamt unterstützt die Uhr 13 Profile, die in der App verwaltet werden. Basierend auf diesen Aktivitäten berechnet die Uhr auch die VO2Max ➚. Allerdings gibt es keine HR-Broadcast-Option, die die Herzfrequenz an andere Geräte überträgt. Wer also zu Hause oder im Fitnessstudio die Herzfrequenz an Laufbänder, Bikes oder Indoor-Rudergeräte übertragen möchte, kann das nicht tun und muss zu anderen Hilfsgeräten wie einem flexiblen OH1 Pulsarmband von Polar oder einen weniger komfortablen HR-Brustgurt greifen.

Auch im Alltag sorgt die Uhr automatisch für umfangreiche Gesundheitsdaten. So ermittelt sie Daten zu Herzfrequenz, Schlafqualität, Energielevel, Schritte oder zum Menstruationszyklus. In der App sind dann alle Fitnessdaten übersichtlich zusammengetragen und Trends erkennbar.

Garmin Lily: Sport
Garmin Lily: Sport

Nutzerinnen können sportliche Aktivitäten automatisch erkennen, tracken und in der App eintragen lassen, indem sie in den Einstellungen einen zeitlichen Schwellenwert definieren. Zum Beispiel 10 Minuten. So werden dann Aktivitäten wie Gehen, Laufen oder Radfahren nach dieser Zeit ohne manuellen Eingriff erfasst. Allerdings sind derart erkannte Aktivitäten in der App nicht sehr detailliert protokolliert. Es taucht lediglich der Name der erkannten Aktivität sowie Uhrzeit und Dauer auf. Daten zu Herzfrequenz oder Tempo sind dort nicht zu finden.

Für detaillierte Aufzeichnungen wird eine Aktivität manuell über das Sportmenü der Uhr gestartet. Dies sorgt beispielsweise für ausführliche HR-Daten, Streckenaufzeichnung (bei aktivem Connected GPS) und vielem mehr. Eine so gestartete Einheit kann auch exportiert und in andere Apps importiert werden.

Lily: Preise, Verkaufsstart, Modellvarianten

Die Lily ist ab sofort in verschiedenen Classic- und Sport-Varianten ab 199,99 € (UVP) verfügbar, wobei der Preis im Handel bereits etwas gefallen ist. Hier beispielsweise kann die Uhr gekauft werden:

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Bilderquelle: Garmin

Weitere Alternativen

  • Fitbit Versa 3
  • Garmin Venu
  • Garmin Vivoactive 4
  • Polar Ignite
Fitbit Versa 3: Smartphone-Benachrichtigungen
Fitbit Versa 3
Die Fitbit Versa 3 ist sehr ähnlich aufgestellt, ähnelt vom Look her aber eher einer Apple Watch. Unter anderem ist ein GPS-Empfänger integriert.
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Die Garmin Venu mit AMOLED-Display bietet ähnliche Funktionen und noch mehr. Unter anderem ist ein GPS-Empfänger integriert.
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Garmin Vivoactive 4 Test

Die Garmin Vivoactive 4 mit MIP-Display bietet ähnliche Funktionen und noch mehr. Sie eignet sich vor allem für Sport in hellen Umgebungen. Unter anderem ist ein GPS-Empfänger integriert.
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